Juni 1940 – es ist das dramatischste Jahr der deutschen Literaturgeschichte: Die deutschen Truppen fallen in Frankreich ein. Und die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden hatten. Anna Seghers flieht mit ihren Kindern gar zu Fuß aus Paris. In Marseille kreuzen sich schließlich die Wege zahlreicher deutscher und österreichischer Schriftsteller, Intellektueller und Künstler auf der Flucht. Hier übergibt Walter Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt. Und hier riskieren Varian Fry und seine Mitstreiter Leib und Leben, um die Verfolgten außer Landes zu schmuggeln. Szenisch dicht, spannend und feinfühlig erzählt Uwe Wittstock in seinem Buch „Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur“ von unfassbarem Mut und größter Verzweiflung, von trotziger Hoffnung und Mitmenschlichkeit in düsterer Zeit. In der Reihe "HÖRbar gut!" der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut präsentiert er nun sein Buch in Bozen.
Uwe Wittstock ist Schriftsteller und Journalist. Er war Redakteur des Focus, Literaturredakteur der FAZ, Lektor bei S. Fischer und stellvertretender Feuilletonchef für die Welt. Gründliche Recherche und ein packender Erzählstil machen seine Bücher so erfolgreich. „Marseille 1940“, erschienen 2024, liegt bereits in 12. Auflage vor, wurde bislang in neun Sprachen übersetzt und stand auf vielen Besten- und Bestsellerlisten. Es folgte auf das Buch „Februar 33“, das vom „Winter der Literatur“ im Berlin des frühen Nationalsozialismus handelt.
Zeit: Mittwoch, 8. April 2026, 19 Uhr
Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1
Eintritt: 10 €/Studierende 5 €
Karten: www.kulturinstitut.org
"Anschaulich und atemlos. Im Grunde gibt es wohl kaum ein historisches Thema, das für unsere Gegenwart so relevant sein könnte wie 'Marseille 1940'."
Florian Illies, DIE ZEIT 15. 2 .2024
"Gründlich recherchiert, so lebendig, so spannend, so ergreifend. Großartig."
Elke Heidenreich, SPIEGEL online, 25.2.2024
In occasione della Festa del Papà, giovedì 19 marzo 2026 alle ore 18:30, presso il Centro Lovera di Bolzano, si terrà la presentazione del libro “Padre e figlia nel panorama scolastico – Vater und Tochter in der Schullandschaft” di Heidi Niederkofler.
L’opera propone una riflessione sensibile e attuale sul ruolo della figura paterna nel percorso educativo e scolastico, mettendo in luce il dialogo tra generazioni, l’importanza della presenza affettiva e il valore della collaborazione tra famiglia e scuola. Attraverso uno sguardo che intreccia esperienze personali e analisi del contesto educativo, il libro offre spunti di approfondimento rivolti a genitori, insegnanti e a tutti coloro che si occupano di formazione.
L’incontro rappresenta un’occasione di confronto e condivisione sul tema della genitorialità e dell’educazione, in una giornata simbolicamente dedicata alla figura del padre.
La cittadinanza è cordialmente invitata a partecipare.
Maria E Brunner ist eine Literaturprofessorin und liest aus ihren beiden Büchern - eines davon erscheint erst im März 26.
MARIA E. BRUNNER
LESUNG
DIE AUSGEWANDERTE
UND
WAS WISSEN DIE KATZEN VON PANTELLERIA
FÜR GETRÄNKE IST GESORGT
EINTRITT FREI - PRIVATVERANSTALTUNG
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