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Vortrag: Im Schoß der Erde leben - Höhlenwohnungen in der Provinz Granada im östlichen Andalusien - Veröffentlicht von cristina inside

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Event-Informationen

Im Süden Spaniens gibt es Nachweise für Höhlenwohnungen seit dem Paläolithikum. Noch heute bewohnen 3.000 Menschen Erdhäuser in der Gegend von Guadix, sie verbinden traditionelle Architektur und modernen Wohnkomfort. Die Morisken-Verstecke in den Bergen der Alpujarras und die Höhlenwohnungen des ehemaligen Zigeunerviertels Sacromonte sind von historischem Interesse.
Mit Sina Lucia Kottmann
Sina Lucia Kottmann ist als Kulturanthropologin und Religionswissenschaftlerin auf den Mittelmeer-Raum spezialisiert. Sie publiziert über lokale Identitätsbildungsprozesse in Las Alpujarras und Granada und interessiert sich für die Kontaktzone Christentum und Islam zwischen Südspanien und Marokko.

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  • Elisabeth Frei lebt und arbeitet in Lajen, dem Dorf hoch über dem Eisacktal. Gut eingebunden in die Ortsgemeinschaft, schafft sie Freiräume für Kunst und Ausstellungen, mit den regelmäßigen Präsentationen „Kunst im Gange“ im Gemeindehaus. Mitten im Dorfleben, nahe bei den Leuten, weiß Frei sie zu nehmen, kennt ihre Macken und Mucken. Ihr genauer Blick auf das örtliche Umfeld und Südtirol inspiriert sie seit langem zu künstlerischen Kommentaren zu Politik und Alltag. Ihre Arbeiten reagieren auf die schrägen Windungen von Politik, Gesellschaft und Alltag; nicht mit ätzend-zynischen Karikaturen, sondern mit ironischen, fast liebevollen Übersteigerungen. Virtuos in Materialverwendung und Technik, wobei die Künstlerin Zeichnungen ebenso nutzt, wie Farbkompositionen, Montagen und Collagen. Dank ihrer konstanten Interventionen, die sie auch in Portalen wie salto.bz publiziert, ist sie eine der wenigen Kunstschaffenden, die den rapiden Wandel Südtirols im letzten Jahrzehnt künstlerisch begleiten. Elisabeth Frei hat ein Archiv der Gegenwart geschaffen, dessen Wert sich erst langsam zeigt. „Magari“ ist in Südtirol ein geflügeltes Wort. Es steht für die landesübliche Unbestimmtheit, für die verbreitete Kunst, sich ja nicht festzulegen. „Magari sehen wir uns nächste Woche … magari kimm i wieder amol vorbei“: Wer dies vernimmt, kann ziemlich sicher sein, dass die Aussage eher nicht eintreten wird. Die Arbeiten, die Elisabeth Frei in den Gewölben des Kunstforums präsentiert, greifen die Südtiroler Doppeldeutigkeiten auf. Sie zeigen, welche Produkte und Kreationen der Südtiroler Dachmarke und ihrer Farbpalette entspringen. Dabei werden die Bilder der Werbewelt zu einem beinahe schon Phantastischen Realismus übersteigert. Sie spielt mit dem Rot-Weiß des Südtiroler Specks, das zugleich Symbolfarbe eines gefakten Patriotismus ist. Herzstück von „Magari“ aber ist ein Markenzeichen Südtirols: Der blaue Schurz. Frei bringt Schürzen technisch geschickt in Pose und bildet sie um zu autonomen Skulpturen, die die Haltung ihrer Träger erahnen lassen. Die aufeinander ausgerichteten Schürzen zeigen Gruppen von Kartenspielern, aber auch abwartende und posierende „Mander“. Der Schurz ist Ausdruck von Zugehörigkeit, aber auch ein Schutz, der auftrumpfende und doch unsichere Männlichkeiten verbirgt. „Magari“ führt ein in den Kosmos Südtiroler Befindlichkeiten und wirkt doch niemals plakativ, sondern ist Ausweis des besonderen Blicks von Elisabeth Frei. Der künstlerische Zugang, den sie eröffnet, gewinnt Jahr um Jahr an Wert, als artistisches Seismogramm unseres Landes. Text: Hans Heiss Einführung: Hans Heiss
  • Besonderes Ritual zum Abschluss der Weinernte Wie zu Großvaters Zeiten wird die letzte Fuhre Trauben in einem Bottich von einem alten festlichen geschmückten Fuhrwerk ins Dorfzentrum vom Girlan | Eppan gebracht. Den Wagen ziert ein Erntekranz, auf welchem alljährlich ein Weinspruch zu lesen ist.
  • Kunstausstellung Bruno Flaim, Lucia Nardelli, Barbara Natter, Silvano Tacus, Elisabetta Vazzoler, Katherina Zoeggeler Stadtgalerie Bozen Vernissage 26/07/2023 18:00 Uhr

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