nach dem weltberühmten Theaterstück von Yasmina Reza und dem Film von Roman Polanski
Regie: Markus Oberrauch
Ein Streit unter Kindern bringt zwei Elternpaare an einen Tisch. Was als höfliches und vernünftiges Gespräch beginnt, entwickelt sich jedoch schnell zu einem erbarmungslosen Schlagabtausch. Mit jeder Minute bröckeln die guten Manieren ein Stück mehr. Aus kleinen Spitzen werden Vorwürfe, alte Konflikte brechen auf und plötzlich geht es längst nicht mehr nur um die Kinder. Ehe, Erziehung, Karriere und Moral werden zum explosiven Gesprächsstoff – und die Fronten wechseln ständig.
„Der Gott des Gemetzels“ ist eine bitterböse Komödie über vier Erwachsene, die unbedingt zivilisiert bleiben wollen – und dabei eindrucksvoll zeigen, wie dünn die Schicht der guten Umgangsformen manchmal sein kann.
Ein pointierter Theaterabend voller Wortgefechte, überraschender Allianzen und Situationen, die erschreckend menschlich und herrlich komisch zugleich sind.
Auf der Bühne
Véronique: Susanne Egger
Michel: Gerhard Schneider
Annette: Anna Larch
Alain: Werner Hohenegger
Mitwirkende
Regie: Markus Oberrauch
Gesamtleitung: Werner Hohenegger
Commedia (con musica) transanimalista e transalpina
Aldo e Giuliana, esseri umani di montagna. Giuliana diventa ragioniera per talento, mentre Aldo, allevatore e cacciatore, si immedesima negli animali, uccidendo solo ciò che è necessario all’ecosistema. Sposati, la loro quotidianità viene scossa quando un orso divora alcune delle bestie di Aldo. È qui che prende forma L’invidia dell’orso: Aldo invidia la forza, l’impulsività e la libertà dell’animale, capace di dormire per mesi e poi risorgere.
Angela Demattè, trentina d’origine, ha scritto questo spettacolo osservando il delicato rapporto tra comunità alpine e orsi, la cui presenza in Trentino è passata da dieci esemplari reintrodotti nel 1999 a circa 120 oggi, creando dibattiti e polemiche. Sul palco, un coro di canti alpini accompagna i protagonisti, tessendo memoria, tradizione e solidarietà: un legame invisibile che ricorda ai due che, anche nei momenti più difficili, non sono mai soli.
di Angela Dematté
regia Alice Sinigaglia
con Giuliano Comin e Angela Dematté
scene e costumi Rubidori Puddu-Manshaft
musiche Federica Furlani
e con Coro Ana Piani
produzione Teatro Stabile di Bolzano
Gewalt geschieht meist dort, wo Menschen sich sicher fühlen sollten: in den eigenen vier Wänden. Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt erzählt von den Erfahrungen von Frauen, die Schutz im Frauenhaus gesucht haben. Zugleich richtet der Theaterabend den Blick auf die gesellschaftlichen Strukturen, die Gewalt ermöglichen und oft unsichtbar machen.
Das Stück verbindet dokumentarisches Material mit einer kraftvollen Bildsprache. Aus realen Interviews mit Betroffenen, Mitarbeiter:innen von Frauenhäusern, Ärzt:innen und Jurist:innen entsteht ein vielstimmiger Abend, der berührt, aufrüttelt und immer wieder auch Momente von scharfem Humor findet. Dabei stehen nicht Opferbilder im Mittelpunkt, sondern Frauen, die den Mut finden, ihr Leben neu zu gestalten.
Nach der Aufführung am Samstag findet in Zusammenarbeit mit dem Frauenhausdienst Brixen ein Expert:innen-Gespräch statt.
Theaterstück von Felicia Zeller
Regie: Michaela Senn
Schauspiel: Elke Hartmann, Christina Polzer, Wiltrud Stieger
Ausstattung: Sara Burchia
Dramaturgie: Julia Jenewein
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