von Yasmina Reza
Drei Mal Leben - Bild: Peter Karlhuber
mit: Renè Dalla Costa, Günther Götsch, Viktoria Obermarzoner, Patrizia Pfeifer
Regie: Florian Eisner
Ausstattung: Andrea Kerner
Allzu oft stellen wir uns die existenzielle Frage, ob Ereignisse in unserem Leben auch anders hätten verlaufen können und für welche Version wir uns final entscheiden würden, wenn wir die Wahl hätten.
In ihrer brillanten Komödie zeigt die französische Dramatikerin Yasmina Reza drei Versionen desselben Abends und fächert gewohnt genussvoll bürgerliche Arbeits- und Liebesbeziehungen unserer Zeit auf.
Zwei Paare in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Selbstachtung und Anerkennung strebe eine absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen an, ein Ringen um Selbstverwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, deren Schein hartnäckig gewahrt wird.
Drei Mal Leben, das 2001 gleichzeitig in Paris und Wien uraufgeführt wurde, ist ein urkomischer Kampf zweier ungleicher Paare. Reza verortet sie zwischen Hybris und Irrsinn und erzählt gnadenlos wortwitzig über Eheprobleme und Karriereplanungen, über Erwartungen und Frustrationen in der Mitte des Lebens.
Martin Frank (D)
„Wahrscheinlich liegt’s an mir“
Meraner Kabarett Tage 2026: Er hat die 30 erreicht und weiß immer noch nicht, wohin die Reise geht. Martin Frank kann nicht einmal sagen, worum es in seinem Programm geht. Wer weiß schon, was am nächsten Tag ist. „Vielleicht lästere ich heute über Milchalternativen und bekomme morgen eine Laktoseunverträglichkeit attestiert. Oder ich klebe mich auf der Straße fest und gehe morgen mit meiner Mama auf Kreuzfahrt.“ Die einzige Frage, die Martin Frank aktuell wirklich brennend interessiert, ist, ob Mozart überhaupt von den Kugeln weiß?
Sicher ist, Martin Frank singt eine italienische Arie, die viele im Publikum an eine Zangengeburt erinnern dürfte. Aber er riskiert die Nummer, weil er der Meinung ist, „entweder Sie können mich leiden und wir verbringen gemeinsam einen schönen Abend, oder Sie können mich eben nicht leiden und schicken mir Ihre Schwiegermutter.“ Wie man es dreht oder wendet, wahrscheinlich liegt’s wirklich an ihm.
MAXIMA IMMORALIA
Opera da camera per voci e strumenti
Libretto e musica: Orazio Sciortino – Edizioni Curci
Orazio Sciortino – Direttore
Voci:
Maria Eleonora Caminada
Giulia Peri
Giulia Zaniboni
GAMO Ensemble
Marco Facchini – Violino
Lucio Labella Danzi – Violoncello
Nicola Tommasini – Fisarmonica
Fabio Fornaciari – Pianoforte
Federico Tramontana – Percussioni
Maxima immoralia è un'opera da camera tra eros e satira. Il libretto è stato scritto sul modello di quella fortunata letteratura audace e irriverente, in prosa e in versi prodotta tra il Medioevo e Rinascimento.
Sul palco troviamo un solo personaggio, una sola donna, ma con tre voci che racconta attraverso una struttura a numeri chiusi, matrimoni non consumati, suore meretrici, desideri sopiti e fantasie ardite, riferimenti a episodi poco edificanti della storia della Chiesa, tra ammiccamenti al mondo dei madrigali rappresentativi di epoca barocca, a maschere grottesche, sino al cunto popolare.
Musica viva, fatta di suoni sospesi nel tempo basata anche su tecniche di emissione del suono non convenzionale, nel quale un piccolo ensemble insieme al terzetto vocale conduce il pubblico in un viaggio poetico e di graffiante ironia.
Inserisci i tuoi eventi sul primo e più amato calendario di eventi dell'Alto Adige!
Vuoi promuovere i tuoi eventi o la tua attività? Siamo il tuo partner ideale e possiamo proporti soluzioni e pacchetti su misura per tutte le tue esigenze.
Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo. Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446. Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo..