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Human Economy: Das Ende des Geldes - und was dann? - Veröffentlicht von ale inside

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  • Kulturhaus, Branzoll, BZ
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Event-Informationen

Es gibt Phänomene in der Menschheitsgeschichte, die sich zyklisch wiederholen, ohne dass wir uns derselben bewusst sind. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Entwicklung dieser Phänomene zum Teil mehrere Generationen überdauert und die Symptome ein und des selben Phänomens oftmals unterschiedliche Ausprägungen finden.
Es gibt sehr viele Problemthemen, die tagtäglich in allen Medien sehr heftig und zum Teil auch sehr polemisch debattiert werden: wirtschaftliche Depression, Finanzkrise, größer werdende Kluft zwischen arm und reich, Jugendarbeitslosigkeit, soziale und militärische Konflikte, Zunahme von Migration, etc.
All diese Probleme werden bis dato immer behandelt, als wären es Einzelprobleme, als gäbe es keinen Zusammenhang zwischen ihnen und auch keine gemeinsame Ursache. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft versuchen daher diese Missstände "symptomatisch" zu bekämpfen und stellen dabei immer mehr die eigene Ohnmacht fest, die Probleme zu lindern und den Lauf von Entwicklungen zu bestimmen.
Es gibt einen Grund für die Entstehung dieses Phänomens und den Großteil seiner "Schmerzsymptome": unser Geldsystem, auf das jegliches wirtschaftliches Handeln beruht. Die Referenten des Südtiroler Netzwerks "Human Economy" haben sich über mehrere Jahre mit diesem Thema sehr auseinander gesetzt und sind, gemeinsam mit hochkarätigen Wirtschaftswissenschaftlern aus Deutschland und Österreich, zu sehr eindeutigen Erkenntnissen gelangt.
Eines muss klar vorausschickt werden: Dem Netzwerk "Human Economy" geht es keineswegs um Schuldzuweisung oder Polemik. Es geht einzig und allein um Aufklärung und Erkenntnis eines Phänomens das unser alltägliches Leben prägt wie kein anderes, sowie um die Entwicklung von Lösungsansätzen um dieses Phänomen von Grund auf zu beheben und eine neue, wirtschaftliche Wirklichkeit nach Maß und Bedürfnis des Menschen zu schaffen.
Das Netzwerk arbeitet ehrenamtlich und veranstaltet eine Reihe von eintrittsfreien Vorträgen in unserem Land um möglichst viele Menschen zum Umdenken anzuregen.
Wer an diesen Vorträgen teilnimmt, versteht,
dass die Politik ohnmächtig geworden ist wirksam in die freie Marktwirtschaft einzugreifen um diese nach dem Prinzip der sozialen Gerechtigkeit zu regeln;
warum die klein- und mittelständischen Unternehmen, die den Großteil der Betriebe unseres Landes ausmachen, immer mehr dem Konkurrenzdruck von einigen wenigen global aufgestellten Konzernen weichen müssen;
dass es folglich immer mehr Verlierer als Gewinner im wirtschaftlichen Wettbewerb gibt;
warum immer häufiger, auch sehr gut ausgebildete junge Menschen keine Arbeit mehr finden;
warum die persönliche Arbeitsleistung eines Menschen immer weniger "(Geld)-wert" ist;
dass in der Folge die Verhältnismäßigkeit zwischen menschlicher Arbeit und dem sich selbstständig vermehrenden Kapital mehr und mehr ins Wanken gerät und daher die Schere zwischen arm und reich immer größer wird;
Warum es immer häufiger zu sozialen Konflikten, unkontrollierten Migrationsströmen und bewaffneten Auseinandersetzungen in der Welt kommt;
dass es eine Vielzahl an Alternativen und neuen Lösungsansätzen für ein gesundes, blühendes und nachhaltiges Wirtschaftssystem in Kooperation und nach Maß des Menschen gibt, das weder mit Verzicht noch mit menschenunwürdigen Leistungsdruck einhergeht;
Eine Gruppe von Menschen im Unterland sowie die ehrenamtlich arbeitende Kulturhaus-Genossenschaft von Branzoll bekennen sich zu Ihrer sozialen Verantwortung hinsichtlich dieses Themas und unterstützen die Arbeit von Human Economy. Aus diesen Gründen findet am Dienstag, 9. Juni 2015 um 20.00 Uhr im Kulturhaus von Branzoll der nächste Vortrag statt, der von Volkswirt Dr. Paul Kircher gehalten wird. Jede und jeder Interessierte ist herzlich eingeladen am Vortrag teil zu nehmen, der Eintritt ist frei.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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