THEATERPERFORMANCE / FREIER EINTRITT / ANMELDUNG ERWÜNSCHT / IM FREIEN
Wir kommen zusammen.
In einem Raum,
innen.
Ohne das Krabbeln, Rauschen, Rascheln und Plätschern der Natur draußen. Hier versuchen wir selbst, was die Natur jeden Tag tut: wachsen, sich verwandeln, vernetzen, erhalten, kommunizieren. Aber können wir das? Die Sprache der Natur verstehen, sie vielleicht sogar sprechen lernen?
NATUR (VER)SUCHEN ist eine Theaterperformance, die die Beziehung zwischen und die Gegenüberstellung von Mensch und Natur befragt. Es wird ausprobiert, gesucht und versucht, um ökologische Zusammenhänge spürbar zu machen.
Wir schauen auf unsere Position(en) und Spielräume im großen Netzwerk, in dem jede Handlung wirkt, jedes Wesen zählt. Wir machen einen Raum auf, un nachzudenken, laden zum Handeln ein und zu Begegnung, Austausch und Verbindung - zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen.
Ein Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater
von Federico García Lorca
in der Übersetzung von Hans Magnus Enzensberger
Bernarda Alba verschließt ihr Haus in Trauer. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes verhängt sie über ihre fünf Töchter traditionell acht Jahre Ausgangssperre. Kein Sterbenswort darf zu den gespitzten Ohren des Dorfes dringen, kein Mann die dicken Mauern des Trauerhauses passieren. In der bleiernen Sommerhitze schließt sich die Welt um Angustias, Magdalena, Amelia, Martirio und Adela. Als alleinige Erbin verlobt sich Angustias, die älteste Tochter aus erster Ehe, mit Pepe el Romano, der in Bernardas autoritärem Regime den lebensvernichtenden Freiheitskampf unter den Frauen entfesselt.
Federico García Lorca, 1898 in Fuente Vaqueros (Andalusien) geboren, schrieb die drei Akte der Bernarda Alba „als photographisch genaue Dokumentation“ kurz vor seiner Ermordung von Falangisten 1936. Das „Drama von den Frauen in Spaniens Dörfern“ ist eine prophetisch anmutende Allegorie auf den aufkommenden europäischen Faschismus. Der für großes Sprechtheater und präzise Figurenzeichnung bekannte Regisseur Matthias Rippert folgt der psychologischen Spur der Enzensberger Übersetzung hinein in das grausame Spiel der Unterdrückung und gibt – wie Lorca – einem starken Ensemble von ausschließlich Frauen die Bühne.
mit
Gerti Drassl
Swintha Gersthofer
Elke Hartmann
Cornelia Heyse
Laura Laufenberg
Jasmin Mairhofer
Margot Mayrhofer
Karola Niederhuber
Nadia Schwienbacher
Nele Trebs
Regie
Matthias Rippert
Fernando Strasnoy, Gaetano Palermo, Michele Petrosino, Giuliana Kiersz
Dopo il debutto nel 2025 di Ouverture, opera-performance a cappella per cinque cantanti e cinque tapis roulant, Ouverture (Extras) ne costituisce una nuova versione pensata per gli spazi del Teatro Comunale di Bolzano. Collocandosi in uno spazio-tempo di soglia, l’opera indaga la tensione performativa che anticipa l’evento, dello spettacolo come della vita. I preparativi e i rituali della lirica si intrecciano a quelli della pratica sportiva e del wellness, alla ricerca di un benessere, o di una forma, sempre a venire. Abitando la sala prove del teatro, questa nuova configurazione ridefinisce i rapporti tra figura e sfondo, scena e fuori scena, mentre voce, parola e movimento concorrono a mettere a nudo il paradosso del corpo contemporaneo: disciplinato e insieme consumato, sospeso tra promessa di equilibrio e autosfruttamento.
Il punto di ritrovo per l'accesso alla performance è nel foyer del teatro.
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