MAXIMA IMMORALIA
Opera da camera per voci e strumenti
Libretto e musica: Orazio Sciortino – Edizioni Curci
Orazio Sciortino – Direttore
Voci:
Maria Eleonora Caminada
Giulia Peri
Giulia Zaniboni
GAMO Ensemble
Marco Facchini – Violino
Lucio Labella Danzi – Violoncello
Nicola Tommasini – Fisarmonica
Fabio Fornaciari – Pianoforte
Federico Tramontana – Percussioni
Maxima immoralia è un'opera da camera tra eros e satira. Il libretto è stato scritto sul modello di quella fortunata letteratura audace e irriverente, in prosa e in versi prodotta tra il Medioevo e Rinascimento.
Sul palco troviamo un solo personaggio, una sola donna, ma con tre voci che racconta attraverso una struttura a numeri chiusi, matrimoni non consumati, suore meretrici, desideri sopiti e fantasie ardite, riferimenti a episodi poco edificanti della storia della Chiesa, tra ammiccamenti al mondo dei madrigali rappresentativi di epoca barocca, a maschere grottesche, sino al cunto popolare.
Musica viva, fatta di suoni sospesi nel tempo basata anche su tecniche di emissione del suono non convenzionale, nel quale un piccolo ensemble insieme al terzetto vocale conduce il pubblico in un viaggio poetico e di graffiante ironia.
von Yasmina Reza
Drei Mal Leben - Bild: Peter Karlhuber
mit: Renè Dalla Costa, Günther Götsch, Viktoria Obermarzoner, Patrizia Pfeifer
Regie: Florian Eisner
Ausstattung: Andrea Kerner
Allzu oft stellen wir uns die existenzielle Frage, ob Ereignisse in unserem Leben auch anders hätten verlaufen können und für welche Version wir uns final entscheiden würden, wenn wir die Wahl hätten.
In ihrer brillanten Komödie zeigt die französische Dramatikerin Yasmina Reza drei Versionen desselben Abends und fächert gewohnt genussvoll bürgerliche Arbeits- und Liebesbeziehungen unserer Zeit auf.
Zwei Paare in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Selbstachtung und Anerkennung strebe eine absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen an, ein Ringen um Selbstverwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, deren Schein hartnäckig gewahrt wird.
Drei Mal Leben, das 2001 gleichzeitig in Paris und Wien uraufgeführt wurde, ist ein urkomischer Kampf zweier ungleicher Paare. Reza verortet sie zwischen Hybris und Irrsinn und erzählt gnadenlos wortwitzig über Eheprobleme und Karriereplanungen, über Erwartungen und Frustrationen in der Mitte des Lebens.
Ein Gastspiel des Bronski & Grünberg Theaters
Romeo Montague und Julia Capulet sind inzwischen nicht mehr ganz so jung und auch kein Liebespaar. Beide sind Nesthocker im komfortablen Zuhause ihrer wohlhabenden Eltern. Romeo klimpert am liebsten den ganzen Tag auf seiner Laute. Julia schläft tagsüber, weil sie nachts auf Bällen tanzt. Was für die längst erwachsenen Kinder bequem ist, wird den Eltern langsam zu bunt. Beide Häuser wünschen sich, dass ihr Nachwuchs endlich auf eigenen Füßen steht. Romeo und Julia, die nicht ausziehen wollen, schmieden einen raffinierten Plan. Doch jede gute Intrige gerät auch schnell außer Kontrolle. Während Romeo und Julia alle Hände voll zu tun haben, verändert sich etwas zwischen den beiden, das sie selbst überrascht und die Eltern unvorbereitet trifft. Zu schaffen macht den Familien auch der autoritäre Herzog, der alle hart bestraft, die Unruhe stiften. Die Häuser Montague und Capulet geraten in den Sog der Widerstandsbewegung, und plötzlich geht es um viel mehr als die alten, kleinen Konflikte …
Kaja Dymnicki und Alexander Pschill haben in der Spielzeit 24/25 mit „Amadeus“ das Publikum von den Sesseln gerissen. Jetzt werfen sie mit ihrem gewohnt enormen Tempo einen frischen Blick auf den Klassiker von Shakespeare. „Ein großer Spaß“ (Der Falter).
Dauer: ca. 2 St. (keine Pause)
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