Referent/in: Peter Ausserdorfer
Auf einem Hügel, im Westen von St. Lorenzen, der auf einer Seite steil und felsig zur Rienz abfällt, erhebt sich die Sonnenburg. Die "Suanapurc", wie sie früher hieß, war ein kleines Schlösschen, das Otwin, der Gaugraf des Pustertales, im 11. Jahrhundert seinem Sohn Volkhold überließ. Dieser übergab die Burg mit den ganzen Besitzungen dem Orden des hl. Benedikt zur Errichtung eines Benediktinerinnenstiftes. Dieses war fast 750 Jahre lang eine Erziehungsstätte für die Töchter der Adeligen der Umgebung. Als dann das Kloster 1785 aufgelassen wurde, machte man daraus ein Armenhaus. Später wurde es zusehends dem Verfall preisgegeben, bis es im Jahre 1965 Karl Knötig von der Gemeinde erwarb und zu einem vornehmen Hotel umbaute. Das Viersterne-Hotel erhielns offen.