von Peter Jordan
mit: Margot Mayrhofer, Markus Tavakoli, Günther Götsch, Linda Covi
Regie: Christina Khuen
Bühne: Sara Burchia
Kostüme: Andrea Kerner
In Paris herrscht Revolution, im Palast von Versailles hingegen die Ratlosigkeit: Während draußen das Volk wütet, warten drinnen Marie-Antoinette und ihr Mann König Ludwig XVI seit Jahren auf ihre angekündigte Hinrichtung. Doch damals wie heute die gleichen Probleme: Bürokratie, Intrigen und Machtkämpfe auf allen Ebenen.
Marie-Antoinette oder: Kuchen für alle! ist eine bitterböse, feinhumorige Farce von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann, die soziale Ungleichheit und politische Machtkämpfe thematisiert und Altbekanntes noch einmal völlig neu beleuchtet. In dieser todernst- turbulenten Komödie wechseln vier Schauspieler: innen in rasantem Tempo Haltungen und Identitäten und schießen bitterböse Zeitpfeile in unsere Gegenwart. Diese schwarze Komödie reflektiert mit viel Slapstick aktuelle politische Strukturen und wirft eine Parabel auf abgehobene Eliten und gesellschaftliche Krisen.
von Sybille Berg
mit: Peter Schorn
Regie: Eva Kuen
Bühne und Kostüme: Cristina Alaimo
Internationale Konflikte nehmen zu, politische Gewissheiten bröckeln und militärische Begriffe sickern wieder in den Alltag ein: Die Gegenwart ist geprägt von Unsicherheit und von der leisen Ahnung, dass Eskalationen längst nicht mehr nur ferne Szenarien sind.
Vor diesem Hintergrund entfaltet sich „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe“ von Sibylle Berg. Es ist das Porträt eines Menschen, der Teil dieses Systems ist – und sich ihm zugleich zu entziehen versucht. Im Zentrum steht ein Ingenieur, dessen berufliche Realität eng mit den Dynamiken globaler Aufrüstung verknüpft ist. Doch als ein scheinbar absurder Konflikt in Europa außer Kontrolle gerät und ihn persönlich erreicht, kippt die Perspektive: aus Distanz wird Betroffenheit, aus Anpassung Zweifel.
Der Rückzug in einen dunklen, abgeschlossenen Bunker markiert nicht nur eine äußere Flucht, sondern auch eine innere Bewegung. In der Isolation entsteht ein gedanklicher Monolog, gerichtet an ein imaginäres Kind – ein Versuch, Sinn zu stiften in einer Welt, die sich zunehmend jeder Logik entzieht. Zwischen Erinnerungen, Fragen und Beobachtungen wird sichtbar, wie brüchig die großen Versprechen moderner Gesellschaften geworden sind.
Sibylle Berg verbindet in ihrem Text trockenen Humor mit stiller Verzweiflung und entwirft ein Szenario, das weniger von der Zukunft erzählt als von einer Gegenwart, die bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Il dramma ripercorre i dieci anni di internamento psichiatrico vissuti dalla grande poetessa milanese prima della Legge Basaglia del 1978.
La “Terra Santa”, espressione biblica ed evangelica che la stessa Merini usava per definire ironicamente e tragicamente il manicomio, diventa un labirinto di privazioni, elettroshock e isolamento. Lo spettacolo si sviluppa come un flusso emotivo in cui la recitazione viscerale si fonde con tappeti sonori elettronici e ambientali, mostrando come la parola poetica sia stata l’unica vera ancora di salvezza e riscatto per l’autrice.
Tratto dai diari e dalle memorie autobiografiche di Alda Merini
Regia e scrittura: Alessandro Fea e Stella Novari
Interprete principale: Stella Novari (nel ruolo di Alda Merini)
Musiche e sound design: Alessandro Fea
Nell’ambito di OUT RAUS FUORI Giornata mondiale della salute mentale a Merano
Entrata libera
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