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Gruppenausstellung – Schneeweiß und Höllenschwarz - Veröffentlicht von Vijion Art Gallery

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Kontraste prägen das Ausstellungsbild: Weiß kontra Schwarz, Wandarbeiten kontra Plastiken, Gegenständliche Abbilder und Objekte kontra abstrahierte Formen. In der Gruppenausstellung „Schneeweiß und Höllenschwarz“ präsentieren neun Künstler*innen ihre Werke, die mit unterschiedlichen Materialien diesen beiden Farben/Nichtfarben eine primäre Rolle einräumen.

Die Schwarz-Weiß-Kombination ist weit mehr als nur ein einfacher Gegensatz zwischen Hell und Dunkel, zwischen Gut und Böse. Sie lässt an vielen Fronten eine offene Debatte zu, aber die Stärke dieser beiden Farben als Protagonisten in der Kunst sowie in Dekoration und Mode ist unbestreitbar. Farben/Nichtfarben werden in verschiedenen Kulturen unterschiedlich wahrgenommen: Wenn sich also im Westen Schwarz auf die dunklen Kräfte und Weiß auf das Göttliche bezieht, ist Weiß im Osten die Farbe der Trauer.
Seit der Antike ist die Farbe Schwarz eng mit Melancholie, Zynismus und Tod verbunden. Auch wenn sie in unserer Kultur traurige und dunkle Konnotationen annehmen mag, ist die Geschichte dieser Farbe vielschichtiger als nur die Vorstellungen. Schwarz verweist auf die Abwesenheit von Licht und ist gleichbedeutend mit Dunkelheit. Dabei ist die Dunkelheit eine ständige Erscheinung, sie hat eine beruhigende Wirkung, wie die Abenddämmerung oder der Nachthimmel. Die Faszination der Künstler für die Farbe Schwarz zieht sich wie ein roter Faden durch die Kunstgeschichte, denn viele Künstler sind von ihr besessen.
Mit Weiß bezeichnete die antike, griechische und römische Welt das Licht, das leuchtete oder es sogar entzündete. In vielen Kulturen steht die Farbe als Zeichen für Kontemplation, da sie endlose Leere oder unendlichen Raum suggeriert. Man kann mit der Farbe Weiß auch philosophischen, poetischen, spirituellen oder religiösen Assoziationen erforschen. So, betrachtet ist Weiß voller Bedeutung.
Schwarz und Weiß haben in der Kunst die Kraft, unmittelbar Spannung zu erzeugen, „Desorientierung“ zu erwecken. Die beiden Nichtfarben bilden die Enden des Farbkreises: Weiß enthält alle Farben und erinnert an die Idee der Verschmelzung und der leuchtenden Vereinigung, während Schwarz die Abwesenheit von Licht darstellt. Auch heute noch neigen wir dazu, Unschuld mit Weiß zu assoziieren, während wir das Bild einer Untergrundwelt mit Schwarz und Dunkelheit verbinden: Gut und Böse.
Die vertretenen Künstler*innen der Gruppenausstellung „Schneeweiß und Höllenschwarz“ haben sich auf die monochromatische Wesentlichkeit von Schwarz und Weiß konzentriert. Dabei wurde mit verschiedenen Sprachen, Materialien und Techniken die Eigenschaft dieser Farben untersucht. Die Künstler*innen vereint eine gleiche Sensibilität gegenüber diesen beiden Farben/Nichtfarben. Die in der Farbe Weiß und Schwarz ausgestellten Kunstwerke, zeigen wie vielfältig die scheinbar kleine Bandbreite an Möglichkeiten genutzt werden kann.

Teilnehmende Künster*innen: Julia Bornefeld, Egon Digon, Valeria Stuflesser, Daniel Mirchev, Markus Delago, Choi Kyung Ae, Gregor Prugger, Flavio Senoner und Rupert Kreuzer
Julia Bornefelds Gemälde zeigen atmosphärische, abstrakte Landschaften, die den Betrachter in endlose Sphären absorbieren.
Egon Digon präsentiert seine in Holz bearbeiteten Werke, die illusorische und zum Teil ironische Annotationen aufzeigen.
Valeria Stuflesser schneidet sensible, aktuellen Thematiken in ihrem gegenständlichen sowie auch im abstrakten Repertoire an.
Daniel Mirchev ist ein Künstler der feinen Texturen, bei dem Linie, Licht und Schatten bedeutende Komponenten sind.
Markus Delago regt mit seiner individuellen, einzigartigen Kunst den Betrachter zu Fragestellungen und zur Neugier an.
Die Koreanische Künstlerin Choi Kyung Ae schafft aus Papier eine neue Welt der Kunst, die eine außerordentliche Poesie und Eleganz ausstrahlt.
Gregor Prugger lässt die Regelmäßigkeit der Natur in seinen Werken aufschwingen. Rhythmische Strukturen kennzeichnen sein Werk.
Flavio Senoners lineare Kompositionen sind von leichten Variationen charakterisiert, die Schwingungen im Betrachter erzeugen.
Rupert Kreuzer ausgefallene, körperleere Skulpturen sind von starker Symbolik geprägt. Sie zeigen eine zeitgenössische Überspannung der Figur.

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Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 09 Dez. 2023 bis 09 Jan. 2024

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    BERGWELTEN
 Ewa Jönsson Hörtnagl Paesaggi montani La pittura di Ewa Jönsson Hörtnagl si inserisce in una lunga tradizione storico-artistica di cartografia della memoria e dell’esperienza vissuta, in un mondo segnato dalla transitorietà.
Bergwelten è una serie di opere che si fonda sugli stessi presupposti dell’intero corpus dell’artista. Si tratta di una sequenza di paesaggi che mettono in evidenza il lavoro di scavo, la penetrazione di diversi strati, alla ricerca di uno o più nuclei centrali.
La montagna stessa è esattamente la medesima massa di ricordi immagazzinati, che sedimento dopo sedimento si condensa lentamente in una forma chiusa e apparentemente uniforme. Ma sappiamo che la roccia, come gli alberi, racchiude in sé innumerevoli anelli del tempo e vive simultaneamente tutte le epoche.
L’artista lavora in modo consapevolmente sobrio e con uno sguardo rigoroso. Il metodo di stratificazione rende il tempo tangibile. La cromia spesso rugginosa e terrosa lo sottolinea ulteriormente: essa rappresenta calore e vita, ma è anche segnale di una stasi o la marcatura di un punto di svolta, di un processo di decomposizione. In questo modo i dipinti diventano testimonianze dell’inarrestabile scorrere del tempo. Memoria ed esperienza non solo sbiadiscono nella loro forma originaria, ma si trasformano, mutando forma e carattere.
Quando abbiamo il privilegio di poter visitare per un certo tempo la sfera della memoria di un altro, nasce naturalmente il desiderio di rendere vive le nostre stesse memorie. Forse l’osservatore inizia a esaminare i reperti che affiorano come tracce sulla superficie, interpretandoli per sé come segni carichi di significato. In questo modo si può cominciare a “leggere” i dipinti, nei quali i segni formano un linguaggio senza parole, colmo di informazioni, emozioni e misteri. Una poesia silenziosa che reclama tempo per sé, se si è disposti a lasciarsi coinvolgere. Johanna Gredfors Ottesen, critica d'arte Ewa Jönsson Hörtnagl,
nata nel 1950 a Helsingborg, Svezia. Ha studiato pittura, grafica e fotografia presso l’Accademia di Arti Applicate di Vienna e successivamente pittura con il Prof. Oswald Oberhuber.
Vive e lavora in Svezia e in Tirolo come pittrice, grafica e designer, e realizza realizza progetti artistici in spazi pubblici.
Le sue opere sono state esposte in numerose mostre personali e collettive internazionali, fiere d’arte, gallerie e spazi espositivi.
Ewa Jönsson Hörtnagl ha lavorato anche per il teatro e il cinema come scenografa e costumista ed è curatrice dei libri fotografici "to be a man" e "Unforgettable - Unforgotten" di Erich Hörtnagl.
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    Ein Boot, signalrot, treibend auf der stillen Wasserfläche des Pragser Wildsees – ein starkes Bild, das berührt und aufrüttelt. Mit dem sozialen Kunstprojekt „Rotes Boot“setzen der Südtiroler Künstlerbund und der Verein Erlebnis Pragser Wildsee in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Das Projekt war bereits an mehreren Stationen zu sehen und wird nun zum siebten Mal an einem neuen Ausstellungsort präsentiert. 18 Künstler:innen positionieren sich mit eindrucksvollen Interventionen rund um dieses Mahnmal und rufen zu gesellschaftlicher Verantwortung, Solidarität und Schutz auf. Der Erlös eines limitierten Kunstpostkarten-Sets (18 Motive, Auflage 1.500) kommt vollständig einem Gewaltopfer zugute. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 04.03. unter: info@kuenstlerbund.org

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