Für uns ist „Cenerentola – Aschenputtel“ das Märchen der Brüder Grimm in seiner ganzen Schönheit und Dramatik.
Die Ausgrenzung, der Aschenputtel leben muss, täuscht uns nicht … denn wir wissen es bereits: Sie wird gerettet werden. Ja, aber wie? Und wir – werden wir uns, wie sie, retten?
Wir, die „So-lala-Mädchen“, die glauben, dass kein kleines Geisterwesen kommen wird, um uns zu retten, dass die molligen und pickeligen Prinzen uns nicht zum großen Ball einladen werden, die Gefahr laufen, sich mit eigenen Händen zu ruinieren, die glauben, dass nur diejenigen, die geheimnisvolle Gärten, fürstlichen Prunk und eine gewisse Anmut geschenkt bekommen haben, sich vorstellen dürfen, zum Ball des Lebens eingeladen zu sein und sich in der Geschichte von Cenerentola – Aschenputtel wiederzuerkennen.
Die als „So-lala“ geltenden Mädchen werden entdecken, dass unter dieser Asche das Feuer der Sehnsucht lodert, das vor allem die Sehnsucht ist, erwachsen zu werden.
Regie: Paola Guerra
Dramaturgie und Bühnenbild: Antonio Viganò
Choreografie: Eleonora Chiocchini
Kostüme: Roberto Banci
Light designer: Melissa Pircali
Organisation: Jessica Rizzoli
Eine Produktion von: Teatro la Ribalta-Kunst der Vielfalt
In Koproduktion mit: Teatro METASTASIO di Prato
In Zusammenarbeit mit: Olinda/ TeatroLaCucina