Das Theaterstück „NATUR (VER)SUCHEN“ ist ein innovatives Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater. Die Inszenierung lädt das Publikum in einen geschlossenen Innenraum ein, um sich bewusst von der Geräuschkulisse des Draußen zu trennen und den Blick nach oben zu richten. Das Stück spürt den Stofflichkeiten sowie den Temperaturen von Sprache nach und lässt dabei die Grenzen zwischen den Disziplinen verschwimmen. Im Zentrum stehen wissenschaftliche Phänomene und faszinierende Symbiosen der Natur : Erzählt wird vom jahrtausendealten Zusammenleben von Algen und Pilzen in Flechten , den extremen Überlebenskünsten der winzigen Bärtierchen , der komplexen Abhängigkeit des Thymian-Ameisenbläulings und dem unsichtbaren Artensterben im menschlichen Darm. All diese Elemente verweben sich zu einem tiefgründigen, emotionalen Geflecht, das unsere eigene Verbindung zur Umwelt hinterfragt. Um den Schritt vom reinen Wissen ins konkrete Handeln zu machen, bleibt es jedoch nicht nur beim Theaterabend : Über einen E-Mail-Verteiler werden die Zuschauer im Anschluss zu einem gemeinsamen ökologischen Aktionstag eingeladen, um aktiv ein nachhaltiges Projekt in der Region umzusetzen. Unter der Text- und Regiearbeit von Emma Mulser stehen Salome Mörl und Theresa Prey auf der Bühne. Das vielseitige Sound-, Bühnen- und Kostümdesign stammt von Martine Mairhofer, während Lukas Neuwirth und Oriana Sturiale die Produktionsleitung übernehmen. Die Premiere findet am 28. Februar 2026 im Mühlsaal des Klosters Neustift statt.