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Eröffnung: VFI - Virgolo Future Institute - Veröffentlicht von ale inside

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Event-Informationen

VFI – Virgolo Future Institute (Such Territorial Claims Transform Spatial Imagination Into Obscure Anticipations of Repartition) ist der aktuelle und letzte Teil von Can Altays anderthalbjähriger Residency in Bozen, ein Projekt von ar/ge kunst und Lungomare (Oktober 2014 – Juli 2016).
Für die Dauer des Projekts führte Altay eine Untersuchung der komplexen Beziehung der Stadt Bozen mit ihrem Hausberg Virgl durch, der über der Stadt thront und heute Gegenstand lebhafter Debatten hinsichtlich seiner zukünftigen Verwendung und Erschließung ist.
Altay bespielt die Räumlichkeiten von ar/ge kunst mit einer dreimonatigen Ausstellung, als Weiterführung seiner Recherche, die sich in einer Serie unterschiedlich langer öffentlicher Interventionen artikuliert hat. Die bisherigen Beiträge haben die gegenwärtige Debatte beobachtet und sich daran beteiligt: eine zweiwöchige Ausstellung und eine öffentliche Diskussion bei Lungomare (Such Territorial Claims), eine vierwöchige Plakatkampagne im öffentlichen Raum der Stadt (Transform Spatial Imagination into), eine zweistündige performative Zusammenkunft auf dem Virgl, sowie eine wandernde Intervention zwischen Dezember 2015 und Mai 2016 in öffentlichen und privaten Räumen (Obscure). Diese öffentlichen Momente haben eine Reihe von Fragen zu Gebietsansprüchen (territorial claims), der Idee urbaner Imagination und der Erfahrung von Grenzen aufgeworfen – Begriffe, die in Bozen aber auch in vielen anderen Städten heute wieder sehr aktuell sind.
Für die Ausstellung hat Altay nun ein Setting in zwei Hauptmomenten entwickelt, die gleichzeitig als Display, Skulptur und redaktionelles Instrument agieren. Das erste ähnelt in der Form einem Tunnel und einem Dach und bildet den Zentralkörper von VFI. Mit deutlichem Hinweis auf jene kaum bekannte Anekdote, der zufolge Anwohner den unfertigen Virgltunnel während und nach dem zweiten Weltkrieg bewohnten, ordnet die Installation diverse Arten von ‚Fragmenten’ an, die Altay während der Residency gesammelt hat. Sie orientiert dabei ihre Hauptfragestellung an das ‚Bewohnen von Infrastrukturen’ (‚inhabiting infrastructures’) als der zentralen Narrative, von der verschiedene andere Forschungslinien ihren Ausgang nehmen (‚wer darf den öffentlichen Raum beanspruchen, wer muss die Räume der Infrastruktur bewohnen?’, heißt es auf einem der Poster der Kampagne).
Das zweite Moment dreht sich um Ahali: a journal for setting a setting, einer Zeitschrift, die Altay seit 2007 herausgibt. Diese besteht aus einer wachsenden Sammlung von Arbeiten, Stellungnahmen (‚statements’) und Stimmen aus künstlerischen und raumbezogenen Praxen. Im Kontext der Ausstellung wird Ahali als ein Instrument genutzt, um die verschiedenen, sich am Virgl entzündenden Thematiken zu erweitern und sie in einem erweiterten Rahmen von kulturellen Referenzen und internationalen Vergleichsfällen zu verorten. Themen wie ‚Bewohnen von Infrastrukturen’, ‚Landschaften des Begehrens’, ‚Allianz des radikal Anderen’, ‚Erschütterungen von hier und anderswo’ sowie ‚Errichten Unsicherer Öffentlichkeiten‘ werden über Ahali im Laufe des Ausstellungsprojektes eingeführt, um eine Brücke zwischen dem lokalen Bezug des Projektes und dem weiten Horizont der Publikation zu schlagen.
Can Altays Ausstellung verfährt sowohl als Werkzeug, wie auch als Fiktion: Indem der Künstler ein fiktives Institut (VFI) auf Basis inoffizieller, versteckter und ungeplanter Gebrauchsweisen gründet, entwirft er eine Archäologie des Begehrens, als Anregung unterschiedlicher Betrachtungsweisen und Gestaltungsmöglichkeiten des Virgl-Hügels und –im weiteren Sinne -auch der Stadt. Diese dienen als Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der –wie es Altay selbst formuliert– ‚neoliberalen Politik und ihren Gegen-Hegemonien‘.
‚Solche territorialen Ansprüche transformieren räumliche Imagination in obskure Antizipation der Rückführung‘

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