Ein Gastspiel des Schauspiels Essen
Goethes „Faust“ entstand vor mehr als 200 Jahren. Was für eine Figur wäre Faust heute? Was ist es noch, was die Welt im Innersten zusammenhält? Die Autorin Fatma Aydemir bearbeitet den Stoff neu und nimmt die Figuren ins Heute mit. Dr. Margarete Faust ist keine angesehene Gelehrte mehr. In einer wissenschaftsfeindlichen Gesellschaft gilt sie als Verschwörerin. Ihre Studierenden feiern sie für ihre feministischen Positionen gegen einen reaktionären Staat. Als Dr. Faust als Ewigforschende in der Sinnkrise steckt, tritt Mephisto auf, verspricht Faust höchsten Genuss und fordert im Gegenzug ihre Seele. Der Pakt ist geschlossen. Faust verliebt sich in ihren deutlich jüngeren Doktoranden Karim. Dieser bewundert Fausts Lehre, fügt sich Fausts Verführung aber nur widerwillig.
„Doktormutter Faust“ ist eine feministische Überschreibung von Goethes Klassiker, eine Kritik am Personenkult emanzipatorischer Bewegungen und eine Warnung vor der teuflischen Herrschaft des Populismus. Aus: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ wird: „Nun sag, wie hast du’s mit dem Konsens?“ Publikum und Presse nahmen die Uraufführung begeistert auf: „Das Stück ist ein großer Wurf, die Inszenierung steht ihm nicht nach.“ (nachtkritik.de)
Dauer: ca. 1 St. 40 Min.
Il Comitato per le pari opportunità del Comune di Laives presenta:
Enciclopedia della donna perfetta
di Stefania Carlesso
con Evarossella Biolo e Stefania Carlesso
Stupidario per aspiranti fidanzate, mogli e madri ideali.
Come conciliare famiglia e lavoro? Qual’è il metodo migliore per dimagrire? Come si organizzano le pulizie di casa? Le risposte di trovano nelle riviste degli anni Sessanta: oggi sono davvero superate? Insieme a due fantomatiche venditrici in abiti a pois, scopriremo insieme che molti pregiudizi sono ancora attuali e che non è ancora ora di abbassare la guardia.
Deutscher Kleinkunstpreis 2024
Salzburger Stier 2023
Österreichischer Kabarettpreis 2022
Malarina muss sich etwas überlegen. Ihr Ruhm hat dazu geführt, dass das Finanzamt und die Sozialversicherung ständig absurde Geldbeträge von ihr wollen. Wie praktisch, dass sie in Österreich lebt, einem Land ohne Erbschaftssteuer. Malarina ist eine bürgerliche Pseudo-Feministin. Sie nützt das Patriarchat lieber für ihren Vorteil, anstatt es zerschlagen zu wollen. Also macht sich die Trophäenfrau auf die Suche nach potentiellen Partnern und dated sich durch die Geschichte der Menschheit.
Malarina wurde in Serbien geboren. Ihre Eltern kamen als Gastarbeiter nach Österreich, holten ihre Kinder nach und erzogen sie in Innsbruck. 2011 flüchtete Malarina nach Wien, in die Hauptstadt der Misanthropie – um die Tiroler Erwartungshaltung in Sachen Freundlichkeit nicht weiter zu enttäuschen. Mit ihrem Debüt „Serben sterben langsam“ versuchte sie, mit Kabarett zur Völkerverständigung beizutragen und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. „Trophäenraub“ ist ihr zweites Soloprogramm.
“Eine präzise komponierte Gesellschaftsanalyse, humorvoll und scharfsinnig inszeniert. Feministisch und voller historischer Referenzen.” (ORF Zeit im Bild)
“Ein großer Spagat zwischen Generationen, Kulturen und Werten, der selten so unfallfrei gelingt.” (Der Standard)
“Das Stück ist wie ein gutes Buch: Kaum ist es vorbei, hat man Lust, nochmal von vorne zu beginnen.” (Die Presse)
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