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Quo Vadis? I don’t see any nouns, I see only verbs
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Exhibitions
Dienstag, 12 Mai 2026 10:00-12:00 | 15:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 09 Mai 2026 bis 06 Juni 2026

Artista: Edson Luli A cura di Nicolò Faccenda I don’t see any nouns, I see only verbs presenta una serie di opere installative dell’artista Edson Luli (Scutari, 1989). Nel lavoro di Luli, il linguaggio diventa uno strumento per interrogarsi su come l’essere umano percepisce e interpreta la realtà che lo circonda: qual è il rapporto tra i nostri pensieri e il mondo in cui viviamo? L’artista ci invita ad acquisire una più profonda consapevolezza del modo in cui vengono create le cornici di senso, nell’urgenza di individuare modi alternativi di intendere il rapporto con la sfera sociale e ambientale.

Centro Trevi – TreviLab Via Cappuccini 28, Bolzano, BZ
SOLO IM ENSEMBLE 1 Klaus Rungger Ein neues Wort für Zeichnun
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Exhibitions
Dienstag, 12 Mai 2026 11:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 10 Apr. 2026 bis 23 Mai 2026

Klaus Rungger Ein neues Wort für Zeichnung Für Klaus Rungger steht die Zeichnung im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Seine Arbeiten entstehen im direkten Gegenüber mit einem Modell und werden meist nicht nachträglich überarbeitet. In diesem unmittelbaren Moment versucht er, Ausstrahlung, Form, Farbe und Linie einzufangen und den Menschen jenseits von Kategorien wie Alter oder Geschlecht wahrzunehmen. Die Zeichnung wird so zu einem Raum zwischen Präzision und Freiheit, zwischen Beobachtung und Interpretation. Runggers Arbeiten eröffnen einen sensiblen Blick auf Wahrnehmung und Identität und laden dazu ein, sich auf Linien, Details und Nuancen einzulassen. Erst in der Nähe werden die feinen Spuren des Zeichnens sichtbar und machen den direkten, unmittelbaren Entstehungsprozess erfahrbar. Klaus Rungger, geboren 1969, lebt und arbeitet in Gröden. Nach dem Abschluss der Kunstschule in St. Ulrich und dem Besuch des Issam Design Instituts in Modena führt er als KFZ-Meister den elterlichen Betrieb weiter. Das Zeichnen und die Kunst bilden seit jeher einen zentralen Bestandteil seines Lebens. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt; 2018 erhielt er den 1. Preis beim Kunstwettbewerb Kunst unter den Sternen in Mühlbach, 2020 war er Finalist des Kunstpreises Artig in Kempten.

SKB Artes Weggensteinstraße, 12A, Bozen, BZ
SOLO IM ENSEMBLE 1 Urban Grünfelder  Kein schöner Land in di
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Exhibitions
Dienstag, 12 Mai 2026 11:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 10 Apr. 2026 bis 23 Mai 2026

Urban Grünfelder Kein schöner Land in dieser Zeit Urban Grünfelders künstlerische Arbeit kreist um grundlegende Fragen nach Menschsein, Identität und gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausgehend von aktuellen Ereignissen, alltäglichen Beobachtungen und Eindrücken aus der Natur entstehen Bilder, die zum Nachdenken über individuelle und kollektive Erfahrungen anregen. Grünfelder arbeitet mit Malerei, Skulptur und Zeichnung und verbindet in seinen Werken persönliche Wahrnehmung mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Seine Arbeiten stellen weniger Antworten bereit, als vielmehr Fragen nach Sinn, Bedeutung und Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. Kunst versteht er dabei als Spiegel für die Betrachtenden: einen Raum, in dem sich eigene Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven wiederfinden können. Die Werke laden dazu ein, innezuhalten und über die eigene Rolle innerhalb gesellschaftlicher Zusammenhänge nachzudenken. Urban Grünfelder, geboren 1967 in Brixen, absolvierte seine Ausbildung an der Kunstschule in St. Ulrich und studierte anschließend an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seine künstlerische Tätigkeit ist durch eine solide akademische Ausbildung und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Fragestellungen geprägt.

SKB Artes Weggensteinstraße, 12A, Bozen, BZ
SOLO IM ENSEMBLE 1 Wolfgang Zingerle Phobos Over
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Dienstag, 12 Mai 2026 11:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 10 Apr. 2026 bis 23 Mai 2026

Die künstlerische Praxis von Wolfgang Zingerle ist geprägt von langwierigen, experimentellen Prozessen und Versuchsanordnungen, deren Offenheit und methodische Struktur an wissenschaftliche Forschung erinnern. Im Zentrum seines Interesses steht das „Fluide“: Zustände von Materie, die unter Einwirkung äußerer Kräfte kontinuierlich transformiert werden und erst im Verlauf ihrer Prozessualität Stabilität erlangen. Zingerle macht naturwissenschaftlich beschreibbare Dynamiken sichtbar und übersetzt sie in eine eigenständige visuelle Logik, in der Kontrolle und Zufall sowie Intention und Materialeigengesetzlichkeit miteinander verwoben sind. Obwohl die Malerei den formalen Ausgangspunkt bildet, wird sie konsequent erweitert, während traditionelle Bildbegriffe bewusst aufgelöst und hinterfragt werden. Die Werke entfalten eine unmittelbare sinnliche Präsenz und verhandeln Wahrnehmung als instabilen, zeitgebundenen Prozess, wobei sie die Grenzen des Darstellbaren markieren. Sie lassen sich als Untersuchungen zu Transformation, Materialität und den Bedingungen von Sichtbarkeit lesen, in denen ästhetische Erfahrung und erkenntnistheoretische Fragestellungen untrennbar ineinandergreifen. Wolfgang Zingerle, geboren in Bruneck, studierte in Gröden, Wien und Berlin und schloss 2000 sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Bologna ab. Seine künstlerische Praxis ist von großer medialer Vielfalt geprägt – von Malerei und Glaskunst über skulpturale Arbeiten bis hin zu Graffiti, Land-Art und Projekten im sozialen Kontext.

SKB Artes Weggensteinstraße, 12A, Bozen, BZ
CASA SCISCIORÉ
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Dienstag, 12 Mai 2026 11:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 17 Apr. 2026 bis 20 Juni 2026

Aree di Studio, Antoinette Bader, Roland Baldi, Othmar Barth, Patrizia Bertolini, Walter Blaas, Luca Boscardin, Das Ganze Leben, Debiasi Sandri, Marco Dessí, Dissegna, Diyr.dev/unibz, Draw Studio, Robert Engl, Elisabeth Frei, Karolina Gacke, Martino Gamper, Elisa Grezzani, Alexander Gufler, Beatrice Harb, Insalata-mista Studio, Kira Kessler, Katharina Theresa Mayr, Ignacio Merino, Sissa Micheli, Christian Mittendorfer, Neue Serie Handdruck, Niva Design, Elisabeth Oberrauch, Miriam Pardeller, Patternhouse.org, Plank, Reinhard Plank, Kuno Prey, Othmar Prenner, Anuschka Prossliner, Paula Prugger, Patrick Rampelotto, Alessio Ramundo, Andreas Rier, Ruralurban, Sagaría, Dunja Scannavini, Ursula Schnitzer, Barbara Schweitzer, Giorgio Seppi, Luis Seiwald, Benno Simma, Judith Sotriffer, Sabine Steinmair, Reinhold Stoll, Laurenz Stockner, Ursula Tavella, Harry Thaler, Tiefenbacher Lehmann, Veronika Thurin, Paul Thuile, Ariel Trettel, Ùtol Ceramica, Gabi Veit, Vetroricerca, Cristina Vignocchi, Lucas Zanotto, Christian Zanzotti, Katherina Zoeggeler, Zilla. Im neuen Projektraum SKB LAB des Südtiroler Künstlerbundes präsentiert sich CASA SCISCIORÉ, ein Ausstellungs- und Forschungsprojekt, kuratiert von Anna Quinz. Das Projekt erforscht alpines Design durch die Linse des Spiels und bewegt sich dabei zwischen Tradition und Gegenwart, Materialität und Imagination. Es vereint Arbeiten von Designer:innen und Künstler:innen aus Trentino-Südtirol, die handwerkliche Wurzeln, Materialkultur und zeitgenössische Visionen miteinander verbinden. Im SKB LAB nimmt CASA SCISCIORÉ die Form eines bewohnbaren Raumes an: Möbel, Leuchten, Textilien und Objekte treten in einen vielschichtigen Dialog und schaffen eine sinnlich erfahrbare Umgebung. Über 60 Designer:innen und Künstler:innen gestalten gemeinsam eine installative „Hauslandschaft“, die dazu einlädt, Materialien, Formen und Erzählungen zu entdecken und die Idee von Zuhause als offenen, fluiden und spielerischen Raum neu zu denken.

SKB LAB Weggensteinstraße, 12A, Bozen, BZ
LanaLive: Hinterbühne der Gefühle
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Dienstag, 12 Mai 2026 15:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 09 Mai 2026 bis 17 Mai 2026

Im Zentrum von LanaLive steht eine Ausstellung im kulturellen „Bauch“ von Lana – im von Willy Gutweniger geplanten und 1973 eröffneten Raiffeisenhaus (ehemals Kulturhaus). Kurz vor Beginn der Umbauarbeiten kuratieren Hannes Egger und Annika Terwey hier ein ganzheitliches Ausstellungserlebnis, das bildende Kunst, Video, Musik und Performance miteinander verwebt. Die Besucher*innen durchstreifen die Räume der Hinterbühne – jene Orte, an denen Masken fallen und sich reale Gefühle verdichten, die auf der Bühne nur gespielt werden. In einem atmosphärischen, immersiven Parcours durch Umkleideräume, Toiletten und Lagerräume windet sich die Ausstellung wie durch verschlungene Hohlräume eines Bauchs. Zwischen Angst, Scham, Freude, Ekel und Trauer entfaltet sich ein vielschichtiges Wechselbad der Emotionen. Die Kunstwerke werden dabei nicht nur sichtbar, sondern körperlich und sinnlich erfahrbar. Internationale und lokale Künstler*innen widmen sich in ihren Arbeiten emotionalen und gesellschaftlichen Zuständen: in einem Video über die tiefe Zuneigung zu einem verstorbenen Hund, dem Geruch von paranoiden Männern, einem partizipativen Projekten zur Scham oder in Protestfotografie zwischen Wut und Hoffnung. Installationen machen Ekel und Trauer erfahrbar und eine verspielte Installation feiert die Freude des Lebens. Künstler*innen: Laurin Böhm, Franziska Egger, Mariam Giunashvili, En Kitane, Amanda SRGE Lindsay, Sabrina Mandelli, Sofia Margesin, Mahsa Naraghipour, Hyunjin Park, Nadia Tamanini, Mona Lisa Tina, Sissel Tolaas, Cass Yao.

Raiffeisenhaus Andreas Hofer Str. 9, Lana, BZ
Imprinted by Light – Techniques of Cameraless Photography
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Exhibitions
Dienstag, 12 Mai 2026 15:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 10 Mai 2026 bis 29 Mai 2026

Kuratiert von Joost Pantelmann und Andreas Wieser In Zusammenarbeit mit unibz Imprinted by Light – Techniques of Cameraless Photography widmet sich abstrakter und experimenteller Fotografie ohne Kamera im klassischen Sinn. Neben einem Lehrprojekt der Freien Universität Bozen mit vielfältigen analogen und digitalen fotografischen Experimenten umfasst die Ausstellung einen Überblick über kameralose fotografische Techniken. Die von Joost Pantelmann und Andreas Wieser kuratierte Ausstellung zeigt Experimente aus dem Seminar This Is Not a Photograph!, das im Wintersemester 24/25 unter der Leitung des damaligen Contract Professors Thomas Mayfried stattfand. Im Zentrum stand die Untersuchung, wie fotografische Bilder Bedeutung generieren. Mayfried reflektiert dazu: „Konzentrieren wir uns auf das Bilder-Lesen. Die klaren, konkreten Bilder verfangen nicht mehr, also versuchen wir es mit vagen, unklaren – abstrakten Bildern. Stellen wir uns nun vor, ein Foto ohne Kamera herzustellen, ein Fotogramm, ‹die absolute Eigenart der Fotografie› (László Moholy-Nagy, 1927). Als semiotisch gerüstete Bildproduzent:innen interessieren wir uns – gerade heute – für die experimentelle Möglichkeit, mit den Konventionen der Repräsentation zu spielen und damit die Konstruktion von Bedeutung zu hinterfragen.“ Das Herzstück der Ausstellung ist das Projektergebnis, eine Publikation, die abstrakte Interpretationen bedeutender Ereignisse des 20. Jahrhunderts vereint. Da die Bilder für sich genommen oft ambivalente Assoziationen wecken, werden sie durch präzise Texte ergänzt, die den Wahrnehmungsprozess leiten. Da die meisten Beteiligten im 21. Jahrhundert geboren wurden, bietet ihre Auswahl einen faszinierenden Einblick in die historischen Perspektiven einer neuen Generation. Zusätzlich bietet die Ausstellung einen technischen Überblick über Photogramme, Cyanotypien und Scannogramme, gezeigt anhand von Originaldrucken und Vergrößerungen. An einer interaktiven Station sind die Besucher:innen eingeladen, die Technik des Scannogramms selbst auszuprobieren. Mit Arbeiten von: Argentina Carrino, Matteo Dal Pra, Marianna Franceschi, Adisa Habibovic, Nikolaos Mavropoulos, Joost Pantelmann, Sonja Sieder, Teti Vismara, Andreas Wieser

Galerie Foto Forum Weggensteinstraße, 3F, Bozen, BZ
freedom
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Dienstag, 12 Mai 2026 15:30-22:30 |
Es gibt Termine vom 05 Mai 2026 bis 16 Mai 2026

L’opera è parte centrale dell’installazione realizzata per l’esposizione Brainphone presso Assab One a Milano tra dicembre 2025 e gennaio 2026. Essa dà il titolo alla stagione XXVI di Teatro Pratiko e a CRATere – piccola rassegna di teatro, arti e umanità – che a maggio ha il suo momento saliente. Inaugurazione: martedì 05/05/2026 – ore 18:00 con l’azione respiro, omaggio all’artista Giuseppe Penone Durata della mostra: dal 6 al 16/05/2026 Orari di apertura: lunedì – sabato ore 15:30 – 22:30 Entrata libera Nell’ambito di CRATere – piccola rassegna di teatro, arti e umanità – freedom Foto: freedom di Nazario Zambaldi – cm 200x100x3, tecniche miste su tela, 2026

Centro per la Cultura Merano Via Cavour, 1, Merano, BZ
PRIMAL FOCUS – Niklas Jäger
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Exhibitions
Dienstag, 12 Mai 2026 16:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 25 Apr. 2026 bis 17 Mai 2026

Die Werke von Niklas Jäger wirken wie Fragmente vergangener Erinnerungen – archaische Muster, die in die Gegenwart übertragen wurden. Sie zeigen einfache Formen und Zeichen, deren Bedeutung sich bewusst einer klaren Definition entzieht. Der Moment, in dem Jäger zum Bleistift greift und Linien in die Fläche graviert, ähnelt der Vorgehensweise eines urzeitlichen Menschen, der sein Werkzeug in die Hand nimmt, um Spuren seines Selbst zu hinterlassen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass seine Geste heute in einer modernen Welt stattfindet, die zunehmend von Regeln und Verboten bestimmt wird. Niklas Jäger wurde 1993 in Belgien geboren und wuchs in Frankreich auf. Nach einem längeren Aufenthalt in Indien und Nepal wandte er sich der Holzskulptur zu. Zunächst besuchte er eine Schnitzschule in Frankreich, bevor er 2020 nach Gröden kam, um dort den Spezialisierungskurs für Holzbildhauerei zu absolvieren. Nach den drei Jahren Ausbildung blieb er aus Verbundenheit zu der Region im Ort St. Ulrich, knüpfte zahlreiche Kontakte und fand gute Freunde.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
Quo Vadis? Mirë se vini - Mirë se ju gjeta
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Dienstag, 12 Mai 2026 16:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 12 Mai 2026 bis 07 Juni 2026

Artiste: Daria Akimenko, Joana Preza, Stefania Rossi A cura di Margherita Cestari e Samira Mosca Una mostra che nasce dal desiderio di aprire uno spazio di riflessione sull’Albania attraverso storie, incontri e sguardi condivisi. Un progetto che prende forma dal dialogo con persone di origini albanesi, con chi ha attraversato il Paese durante un viaggio e con chi appartiene alla seconda generazione cresciuta tra più culture. Dalle conversazioni, dalle porte di casa aperte e dai racconti di un passato ancora vicino emergono memorie personali, frammenti di vita quotidiana e ricordi che continuano a circolare tra le generazioni. La comunità albanese in Trentino-Alto Adige vive accanto a noi ogni giorno, eppure le sue storie restano spesso inudite. A Laives, attraverso una serie di interviste, saranno le persone stesse a raccontarsi: le loro storie di partenza e di arrivo, di appartenenza e di trasformazione, in un dialogo autentico che restituisce voce e presenza a chi spesso rimane sullo sfondo. La mostra Mirë se vini - Mirë se ju gjeta è un luogo di incontro tra prospettive e culture, uno spazio in cui il racconto individuale si trasforma in occasione di dialogo e di scoperta reciproca.

Sala Espositiva Via Pietralba 29, Laives, BZ
ON DRAWING
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Mittwoch, 13 Mai 2026 10:00-16:00 |
Es gibt Termine vom 27 März 2026 bis 23 Mai 2026

Zehn künstlerische Positionen treten in dieser Ausstellung miteinander in Beziehung. Ihre Arbeiten erscheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich und entstehen aus verschiedenen Erfahrungen, Beobachtungen und Denkbewegungen. Manche entwickeln sich aus der intensiven Betrachtung der Natur, andere aus konzeptuellen Fragestellungen oder aus der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und räumlichen Strukturen. Und doch verbindet diese Arbeiten ein gemeinsamer Ausgangspunkt: die Zeichnung als unmittelbare Form des Denkens und Wahrnehmens. Die Linie wird dabei zum sensiblen Seismographen, der Bewegung, Zeit und Aufmerksamkeit sichtbar macht. In der Zeichnung bleibt der Entstehungsprozess spürbar – die Spur der Hand, das Zögern, die Entscheidung, die Verdichtung oder das Ver-schwinden einer Form.

Bruneck Bruder-Willram Straße 1, 39031, Bruneck, BZ
WEST SIDE HISTORY
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Exhibitions
Donnerstag, 14 Mai 2026 16:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 09 Apr. 2026 bis 31 Mai 2026

Der Bozner Stadtteil Neugries (Europa Neustift) ist heute das am dichtesten besiedelte Viertel von Bozen. Die Ausstellung von Ansichtskarten aus der Sammlung Gaetano Sessa der Stiftung Bozner Schlösser, ergänzt durch Leihgaben von Privatarchiven und Vereinen aus der Stadt, möchte die Geschichte des Bozner Stadtviertels Neugries nachzeichnen. Besonderes Interesse erwecken die Bilder der alten Bauernhöfe, die den Bozner Talkessel ursprünglich geprägt haben, und die exklusiv für die Ausstellung in Mariaheim von deren Besitzern zur Verfügung gestellt wurden. Die zahlreichen Höfe und rund 8 ha Weinberg, die einst das historische Anwesen von Maria Heim umgaben, mussten zum Teil dem Bau des Rione Littorio in der faschistischen Epoche und der Nachkriegszeitbauten weichen. Die Eröffnung der Messe in der Romstraße, der Bau einer Eishalle, Wohnhäuser, Schulen, Kinosäle und weitere Einrichtungen vervollständigten schließlich das heutige Stadtbild. Eine Bilderreise - und nicht nur - vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, die uns zum Nachdenken anregt.

Maria Heim Neustifterweg 5, Bozen, BZ
Raphael Mur: KONTUR
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Exhibitions
Freitag, 15 Mai 2026 10:00-12:00 | 16:00 - 18:00
Es gibt Termine vom 09 Mai 2026 bis 19 Juni 2026

Die Linie als Ausgangspunkt Am Anfang steht die Linie. Schwarz auf Weiß – eine erste Setzung, die weder festlegt noch abschließt, sondern Entwicklung ermöglicht. Aus dem Kontrast entsteht die Kontur, aus der Kontur das Geflecht, und das Geflecht folgt keiner Wiederholung. Genau dort beginnt Raphael Murs zweite Soloausstellung „Kontur“, die am 8. Mai 2025 im LURX – Raum für Kunst und Kultur in der Sterzinger Altstadt eröffnet. Jedes Bild folgt einem eigenen Prozess, jede Linie wird zur Entscheidung innerhalb eines offenen Systems. „Mich interessiert der Moment, in dem eine Linie zur Entscheidung wird und gleichzeitig offen bleibt für das, was noch entstehen kann“, sagt Raphael Mur. Der Künstler arbeitet kontinuierlich auf Papier. Die dabei entstehenden Zeichnungen sind keine Vorstudien, sondern eigenständige Fragmente, die sich zu größeren Zusammenhängen verdichten – eine Zettelwirtschaft, die sich selbst überlebt. Ergänzt wird die Ausstellung durch großformatige Gemälde auf Leinwand. Im Unterschied zu früheren Werkzyklen verzichtet Mur in „Kontur“ auf zentrale Motive oder Figuren. Kein Protagonist. Kein Anker. Stattdessen entstehen vernetzte Bildräume, die an organische Wachstumsprozesse erinnern. Der Künstler beschreibt diesen Ansatz als „Myzellieren“ – ein Verweis auf unterirdische Pilzgeflechte, die sich verzweigen und verbinden, ohne klaren Ursprung. Wer genau hinschaut, sieht nicht nur Linien. Er sieht Entscheidungen. Mur wurde 1992 in Altötting in Deutschland geboren und studierte Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Nach drei Semestern verließ er die Akademie bewusst und setzte seine Ausbildung als Meisterschüler bei Dalip Kryeziu in Gießen fort. Heute lebt und arbeitet er in Brixen. Nach seiner ersten Soloausstellung „Aufwind“ im Kunstforum Unterland in Neumarkt Anfang 2025 zeigt er mit „Kontur“ eine ruhigere, formal konzentrierte Weiterentwicklung seines künstlerischen Schaffens. LURX ist seit über zwei Jahrzehnten als Plattform für zeitgenössische Kunst- und Kulturarbeit im Wipptal tätig. Der ehrenamtlich geführte Verein fördert interdisziplinäre Projekte, schafft Raum für unabhängige künstlerische Produktion und Präsentation und setzt auf Austausch, Begegnung und Weiterbildung. Auch im laufenden Jahr ist ein vielfältiges Programm geplant, das mit der Schau von Raphael Mur eröffnet wird.

LURX Altstadt 24, Sterzing, BZ
Som Supaparinya  Mo num en ts
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Exhibitions
Freitag, 15 Mai 2026 10:00-22:00 |
Es gibt Termine vom 15 Mai 2026 bis 14 Juni 2026

Das Museion präsentiert Mo num en ts (2025), eine Videoarbeit der thailändischen Künstlerin Som Supaparinya, dje im Rahmen des Southeast Asian Video Art Production Grant 2024 der Han Nefkens Stiftung entstanden ist. An der Schnittstelle von historischer Recherche und Feldforschung arbeitet Supaparinya seit über zwei Jahrzehnten zu Landschaften in Südostasien als Orte, die von politischen Ideologien, ökologischen Transformationen und kollektiver Erinnerung geprägt sind. In Mo num en ts richtet sie den Blick auf die langfristigen Auswirkungen der Infrastruktur des Kalten Krieges in der Mekong-Region. Staudämme, Straßen und Stromnetze erscheinen dabei nicht nur als Zeichen von Modernisierung, sondern als dauerhafte Strukturen, die Territorien, Gemeinschaften und Umwelt bis heute prägen. Als Einkanal-Videoinstallation präsentiert, verbindet die Arbeit neu aufgezeichnetes Material mit Archivaufnahmen aus Medien und Propaganda des Kalten Krieges. In einer vielschichtigen und fragmentierten Bildsprache führt der Film unterschiedliche Zeitlichkeiten und Perspektiven zusammen, entzieht sich einer linearen Erzählweise und eröffnet stattdessen eine komplexere und offenere Lesart von Geschichte. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerinstitutionen realisiert, darunter das Jim Thompson Art Center (Bangkok), The Outpost (Hanoi), das Hiroshima City Museum of Contemporary Art, die Kunsthal Charlottenborg (Kopenhagen) sowie das Rockbund Art Museum (Shanghai). Nach Präsentationen an diesen Orten wird die Arbeit in die Sammlung des Museion übergehen. Mit Mo num en ts versteht Supaparinya Landschaft als ein lebendiges Archiv, als einen Raum, in dem sich politische Entscheidungen, ökologische Prozesse und menschliche Erfahrungen über die Zeit hinweg einschreiben.

Museion Piero Siena Platz 1, Bozen, BZ
SOLASTALGIA Sofia Melluso und Gianluca Concialdi
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Exhibitions
Freitag, 22 Mai 2026 10:00-13:00 | 15:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 22 Mai 2026 bis 25 Juli 2026

kuratiert von Francesca Verga und Zasha Colah Am 21. Mai 2026 eröffnet in der Ar/Ge Kunst die Ausstellung Solastalgia Sofia Melluso und Gianluca Concialdi. Sie befasst sich mit den Veränderungen von Orten unter dem Druck des globalen Tourismus. Ausgehend von Palermo und in Abstimmung auf dem Bozner Kontext, nimmt das Projekt die Gestalt einer friggitoria-bar an, einer Frittier-Bar, die als ein vielschichtiges Dispositiv verstanden wird. Sie bleibt in der Schwebe zwischen künstlicher Konstruktion und alltagsbezogenem Wissen, wobei Skulpturen, Texte und Installationen zum Nachdenken über Ökonomien der Aufwertung und ihre materiellen und symbolischen Auswirkungen anregen. Zwischen Verführung und Verwertung, Folklore und Branding bewegt sich die Ausstellung im Raum der „Solastalgie“: jenem Gefühl des Verlusts, das sich einstellt, wenn man an einem Ort bleibt und dieser zwar weiter besteht, ganz allmählich aber aufhört, mit sich übereinzustimmen. Sofia Melluso (Palermo, 1992) ist eine bildende Künstlerin, deren Schaffen verschiedene Ausdrucksformen umfasst und sich dabei zwischen Keramik, Zeichnung, Schrift und Fotografie bewegt. Ihre künstlerische Forschung erstreckt sich zudem auf den kollektiven, prozesshaften und transdisziplinären Bereich und hinterfragt Machtsysteme und Dynamiken der Repräsentation, die Subjektivität, Sprachen und Territorien prägen. Sofia Melluso gehört dem 2020 gegründeten Kollektiv ৺ ෴ ර ∇ ❃ ̅ ̅ an, mit dem sie einen unabhängigen Kunstraum in Palermo betreibt. Gianluca Concialdi (Palermo, 1981) lebt und arbeitet in Palermo und widmet sich vor allem abstrakter Malerei und experimentellen Materialien. Seine Praxis verschränkt Malerei, Schrift und Installation: Er gestaltet Doppelbilder auf Papier und verdichtet sie anhand von Collagen, Gouache und Sprühfarbe, wobei sich urbane Geschichten, Irrungen und Wirrungen sowie Ironie überlagern in einer Bildsprache, die sich gewohnten Betrachtungsweisen entzieht. Das Prinzip der Doppelung ist den Werken selbst eingeschrieben – mit einer verborgenen und einer sichtbaren Seite – ebenso wie den Werktiteln der Interventionen, die oftmals poetisch und widersprüchlich sind.

Ar/Ge Kunst Museumstraße, 29, Bozen, BZ
Ausstellung der Berufsschule für das Kunsthandwerk St. Ulric
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Exhibitions
Freitag, 22 Mai 2026 17:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 22 Mai 2026 bis 02 Juni 2026

Die Berufsschule St. Ulrich organisiert eine Ausstellung im Kreis für Kunst und Kultur in St. Ulrich und bietet den Schülerinnen und Schülern der Schule die Möglichkeit, ihre im Schuljahr 2025/26 entstandenen Werke aus den Fachbereichen Holzschnitzerei, dekorative Malerei, Freihandzeichnen und Tonmodellierung auszustellen. Außerdem können auch die am Computer erstellten Arbeiten aus dem Fach Mediengestaltung bewundert werden. Zusätzlich werden die Werke der Studenten aus dem Spezialisierungskurs für Bildhauerei präsentiert. Durch die mit unterschiedlichen Techniken geschaffenen Werke erhalten Besucherinnen und Besucher einen Einblick in das Bildungsangebot unserer Schule, während die Ausstellung den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bietet, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Die Berufsschule für das Handwerk vermittelt den Lernenden die reiche Tradition des Grödner Kunsthandwerks. Dabei werden sowohl die traditionellen handwerklichen Fähigkeiten und technischen Kenntnisse als auch Kreativität und Erfindungsgeist mit innovativen Techniken gefördert.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
Private Collections
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Samstag, 23 Mai 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 23 Mai 2026 bis 08 Nov. 2026

Die Ausstellung gewährt einen überraschenden Einblick in zahlreiche Südtiroler Privatsammlungen und präsentiert anhand ausgewählter Beispiele Kunstwerke lokaler sowie internationaler Künstlerinnen und Künstler, die von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart reichen. Im Mittelpunkt stehen die Sammlerinnen und Sammler selbst, ihre Motivation, ihr Kultursponsoring, ihr Mäzenatentum sowie ihre besondere Beziehung und Vorliebe für bestimmte Künstlerinnen und Künstler.

Harald Kastlunger. Intuition - Komposition
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Montag, 01 Juni 2026 10:00-18:30 |
Es gibt Termine vom 01 Juni 2026 bis 28 Juni 2026

Seit den 1960er-Jahren entwickelt Harald Kastlunger (geb. 1937 in Brixen) aus Zeichnung, Malerei und Plastik eine eigenständige Bildsprache zwischen Abstraktion und Figuration. Die Ausstellung präsentiert zentrale Werkgruppen aus sechs Jahrzehnten und bietet einen kompakten Überblick über ein konsequent entwickeltes Oeuvre, in dem intuitive Bildfindung und strenge Formgebung eng miteinander verbunden sind.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
Max Brenner: How wide is a smile?
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Exhibitions
Dienstag, 02 Juni 2026 10:00-12:00 | 14:00 - 16:00
Es gibt Termine vom 02 Juni 2026 bis 13 Juni 2026

„How wide is a smile?“ formuliert eine offene, bewusst unpräzise Fragestellung, die weniger auf eine konkrete Antwort abzielt als vielmehr einen Zustand beschreibt: die Verschiebung von Wahrnehmung im Angesicht visueller Überforderung. Das Lächeln erscheint dabei nicht als eindeutiges Zeichen, sondern als instabile Oberfläche – ein Ausdruck, der zwischen Anziehung und Unbehagen oszilliert und sich jeder eindeutigen Lesbarkeit entzieht. Der Künstler Max Brenner, Teil des Kollektivs Brenner-Havelka-Plessl, präsentiert Arbeiten, in denen Malerei und Textilsiebdruck ineinandergreifen. Ausgangspunkt sind Bildfragmente aus dem digitalen Raum, die recherchiert, von Hand transformiert, manipuliert und in dichte, netzartige Wimmelbilder überführt werden. Es entstehen komplexe Bildgefüge, in denen sich unzählige Motive überlagern, durchdringen und gegenseitig verstärken. Diese Bilder sind geprägt von einer Reiz- und Informationsüberflutung existenzieller Ängste und Bedrohungen, die durch den digitalen Raum in unsere Köpfe dringen. Szenen von Gewalt, Krise und Unsicherheit erscheinen fragmentiert, vervielfältigt und in ständiger Zirkulation. In Brenners Arbeiten werden sie nicht geordnet, sondern verdichtet: als visuelle Zustände, die sich einer klaren Hierarchie entziehen und das Sehen selbst herausfordern. Im Zentrum der Ausstellung steht eine koboldhafte Fratze, die sich bei näherer Betrachtung als Schwarm erweist. Der Kopf ist kein abgeschlossenes Bild, sondern setzt sich aus einer Vielzahl kleiner Motive zusammen, die sich ständig verschieben und nach außen hin ausbreiten. Die Fratze wird so zur Projektionsfläche eines kollektiven Bildgedächtnisses – ein Knotenpunkt, in dem sich Bilder sammeln, überlagern und weiterverbreiten. Einzelne Fragmente tauchen in anderen Arbeiten wieder auf und verbinden die Ausstellung zu einem zusammenhängenden Netzwerk. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Holzrelief-Serie „Flowers“, in der Brenner die Mechanismen von Ästhetisierung und Kommerzialisierung weiter zuspitzt. Modelle atomarer Waffen erscheinen hier als stilisierte Objekte, präsentiert wie Konsumgüter. In dieser Verschiebung wird sichtbar, wie sich selbst extreme Formen von Gewalt in visuelle Oberflächen und ökonomische Logiken übersetzen lassen. „How wide is a smile?“ wird so zu einer Frage nach Ausdehnung und Grenzen: Wie viel Bild hält ein Blick aus? Und wie verändert sich die Wahrnehmung, wenn sich Angst, Information und Ästhetik untrennbar miteinander verschränken?

Kunstforum Unterland Laubengasse 26, Neumarkt, BZ
Ergebnisse 26 – 47 von 47

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