Totgesagte leben länger: Mit dieser Krimikomödie zeigt die Steinachbühne Algund von 13. bis 22. März einen turbulenten Theaterabend voller Irrtümer, Intrigen und überraschenden Wendungen im Dachtheater Algund.
März ist Theaterzeit im Dachthater in Algund – diesmal mit der Krimikomödie „Wiedersehen auf Bora Bora“ von Claudia Gysel. Zum Inhalt: Vor einem Jahr verschwindet der milliardenschwere Architekt und Bauunternehmer David Sommer scheinbar bei einem tragischen Autounfall auf einer Bergstraße. Auto weg, Mann weg – Fall erledigt. Nur ... Die Leiche fehlt! Während Schwester Meret unbeirrt an Davids Überleben glaubt, hat sich seine Ehefrau erstaunlich schnell im Witwenleben eingerichtet – inklusive rauschender Partys und diverser amouröser Abenteuer. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Doch dann wird Davids Porsche aus einem See gezogen – ohne Leiche. Zeitgleich kursieren Gerüchte über einen quicklebendigen David, der sein neues Dasein auf Bora Bora feiert. Und als wäre das nicht genug, meldet er sich auch noch persönlich telefonisch an. Schwester Meret kann es kaum erwarten, ihn wiederzusehen, die Geschäftspartner reagieren verdächtig seltsam, die Frau ist wutentbrannt und der Liebhaber hysterisch. Doch als David schließlich leibhaftig vor der Familie steht, wird klar: Nichts ist so, wie es scheint. Eine rasante Krimikomödie mit schwarzem Humor, überraschenden Wendungen und viel Spielwitz – perfekt für einen unterhaltsamen Theaterabend mit der Steinachbühne Algund. Regie führt Bärbl Unterweger, es spielen: Miriam Erlacher, Gerdi Gamper, Seppl Gamper, Frieda Gorfer, Patrick Habicher, Simon Reichert Mair, Georg Salzburger und Lisa Priller.
Martin Frank (D)
„Wahrscheinlich liegt’s an mir“
Meraner Kabarett Tage 2026: Er hat die 30 erreicht und weiß immer noch nicht, wohin die Reise geht. Martin Frank kann nicht einmal sagen, worum es in seinem Programm geht. Wer weiß schon, was am nächsten Tag ist. „Vielleicht lästere ich heute über Milchalternativen und bekomme morgen eine Laktoseunverträglichkeit attestiert. Oder ich klebe mich auf der Straße fest und gehe morgen mit meiner Mama auf Kreuzfahrt.“ Die einzige Frage, die Martin Frank aktuell wirklich brennend interessiert, ist, ob Mozart überhaupt von den Kugeln weiß?
Sicher ist, Martin Frank singt eine italienische Arie, die viele im Publikum an eine Zangengeburt erinnern dürfte. Aber er riskiert die Nummer, weil er der Meinung ist, „entweder Sie können mich leiden und wir verbringen gemeinsam einen schönen Abend, oder Sie können mich eben nicht leiden und schicken mir Ihre Schwiegermutter.“ Wie man es dreht oder wendet, wahrscheinlich liegt’s wirklich an ihm.
MAXIMA IMMORALIA
Opera da camera per voci e strumenti
Libretto e musica: Orazio Sciortino – Edizioni Curci
Orazio Sciortino – Direttore
Voci:
Maria Eleonora Caminada
Giulia Peri
Giulia Zaniboni
GAMO Ensemble
Marco Facchini – Violino
Lucio Labella Danzi – Violoncello
Nicola Tommasini – Fisarmonica
Fabio Fornaciari – Pianoforte
Federico Tramontana – Percussioni
Maxima immoralia è un'opera da camera tra eros e satira. Il libretto è stato scritto sul modello di quella fortunata letteratura audace e irriverente, in prosa e in versi prodotta tra il Medioevo e Rinascimento.
Sul palco troviamo un solo personaggio, una sola donna, ma con tre voci che racconta attraverso una struttura a numeri chiusi, matrimoni non consumati, suore meretrici, desideri sopiti e fantasie ardite, riferimenti a episodi poco edificanti della storia della Chiesa, tra ammiccamenti al mondo dei madrigali rappresentativi di epoca barocca, a maschere grottesche, sino al cunto popolare.
Musica viva, fatta di suoni sospesi nel tempo basata anche su tecniche di emissione del suono non convenzionale, nel quale un piccolo ensemble insieme al terzetto vocale conduce il pubblico in un viaggio poetico e di graffiante ironia.
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