Manege frei für das Restaurant Verde - Brokkoli und das Menü der Gefühle
Im verrückten Restaurant Verde gibt es einen ganz besonderen Protagonisten: Brokkoli! Er führt durch eine Achterbahn der Gefühle. Denn was die einen anekelt, ist für andere ein großer Wunsch. Was manche cool finden, kann andere traurig machen – und Wut, Stress und Hoffnung können starke treibende Kräfte sein.
Mit Einrad, Luftakrobatik, Seiltanz, Jonglage und weiteren Zirkusdisziplinen schaffen junge Artist*innen eine fantasievolle Zirkusshow voller Bewegung, Humor und Emotionen.
In einem Wechsel aus Bewegung, Sprache und Stille entsteht eine dichte Atmosphäre, in der Nähe und Distanz, Kontrolle und Kontrollverlust spürbar werden. Inhaltlich knüpft das Stück, bei welchem sich das Publikum in der Mitte befindet, direkt an das Festivalthema „Topographie des Fühlens“ an. Gefühle werden dabei nicht als individuelle, innere Zustände verstanden, sondern als etwas, das im Zwischenraum entsteht – zwischen Körpern, Blicken, Bewegungen und sozialen Konstellationen.
Ein Gastspiel des Renaissance-Theaters Berlin
Die Trauerfeier für den mit 94 Jahren verstorbenen Gernot Steinfels, Chef der Firma „Feinwäsche Steinfels“, gerät völlig aus dem Ruder. Dabei hat sein Nachfolger in spe, Horst Bohne, alles minutiös geplant. Der Text auf der Schleife für den Trauerkranz „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“ geht gar nicht, finden unisono die Marketingleiterin Alina Bergreiter und der Social-Media-Experte Kevin Packert. Denn wo bleiben da die Mitarbeiterinnen? Zu diesen gehört die langjährige Sekretärin Rieke Schneider, die bei der Trauerfeier unbedingt singen will. Praktikantin Kim Olkowski hat Probleme mit dem Trauerspruch „Nur Arbeit war dein Leben“, weil der „irgendwie für eine total toxische Work-Life-Balance“ steht. Und ob Horst Bohne überhaupt Geschäftsführer werden soll, muss auch mal auf den Prüfstand. Wen wundert’s, dass bei so einer Trauerfeier selbst Pfarrer Herbert Koch die Nerven verliert.
Die wendungsreiche Komödie seziert mit lustvoller Hingabe die Abgründe, Fallstricke und rhetorischen Kniffe der aktuellen Diskussion über soziale Umgangsformen. „Intendant Guntbert Warns inszeniert den Abend als großartigen Schlagabtausch, der am Ende für beide Positionen Sympathie und Verständnis weckt – ohne zu belehren“. (Berliner Zeitung)
Dauer: ca. 1 St. 50 Min.
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