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Astor - ein Jahrhundert Tango - Veröffentlicht von Thöni

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Event-Informationen

In "Astor" feiert das Balletto di Roma den Tango und Astor Piazzolla, seinen herausragendsten Vertreter, dessen Geburtstag sich 2021 zum 100sten Mal jährte. Piazzolla avancierte zum berühmtesten Interpreten und Komponisten des Tangos, der seinen Ursprung zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Armenvierteln von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires hat.

Im Tanzkonzert „Astor“, der neuen Produktion des Balletto di Roma, steht eindeutig die Musik von Piazzolla im Mittelpunkt. Die musikalischen Arrangements stammen von Luca Salvadori und werden live gespielt vom Ausnahmemusiker Mario Stefano Pietrodarchi (Bandoneon, Harmonika). Ein Atemzug, ein Hauch, ein angedeutetes Wort offenbaren die Zerbrechlichkeit Piazzollas und aller Menschen, die wir aktuell unter einer erzwungenen Distanz, einer entmaterialisierten Beziehungsfähigkeit, fehlenden Kontakten und zerbrochenen Leben leiden. Inspiriert von der charismatischen Bühnenpräsenz Pietrodarchis und dem suggestiven Lichtdesign von Carlo Cerri, führt Valerio Longo acht Tänzerinnen und Tänzer des Balletto di Roma auf eine transformative Reise; Atemzüge, Umarmungen und Verschmelzungen stehen im Mittelpunkt intensiver, abstrakter choreografischer Aktionen, die in der magischen Wellenbewegung des Bandoneons aufgehen.

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  • durata: 70' Cosa accade quando ci specchiamo? Possiamo davvero distinguere tra ciò che vediamo e ciò che desideriamo vedere? Ispirato al mito di Narciso, questo balletto ne rilegge la leggenda attraverso la figura della sorella gemella, evocata da Pausania, come chiave di un viaggio emozionale e psicologico tra identità, desiderio e memoria. Due anime interconnesse, unite da un legame profondo ma segnato dalla dissonanza: lei lo respinge, lui cerca la sua via. Nei riflessi dell’acqua e nei frammenti di memoria, emergono i loro sogni, le paure, l’eco di un amore idealizzato e irraggiungibile. La gemella si allontana, diventa evanescente, mentre Narciso — sospeso tra visione e realtà — giunge al superamento del legame e alla scoperta di sé. Un viaggio nell’interiorità umana, dove immagine, perdita e desiderio si intrecciano. Alla fine, lo specchio non riflette più l’altro, ma restituisce un sé trasformato. Un’ode visiva e musicale alla complessità dell’amore, alla ricerca dell’identità e alla forza della rinascita interiore. danzatori Silvia Azzoni, Oleksandr Ryabko pianoforte Michal Bihalk coreografi Kristina Paulin, Marc Jubete, Thiago Bordin In Scena - Danza - Teatro Cristallo in collaborazione con il Centro Servizi Culturali Santa Chiara

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