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OTHERWORLDLY WOMEN - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Eine Ausstellung von Daria Akimenko
kuratiert von Margherita Cestari

Frauen aus einer anderen Welt: Einerseits so fremd in ihrer unbegreiflichen Unterordnung, andererseits so visionär in ihrem Bemühen, sich definitiv von der Last einer traditionell patriarchalischen Gesellschaft zu befreien. Die Werke von Daria Akimenko laden uns ein, uns für neue Eindrücke zu öffnen und uns auf Überlegungen einzulassen. Die scharfsinnigen und wirkungsvollen Collagen der Künstlerin analysieren die Rolle der Frau, die sozialen Hemmungen unterworfen ist; jedes Werk dient als Anregung und kann auf viele verschiedene Arten gelesen werden.

Die Ausstellung ist so konzipiert, dass Gedanken und Körper, Kritik und Befreiungsprozess miteinander verbunden werden. Zwischen Kritik und Reflexion, zwischen Befreiung und der Möglichkeit, den eigenen Raum einzunehmen, soll die Ausstellung “OTHERWORLDLY WOMEN” sich für das Publikum öffnen und einen inklusiven Dialog schaffen, der aus Reflexionen und Befreiungsvorschlägen besteht.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 24 März 2023 bis 01 Apr. 2023

Veröffentlicht von :

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  • Es gibt Termine vom 11 Okt. 2025 bis 01 März 2026
    Museion präsentiert eine Retrospektive der französischen Künstlerin Nicola L. (1932, Marokko–2018, USA). Ihr multidisziplinäres Schaffen zwischen Skulptur, Malerei, Zeichnung, Collage, Performance und Film wird durch diese Werkschau in seiner ganzen Bandbreite erfahrbar. Nicola L. – I Am The Last Woman Object ist die erste Museumsausstellung der Künstlerin in Italien und die bislang umfassendste Präsentation ihres Werks weltweit. Ab Mitte der 1960er-Jahre entwickelte Nicola L. ein ebenso spielerisches wie radikales Werk, das von subversivem Witz sowie Idealen der Gleichheit und Kollektivität durchdrungen ist. Wenngleich sie einigen künstlerischen und aktivistischen Bewegungen nahestand und ihre Arbeiten häufig im Kontext der Pop Art, des Nouveau Réalisme, des Feminismus oder an den Schnittstellen zum Design verortet wurden, entzieht sich ihr vielseitiges Werk einer klaren Kategorisierung. Darüber hinaus erstreckt es sich auf verschiedene Themenbereiche wie Kosmologie, Spiritualität, Sexualität, Umweltschutz und politischen Widerstand. Nicola L. widmete einen Großteil ihres Lebens – das sie hauptsächlich zwischen Paris, Brüssel, Ibiza und New York verbrachte – einer Art Besänftigung häuslicher und urbaner Räume, angetrieben vom Wunsch, mit anderen Menschen und immer wieder neuen Umgebungen in Verbindung zu treten. Ihre großformatigen anthropomorphen Skulpturen, die sie als funktionale Möbel entwarf, sind die bekanntesten Beispiele für ihre humorvolle und scharfsinnige Auseinandersetzung mit traditionellen Geschlechterrollen sowie alltäglichen, häuslichen Machtverhältnissen. In ihren augen- oder lippenförmigen Lampen sowie Sofas in den weichen, geschmeidigen Formen riesiger menschlicher Körper, Füße oder Hände verschwimmen die Grenzen zwischen Kunst und Leben. Bekannte Werke wie Little TV Woman: “I Am the Last Woman Object” (1969) oder die Femme Commode (1969–2014) – eine lackierte Holzkommode in Gestalt einer stilisierten Frauenfigur, deren Körperteile sich als Schubladen öffnen lassen – üben scharfe Kritik an der Objektifizierung von Frauen. Nicola L.s Leitmotiv der Durchdringung gesellschaftlich auferlegter Grenzen zeigt sich besonders in ihren ab Mitte der 1960er-Jahre entwickelten großformatigen Leinwandarbeiten mit Köpfen, Ärmeln oder Hosenbeinen. Ihre sogenannten pénétrables laden dazu ein, sich physisch oder gedanklich in eine andere Haut zu versetzen, wie etwa der Sonne, des Mondes oder der Atmosphäre. Aus dieser Werkserie, in denen sich ihre ganzheitliche und nicht egozentrierte Weltsicht verkörpert, entwickelte die Künstlerin weitere ähnlich interaktive Arbeiten, bei denen mehrere beteiligte Personen in Mäntel, Umhänge, Teppiche und Environments schlüpften. Das größte Beispiel ist der emblematische Fur Room (1970/2020), der dank einer Rekonstruktion auch heute noch in der Ausstellung zugänglich ist. Eine Auswahl dieser außergewöhnlichen Werke wird zusammen mit Archivmaterial zu Performances gezeigt, mit denen Nicola L. immer wieder neue performative Räume für Solidarität und kollektives Handeln schuf. Wie ihr Schlüsselwerk Red Coat (1969) entspringen die meisten dieser partizipatorischen, immersiven Textilarbeiten ihrer utopischen Idee, einen gemeinsamen Körper zu schaffen – mit der „gleichen Haut für alle“ –, unabhängig von Klasse, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht oder anderen Faktoren, die nur allzu oft zu sozialer Ausgrenzung führen. Die Vielfalt ihres künstlerischen Werks zeigt sich ebenso in ihren Zeichnungen, Graphic Novels, Collagen und Experimentalfilmen. Einige Arbeiten widmete Nicola L. einflussreichen Persönlichkeiten, wie dem Sozialaktivisten Abbie Hoffman und weiteren prominenten Außenseiter*innen. Mit ihren Femmes Fatales (2006), einer neunteiligen Serie von Collagen auf Bettlaken, erinnerte sie etwa an neun berühmte Frauen, deren Leben durch Tragödien oder Gewalt früh endete, darunter Frida Kahlo, Marilyn Monroe und Billie Holiday. Die Retrospektive versammelt über achtzig Arbeiten aus fünf Jahrzehnten in einer Ausstellungsarchitektur von Studio Manuel Raeder. Inspiriert von Nicola L.s spielerischem Umgang mit Raum gewährt die Szenografie lebhafte Einblicke in die Orte ihrer Interventionen – von ihren Wohnräumen bis zu urbanen Schauplätzen weltweit. Die Ausstellung ist Teil der neuen Museion-Forschungsreihe THE SOFTEST HARD, die Kunst als urbane und gesellschaftliche Praxis des gewaltfreien Widerstands erkundet. In Zeiten von Krieg, allgegenwärtiger Gewalt und gefährdeten Demokratien setzen Nicola L.s weiche Protestformen gegen egozentrische Weltanschauungen ein ebenso dringliches Zeichen wie ihr radikaler Optimismus auf der fortwährenden Suche nach Liebe und Verbundenheit. Publikation: Die Ausstellung wird begleitet von einer reich bebilderten Monografie mit neuen wissenschaftlichen Beiträgen und ergänzenden Texten zu wichtigen Werkgruppen. Sie ist in Zusammenarbeit mit allen vier Partnerinstitutionen entstanden und bei Lenz Press in Mailand erschienen. Nicola L. Nicola L. wurde als Tochter französischer Eltern 1932 in El Jadida (Marokko) geboren. Sie studierte an der École des Beaux-Arts und verbrachte den Großteil ihres Lebens in Paris, Brüssel, Ibiza und New York, bis sie 2018 in Los Angeles verstarb. Ihre Werke fanden in den letzten Jahren große Beachtung: 2017 ehrte das SculptureCenter in New York sie mit einer Einzelausstellung, zudem waren ihre Arbeiten in bedeutenden Gruppenausstellungen zu sehen, darunter Elles, Centre Pompidou, Paris (2009); The Liverpool Biennial (2014); The World Goes Pop, Tate Modern, London (2015); Made in L.A. 2020: A Version, Hammer Museum, Los Angeles; She-Bam Pow Pop Wizz ! The Amazons of Pop, Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain, Nizza (2021); Future Bodies From a Recent Past – Sculpture, Technology, and the Body since the 1950s, Museum Brandhorst, München (2022); und HOPE im Museion (2023). Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den öffentlichen Sammlungen des Centre Pompidou, Paris; Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, New York; Design Museum Brüssel; Frac Bretagne, Rennes; Gallery of Modern Art, Glasgow; MHKA Antwerpen; MAMCO Genève; und Museion.
  • Es gibt Termine vom 09 Feb. 2026 bis 21 Feb. 2026
    Kuratiert von Paola Fonticoli und Adina Guarnieri Mit: Italo Bressan Roberto Casiraghi Luisa Elia Debora Fella Paola Fonticoli Nataly Maier Rolando Tessadri Ein Geschenk. Laura und Giuliana, die Töchter des Künstlers Sergio Agosti, übergeben mir 7 Mappen mit wunderschönem Büttenpapier – zu schön, um es für mich zu behalten. Das schlummernde, träumende Erbe eines Künstlers, das erwacht und zu sprechen beginnt. Eine schöne Zahl, die 7. Und wir sind 7, vereint in Freundschaft, Nähe und Wertschätzung. Eine Ausstellung, eher eine Wanderausstellung zwischen Synergien, Kontrasten und „NUANCES”. So beschreibt Paola Fonticoli die Ausstellung „NUANCES“, die nach ihrem Auftakt in Mailand nun im Kunstforum Unterland zu sehen ist. Protagonist ist das Papier in der individuellen Interpretation der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler. Sie stammen aus Mailand, Trient, München und Salurn und haben unterschiedliche Hintergründe in den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Grafik. Das Ergebnis ist eine Gruppenausstellung voller Facetten, eben „NUANCES”, die sich auch in verschiedenen Techniken widerspiegeln: Collage, Aquarell, Acryl und Öl. Wie Chiara Gatti im Leporello zur Ausstellung schreibt: „Papier sagt viel, manchmal sogar alles über die künstlerische Suche aus. Es ist der Ort, an dem sich – wie Leonardo behauptete – die unmittelbarste Wiedergabe des Gedankens manifestiert. Es ist der Ort von Experiment, Intuition und Erfindung. Giotto, so erzählte Vasari, ‚zeichnete nie nach der Natur, sondern nur das, was ihm in den Sinn kam‘. Vor dem Papier sind Kunstschaffende stets aufrichtig und frei vom Zwang der Vollständigkeit; sie testen Formen, loten das Innenleben des Papiers aus, die Wechselwirkung zwischen Strich und Farbe. Hier offenbart sich die Idee, die Durchleuchtung des Gesamtwerks. Das Papier lügt nicht, auch wenn es dadurch unverschämt wirken mag. Zu ehrlich, um sich zu verstellen. Direkt bis zur Hingabe”. Eine klare Ausstellung, kristallin, trotz der Dichte des Papiers, das hier zum aufgeschlossenen Träger der verschiedenen Ausdrucksformen der einzelnen Künstlerinnen und Künstler wird.
  • Es gibt Termine vom 21 Jan. 2026 bis 10 Feb. 2026
    Archive erzählen die Geschichte der Gemeinschaften, zu denen sie gehören. Das Stadtarchiv Bozen ist da keine Ausnahme. In seinen zahlreichen Beständen sind Daten, Namen und Ereignisse gesammelt, die die Geschichte der Stadt Bozen, wie wir sie heute kennen, nachzeichnen, die das Ergebnis zweier schrittweiser territorialer Zusammenschlüsse ist. Im Januar 1911 wurde nämlich die ausgedehnte ehemalige Gemeinde Zwölfmalgreien dem kleinen historischen Bozen angegliedert, während im Januar 1926 auch die weitläufige ehemalige Gemeinde Gries Teil dieser neuen Stadt wurde. Anlass für diese Ausstellung ist der Tag des Gedenkens, der mit Staatsgesetz Nr. 211 vom 20. Juli 2000 eingeführt wurde. Das Thema ist daher eng mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs verbunden. Das 20. Jahrhundert ist in den Beständen des Stadtarchivs sehr gut vertreten, das jedoch auch Hunderte von Urkunden ab dem 13. Jahrhundert und Tausende von Dokumenten aus den folgenden Jahrhunderten umfasst. In der Ausstellung werden Bilder und Dokumente zur Stadt und ihrer Bevölkerung zwischen 1940 und 1945 gezeigt, um einen Teil der verfügbaren Archivbestände und den Reichtum der darin enthaltenen Informationen bekannt zu machen und so die Geschichte aller besser verständlich zu machen. Liste der in der Ausstellung gezeigten Bestände: - Projekt Geschichte und Erinnerung: Das NS-Lager Bozen, Schenkungen - Stiftung Rasmo-Zallinger, Fotobestand, Schriftgut - Reihe Bauakten der Gemeinde Bozen - Serie Abteilung III Bevölkerungsdienste, Allgemeine Angelegenheiten, Einwohnermeldeamt und Standesamt; Täglicher Hilfsdienst für bedürftige Familien von Soldaten, die zum Militärdienst einberufen oder unter Waffen gestellt wurden - Reihe Wehrpflicht- und Militärangelegenheiten, Im Krieg vermisste Personen; Kriegsgefallene - Reihe Bombengeschädigten - Reihe Fotobestand Öffentliches Bauwesen - Reihe Bauleitpläne, Wiederaufbauplan von Pattis und Pelizzari, Tafel Nr. 1

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