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Eröffnung: Von der Schwere der Leichtigkeit im Sommerloch hinter Gittern - Veröffentlicht von Galerie

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Andreas Zingerle hat mit Franziska Hufnagel eine Partnerin gewählt, mit der ihn eine grundlegende Gemeinsamkeit verbindet: Das beharrliche Festhalten an immer selben Motiven, eine intensive Auseinandersetzung und letztendlich die konsequente künstlerische Umsetzung. Nicht ohne Witz und Ironie haben sie den für ihre Arbeiten signifikanten Titel gewählt, können doch beide Adjektive „schwer“ und „leicht“ direkt mit ihren Arbeiten assoziiert werden. Was wie eine Wortspielerei erscheint bedeutet aber viel mehr: beide Künstler/innen setzen in ihren Arbeiten der Ernsthaftigkeit etwas Unernstes entgegen um etwas „Schweres“ (Schwieriges) zu schaffen, dem sie wiederum mittels Absurdität und Humor eine gewisse Leichtigkeit verleihen.
Franziska Hufnagel hat sich seit 2011 dem Thema Vogel geradezu obsessiv verschrieben: in all ihren Bildern ist ein Vogel präsent. Vögel bewegen sich dabei in den verschiedensten Bildräumen – von landschaftlichen Genres bis hin zu abstrakten Darstellungen. Oftmals werden Bilder auch mit knappen Texten versehen, die jedoch nicht als bloße Applikationen zu verstehen sind, sondern vielmehr Teil des Bildes werden. Vögel haben kulturgeschichtlich einen weitreichenden Symbolgehalt, der von der Sehnsucht des Menschen über die Vorahnung des Todes bis hin zur Personifikation der Unsterblichkeit reicht. Die Vögel von Franziska Hufnagel verweigern jegliche Kategorisierungen dieser Art. Eingefroren, aber durchaus in der Lage wieder zu fliegen, sehen nicht alle so aus als wollten sie tatsächlich fliegen. Sie verharren bei uns, schauen auf uns oder wenden sich ab, nicht ohne einen gewissen Stolz.
Andreas Zingerle`s Werk liegt im Grenzbereich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die künstlerische Authentizität seines OEuvres zeigt sich vor allem anhand eines immer wieder auftauchenden markanten Motivs: Nicht der menschliche Körper, sondern sein Abbild in Form von handelsüblichen Erotikgummipuppen wird als Ausgangsform, als Figurenersatz für seine Köpfe und Betonskulpturen verwendet. Durch Biegen, Drehen oder Transchieren werden diese aufgeblasenen Plastikvorlagen allein oder in Gruppen in Form gebracht, um sie schließlich zu einer dauerhaften Pose aus Beton zu gießen. Ein industriell gefertigtes Massenprodukt wird mittels künstlerischer Umsetzung in eine Betonskulptur zum Unikat. Die Arbeiten drücken ein zweifaches Sich-Entfernen aus: einerseits die Entmenschlichung des Körpers, dem jede Individualität entzogen wird, der keine körperliche Wärme mehr erahnen lässt, jedoch andererseits, durch die Deformation in eine abstrakte Form eine neue Körperlichkeit erfährt

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