Milliarden Augen werden auf die zwanzigste Fußballweltmeisterschaft gerichtet sein: Auf 64 Spiele in den 12 meist neugebauten Stadien und die Choreografien der Cariocas. Aber für die meisten Brasilianer findet das eigentliche Match außerhalb der Stadien statt, es ist für sie der Kampf gegen Korruption, Ausbeutung der Arbeiter und Beschneidung ihrer Bürgerrechte. Ist die WM die rund mindestens Milliarden Euro wert, die sie kostet? Wie erleben die indigenen Völker und die anderen sozial schwachen Bevölkerungsschichten die Weltmeisterschaft? Welche Auswirkungen haben solch große Sportereignisse auf die Gastgeberländer?
Mit Ihnen diskutieren
Wolfgang Resch, Mitarbeiter der FIFA-Medienabteilung
Edy Da Silva, Ökonom und Blogger
Alexandra Tomaselli, Expertin für Fragen indigener Volksgruppen, EURAC-Institut für Minderheitenrecht
Es moderiert: Francesco Comina, Journalist und Koordinator des Friedenzentrums
Am Ende der Diskussion wird das WM-Halbfinalspiel aus dem Stadion von São Paolo übertragen und natürlich kritisch kommentiert.