Choreografie : Sol Picó
Musik: Carles López Campmany
Memòries d’una puça
Die Spanierin Sol Picó zeichnen ihre provokativen, zeitgenössischen Choreografien aus, in denen sie die unterschiedlichsten Stile einsetzt, obwohl sie einen Abschluss in „Spanischem und klassischem Tanz“ des Konservatoriums von Alicante vorweisen kann. Einige ihrer bekanntesten Werke lassen erkennen, in welche Richtung sich diese Künstlerin seit den frühen neunziger Jahren entwickelt hat. Im mehrfach ausgezeichneten Bésame el Cactus, in E.N.D. (Esto No Danza), Barbi-Superstar und El Llac de les Mosques (Der See der Fliegen) zeigt die in Katalonien tätige Choreografin auf sarkastische und eindrucksvolle Weise ihre ganz persönliche Vision der Welt und verbindet ihrem Grundsatz gemäß unterschiedliche Stile miteinander. Ihr jüngstes Werk, das bei Tanz Bozen zur Aufführung gebracht wird, trägt den emblematischen und eigenwilligen Titel Memòries d’una puça oder Memoiren eines Flohs. Eine Choreografie für drei Tänzer, in der sich die Künstlerin (sie selbst steht auch auf der Bühne) mit dem Thema Dekadenz und Schmerz auseinandersetzt. Eine Mahnung vor der Krise, die die Welt erschüttert, und