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Der Blick von außen - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

ASTRID BADSTÖBER, ANDREA ERNST, HELGA KÖLBL, GRETA RIEF, CHRISTINE ZELLNER

Eine malerische Auseinandersetzung mit Klausen von Künstlerinnen der Künstlervereinigung Tusculum e. V. im Rahmen der euroArt

Außen - die Definition eines Standortes.
Du bist nicht involviert. Du bleibst in der Peripherie. Dein Motiv ist Dir fremd - oft entfernt.
Aber Du bist einer Verlockung ausgesetzt, der Du Dich kaum entziehen kannst.
Neugierig versucht Dein Blick diese Grenze zwischen Außen und Innen zu durchbrechen.
Wie ein Forscher, der den unbekannten Phänomenen ihr Geheimnis zu entlocken
versucht, macht sich der Maler in der Fremde daran, sein Motiv zu verinnerlichen.
Und da geschieht das Wunder! Je länger wir uns mit dem äußeren Erscheinungsbild
auseinandersetzen, desto weiter dringen wir in das Innere vor. Dann gelingt uns das fast Unmögliche - wir erkennen das Wesen der Dinge. Ihre Sprache, Schwingungen, Tiefen - ja ihre Seele. Dieses Abenteuer erfordert die ganze Kraft, Leidenschaft, Empfangsbereitschaft, Offenheit und das dazugehörige Können, um den Blick von Außen in ein Schauen nach Innen zu verwandeln. Fünf Murnauer Künstlerinnen haben sich im August 2019 auf den Weg gemacht, sich in fünf Tagen mit Klausen malerisch auf diese Weise auseinanderzusetzen. Maria Gasser, die damalige Bürgermeisterin von Klausen, war die Ideengeberin des Projekts. Die Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien - euroArt, in der sowohl Klausen als auch die Künstlervereinigung Tusculum in Murnau Mitglied sind, fördert den aktiven KünstlerInnen-Austauschgedanken zwischen den einzelnen Künstlerkolonien.

Astrid Badstöber wagt sich in die Welt des Skurrilen, Absurden. Ihre Arbeiten leuchten in Acryl und schon die Titel regen den Betrachter an, hinter die Kulissen zu schauen: „Glück auf“, „Entbehrung und Fülle“, „Für und Wider“, „Standhaftigkeit“ und in ihrer Vision „Hinterm Berg“ betritt der Schauende eine fantastische Welt hinterm Felsentor.

Andrea Ernst nähert sich dem Thema mit dem Zeichenstift und Tusche. Vor allem die Steine - zeitlos, ewig und spröde - durch die wilden Wasser in Bewegung gebracht, hat sie in graphisch umgesetzten Bildern zum Leben erweckt. Auch die Hommage an Albrecht Dürer - hier in Acryl festgehalten, lässt uns die Spuren berühmter Malerkollegen noch einmal nachempfinden.

Helga Kölbl öffnet uns den Weg in die Welt der Collage. In zarten, unendlich schwebenden und feinen Kompositionen aus einem Hauch aus Seidenpapier, erkennen wir in den zarten Gebilden, dass alles mit allem verbunden ist. Deshalb nennt sie ihren Zyklus auch „Berührung“.

Greta Rief zeigt in ihren Werken die Vielfalt der Eindrücke, die sie in verschiedenen Techniken verarbeitet. Die ungebändigten Wasser in dem Radierzyklus „Panta rhei’“, das terrassenartige Landschaftsbild im Aquarell „Treppauf-Treppab“, die grandiose Landschaftsbarriere der Felsen „Ehrfurcht“ und „Unter freiem Himmel“ in Acryl. „Die Bedrohung“ - eine Arbeit mit Kohle und Pastell.

Christine Zellner nähert sich dem Thema in der Technik der Radierung. Scharfe Linien, reduziert, komprimiert und abstrahiert zeigt sie die raue Seite dieses sonst so romantisch erscheinenden Ortes. „Burgfelsen“, „Autostrada“, „Himmel und Erde“, „Heimat und Verbundenheit“, sind nur einige ihrer Titel in der Radierserie.

Die Ausstellung zeigt die vielfältigen Facetten von Klausen in einer spannenden Ausstellung, entstanden nach der Überwindung des „Blicks von Außen“!

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 02 Juli 2022 bis 20 Aug. 2022

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