Francesco rifiuta la spada, la restituisce al fabbro che l’ha forgiata: faccia vanghe e attrezzi per coltivare i campi. Francesco si congeda da Chiara, il suo grande amore, e lei come dono d’addio gli confeziona un saio fatto di tutte le pezze della condizione umana, un arlecchino di esperienze e di dolori. Francesco chiede agli uccelli: “Cosa posso insegnare agli uomini?” Sì perché sono gli animali oggi, che predicano a noi, ammesso che qualcuno sappia ancora capirli nella “lengua del Creator” (e se questa è il veneto, tanto meglio: capiranno anche gli animali-uomini). Francesco incontra un bambino sopravvissuto alla crociata, e per scaldarlo e consolarlo gioca con lui al presepio: statuine di amici (ancora umili animali) e di prepotenti, in ginocchio per domandargli scusa di tutte le stragi di innocenti. Francesco cieco si avvicina a Sorella Morte cantando la bellezza della vita. Francesco oggi è la rivoluzione, per qualsiasi rivoluzione ci vuole fede; e la fede “xe roba da Mati”.
Atto unico
Durata 85 minuti
testo di Fulvio Ervas e Roberto Cuppone
Regia di Roberto Cuppone
Gruppo Teatrale “Ass. Cult. IL SATIRO TEATRO” a.p.s. – Paese (TV)
nach dem Roman „Eva dorme“ von Francesca Melandri
Theaterfassung von Anita Buchart und Ivan Fauri
in deutscher und italienischer Sprache mit Übertiteln
Als Eva einen Anruf bekommt, fährt sie mit dem Zug 1397 km von Südtirol nach Süditalien, um Vito noch ein Mal wiederzusehen, jenen Mann, der sie als Kind eine Zeitlang liebevoll „sisiduzza“ (Fünkchen) genannt hatte. Die Reise quer durch Italien wird zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Eva taucht ein in die Geschichte ihrer Heimat Südtirol, die von Grenzen erzählt zwischen zwei Ländern, zwei Sprachen und zwei Kulturen. 1919 geht ein Riss durch das Land und langsam auch durch die Menschen, die wie Evas Großvater Hermann plötzlich ihrer Sprache beraubt den Boden unter den Füßen verlieren. Widerstand macht sich breit und spaltet Familien und Sprachgruppen. Evas Mutter Gerda geht emanzipiert ihren eigenen Weg, kämpft dabei wie ihre Heimat um Autonomie und ringt um eine Liebe unabhängig von Herkunft und Sprache. Geblieben ist eine große Sehnsucht, die Mutter und Tochter verbindet und die einen Wunsch in sich birgt: Grenzen zu öffnen.
Mit dem Roman „Eva schläft“ gelang der beliebten italienischen Autorin Francesca Melandri ein vielschichtiges Porträt Südtirols und seiner bewegenden Geschichte, die sich über Generationen in die Menschen eingeschrieben hat. Die renommierte Regisseurin und Künstlerische Leiterin des TEATA in der Gumpendorfer Straße in Wien Sara Ostertag versteht das Theater als Ort der Vielsprachigkeit und Multidisziplinarität. Mit einem feinen Gespür für Poesie inszeniert sie die Geschichte über Identitätssuche mehrsprachig, mit Musik, choreografischen Elementen und eindrücklichen Bildern.
mit
Andressa Miyazato
Patrizia Pfeifer
Brit Purwin
Peter Schorn
Paolo Tosin
Regie
Sara Ostertag
THEATERPERFORMANCE / FREIER EINTRITT / ANMELDUNG ERWÜNSCHT
Wir kommen zusammen.
In einem Raum,
innen.
Ohne das Krabbeln, Rauschen, Rascheln und Plätschern der Natur draußen. Hier versuchen wir selbst, was die Natur jeden Tag tut: wachsen, sich verwandeln, vernetzen, erhalten, kommunizieren. Aber können wir das? Die Sprache der Natur verstehen, sie vielleicht sogar sprechen lernen?
NATUR (VER)SUCHEN ist eine Theaterperformance, die die Beziehung zwischen und die Gegenüberstellung von Mensch und Natur befragt. Es wird ausprobiert, gesucht und versucht, um ökologische Zusammenhänge spürbar zu machen.
Wir schauen auf unsere Position(en) und Spielräume im großen Netzwerk, in dem jede Handlung wirkt, jedes Wesen zählt. Wir machen einen Raum auf, un nachzudenken, laden zum Handeln ein und zu Begegnung, Austausch und Verbindung - zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen.
Ein Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater
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