Behaviors in Light and Sound after Iannis Xenakis
N-polytope ist ein Gesamtkunstwerk aus Raum, Licht und Klang des kanadischen Medienkünstlers Chris Salter, das auf die Polytope des Komponisten Iannis Xenakis aus den 1960 und 70er Jahren zurückgreift. Wie Xenakis geht es Salter um eine streng mathematische Komposition aller Elemente und das Zusammentreffen von Ordnung und Zufall. Anders aber als Xenakis, dessen Visionen in den 1960er Jahren Grenzen gesetzt waren, kann Chris Salter heute eine weiterentwickelte und vor allem lernfähige Computertechnik einsetzen. Diese sendet nicht nur visuelle und akustische Signale aus, sondern reagiert – gesteuert von selbstreflektierenden Algorithmen – auf die wechselnden Einflüsse ihrer Umgebung. So ist jede Aufführung vom Zufall abhängig und anders als die zuvor. Es entsteht aus der programmierten 25-minütigen Grundstruktur (Ordnung) eine nicht geplante Gesamtkomposition (Zufall) aus Lichtstrudeln oder vereinzelt aufflackernden Lichtpunkten, die an explodierende Sterne erinnern.
An installation by Chris Salter in collaboration with Sofian Audry, Adam Basanta, Marije Baalman, Elio Bidinost, Thomas Spier and Garnet Willis
Concept and Direction: Chris Salter
Composition: Chris Salter and Adam Basanta
Technical Direction, Embedded Systems, Media Composition
Programming: Marije Baalman
Lighting module design: Elio Bidinost and Garnet Willis
Media behavior modelling: Sofian Audry
Production Assistant: Martin Kaffarnik (Bolzano)
Electronics Assembly: Simon Claessen, Rene Wassenburg (Schrikdraad Ontwerp), Stan Verberkt and Garnet Willis
Production: xmodal/Montréal/LABoral
With the original support of:
Fonds de Recherche du Québec Sociéte et Culture, Hexagram Concordia,
Schlaich Bergemann und Partner, STEIM (Amsterdam)