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Eröffnung: Urs Lüthi & Arnold Mario Dall‘O - Veröffentlicht von Galleria Alessandro Casciaro

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Event-Informationen

Die Galerie Alessandro Casciaro freut sich, zum ersten Mal eine Ausstellung des Künstlers Urs Lüthi zusammen mit Arnold Mario Dall’O mit einem von ihnen selbst kuratierten site-specific project zu präsentieren.
Der international anerkannte Schweizer Künstler Urs Lüthi wird drei Skulpturen, unter dessen das Selbstportrait aus dem Zyklus “Small Monuments” und zwei Selbstportraits aus Glas aus der Serie “Ex Voto” ausstellen. Arnold Mario Dall’O wird stattdessen drei noch nicht veröffentlichte Werke auf Aluminium präsentieren.
Im Spiegelkabinett zwischen Kunst und Leben hat Urs Lüthi in den 1960er- und 1970er-Jahren damit begonnen, einen persönlichen Weg zu suchen, um aus sich selbst eine Darstellung der anderen zu machen, indem er das eigene Ego mit viel Selbstironie erweiterte. Er bediente sich der Fotografie als Mittel zur Bilderzeugung und schlüpfte in verschiedene Rollen, sonderbare, komische Figuren, er inszenierte Schauspiele, wechselte das Geschlecht, bewegte sich wiederholt entlang der Zeitachse. Der Künstler verzichtet auf die Darstellung der äußeren Welt als objektive Gegebenheit und entwickelt eine Strategie der Widerspiegelung, bei der das eigene Bild letztlich zum Ort wird, in dem sich die Welt widerspiegelt und erscheint. Urs Lüthi hat nicht nur die Art der Verwendung der Fotografie verändert, er hat die Auffassung von Kunst und von Darstellung in der darstellenden Kunst revolutioniert. So besteht der von Urs Lüthi vollzogene Schritt genau in der Dichotomie zwischen Ironie und Tragödie: das Dasein ist zu kurz, um es ernst zu nehmen. Sich mit Humor und gesundem Realismus darstellen und jedes Drama vermeiden, das ist eine der Chiffren der Arbeit des Schweizer Künstlers.
Die Verwendung der Skulptur wird allmählich zur Ausdrucksform, die an die Stelle der Fotografie tritt. Seine bildhauerischen Selbstportraits sind nicht obsessiv und repetitiv, sie sind tragisch und komisch zugleich. Sie können sich durch die Zerbrechlichkeit des Glases auszudrücken, sie besitzen aber auch die Transparenz der Intelligenz. Altern und Sterben sind normale Vorgänge, ein Leben als Künstler ist auf jeden Fall der Kapitulation vor der Banalität der Wirklichkeit vorzuziehen.
Der Tod ist zweifellos auch ein kennzeichnendes Element für die Arbeit von Arnold Dall’O. Seit Jahren arbeitet er daran, die Bilder des Banalen und Alltäglichen in etwas Anderes und Verschiedenes zu verwandeln. In erster Linie gibt Arnold Dall’O der Aufnahme der Bilder, die aus dem Netz geholt werden, Zeit, denn die Malerei ist langsam, die digitalen Fotografien erstehen mit der Langsamkeit eines punktförmig gepinselten Gemäldes neu, wobei die Einheit netzhautmäßig wiederhergestellt wird. Andererseits nimmt er ein Blow-up vor, mittels dessen man die Wirklichkeit durch die Wolke oder Cloud oder Nuage der Malerei sieht.
Dall’O arbeitet an der Figuration, ohne feste Umrisse zu zeichnen, er hüllt die Bilder in eine „probabilistische Wolke“, um einen wissenschaftlichen Begriff zu verwenden. Die Idee von Arnold Dall’O, unterschiedliche Formenkategorien zu kombinieren, von den dekorativen Patterns zu den Bildern des Leichenschauhauses, von den Tiersymbolen zu den Sternenlandschaften, besagt, dass nur die Auswahl zählt, die der Künstler vornimmt. Die Wolke verbirgt, lässt die Umrisse verschwimmen, speichert aber Informationen, Spuren einer Gleichzeitigkeit, die aus den Bildschirmen verschwindet und in der Kunstrepublik eine endgültige Bleibe findet. Es geht vielleicht wieder darum, am Spiegel zu arbeiten, an der Spiegelbildlichkeit als Reflexion – in wörtlichem und metaphorischem Sinn – über die Welt. Doch während bei Lüthi der Körper und das Gesicht des Künstlers dessen Rolle und Funktion übernehmen, ist es bei Dall’O der Bildschirm, der zum Spiegel einer alles in den Vordergrund rückenden Wirklichkeit wird und der die Mehrfachsicht auf die unendliche Reihe visueller Ereignisse darstellt.

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Datum und Uhrzeit des Events :

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  • SABATO 6 GIUGNO ORE 20:30 BOLZANO, TEATRO CRISTALLO VIA DALMAZIA 30 CON ENSEMBLE POPOLARE DI CANTI E DANZE “ISUF MYZYRI” – ELBASAN, ALBANIA E LA PARTECIPAZIONE DI GRUPI I VALLEVE-DANZA SCANDERBEG PARMA Con il sostegno dell’associazione panalbanese Arbëria I balli folkloristici albanesi rappresentano una delle espressioni più vive e coinvolgenti della tradizione culturale del Paese delle Aquile. Tramandati di generazione in generazione, questi balli raccontano la storia, le emozioni e l’identità delle diverse regioni dell’Albania. Caratterizzati da movimenti energici, ritmi incalzanti e una forte componente collettiva, i balli si svolgono spesso in cerchio o in fila, simboleggiando unità e comunità. Durante la serata saranno messe in scena danze tradizionali provenienti da diverse zone dell’Albania, alternando coreografie eleganti e misurate ad altre più dinamiche e complesse. Il tutto accompagnato da canzoni popolari fortemente evocative. I costumi tradizionali, ricchi di colori e decorazioni, aggiungono valore scenico e raccontano l’appartenenza regionale dei danzatori. Un’occasione per scoprire un simbolo di orgoglio culturale, capace di unire passato e presente attraverso il linguaggio universale della danza e della musica. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. L’Ensemble di Canti e Danze Popolari “Isuf Myzyri” è stato fondato nell’ottobre del 1979 dall’Artista del Popolo Isuf Myzyri, creatore del folk popolare, che pose le basi della tradizione della musica popolare di Elbasan, cittadina dell’Albania centrale, conferendole originalità e uno stile unico. L’Ensemble negli anni ha vinto numerosi premi e si è esibita nei maggiori festival albanesi e balcanici, e possiede oggi un repertorio ampio e variegato, comprendendo canzoni cittadine elbasanesi, canti dell’Albania centrale e, più recentemente, anche canti di Dibra e danze dell’Albania centrale, del Sud e del Nord.
  • Solo im Ensemble 2 3 Ausstellungen vereint zu einem Ensemble Marlies Baumgartner, Heinz Innerhofer, Markus Moling HUMANA IDENTITAS Vernissage 5.6.2026, ore 18 Uhr Begrüßung durch den Präsidenten des SKB Alexander Zoeggeler Geführter Rundgang mit den Künstler:innen Performance Christina Auer (BassFlöte), Riccardo Coelati Rama (Kontrabass) Marlies Baumgartner, Carmen Niederkofler (Bewegungs-Performance) In einer Zeit, in der die Kommunikation zwischen uns Menschen zunehmend herausfordernd erscheint, geraten wesentliche Aspekte unseres Daseins leicht in den Hintergrund. Vielleicht gerade deshalb sollte sich die Kunst mit den grundlegenden Fragen unserer Existenz auseinandersetzen. Die Themen der menschlichen Existenz sind zeitlos und begleiten uns von Epoche zu Epoche, von Generation zu Generation. Obwohl wir uns ständig neu definieren, bleibt der Mensch doch immer Mensch. Die Herausforderungen, die mit unserer Vergänglichkeit, unserer Anpassungsfähigkeit, unserem Glauben und unserem Fortschritt einhergehen, machen unsere Existenz immer wieder aufs Neue spannend. Erst vor diesem Hintergrund treten auch die Spannungen unserer Gegenwart hervor – gelegentlich geprägt von Konflikten oder Kriegsberichten –, doch sie bilden nur einen kleinen Ausschnitt eines viel umfassenderen menschlichen Erfahrungsraums. Die Kernfragen bleiben für uns immer die gleichen, während sich die Umstände in unserer schnelllebigen Zeit rasant verändern. Zur Musik- und Bewegungs-Performance Ira-Arca für BassFlöte und Kontrabass, der Komponist Beat Furrer verwandelt die Instrumente in „Schatten eines Schattens“ und verschmilzt ihre klanglichen „Identitäten“ zu einer kaum erkennbaren Einheit. Aus dem Klang formt sich der Körper als Resonanzraum. Er folgt der Musik und löst sich im nächsten Moment von ihr, bewegt sich zwischen Hingabe und Widerstand. In ihm zeigt sich ein Werden: aus Einem entsteht ein Zweites – eine sich teilende, suchende Identität, die zwischen Verbundenheit und Autonomie oszilliert. Christina Auer (BassFlöte) und Riccardo Coelati Rama (Kontrabass) Bewegungs-Performance Marlies Baumgartner und Carmen Niederkofler Marlies Baumgartner geboren 1995, lebt und arbeitet in Vahrn. Nach der fünfjährigen Ausbildung mit „Maestro d'Arte" und „Matura" Abschluss an der „Cademia" in St. Ulrich absolvierte sie ein dreijähriges Studium an der „LABA" in Bildender Kunst und Malerei in Florenz. Heinz Innerhofer Studium an der ZeLIG – Schule für Dokumentarfilm und neue Medien, dann Kameraassistent bei verschiedenen Dokumentarfilmproduktionen. Abschluss und Diplom mit Auszeichnung an der Prager Fotoschule für angewandte und künstlerische Fotografie. Markus Moling geboren in Wengen 1973. Nach der Matura an der Kunstlehranstalt in St. Ulrich studierte er an der Accademia di Belle Arti in Florenz und an der Brera in Mailand, wo er 1996 das Diplom erlangte. Seit 1996 stellt er regelmäßig im In und Ausland aus.
  • Es gibt Termine vom 27 Feb. 2026 bis 18 Dez. 2026
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