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Luoghicomuni: Membran - Veröffentlicht von ale inside

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Event-Informationen

Alessandro Calabrese, Simone Mizzotti, Milo Montelli
Die Fotografen Alessandro Calabrese und Milo Montelli sind anwesend.
Die Zellmembran ist eine dünne Hülle, die die Zelle in allen lebenden Organismen abgrenzt. Sie trennt sie von der Umwelt und reguliert und steuert den Austausch mit dieser. Das Künstlerkollektiv Luoghicomuni lenkt sein Augenmerk auf das Teilstück des Gebiets um das sich die Stadt Mailand mit seinen Tentakeln Tag für Tag erweitert, während die Lombardische Ebene langsam verschlungen wird. Dieser Prozess verursacht eine augenscheinlich unbewusste Gleichung, die das Stadtzentrum als eine Zelle ansieht und die Grenzen entlang der Peripherie als ihre Zellwand wahrnimmt. Die ursprüngliche Absicht der Arbeit ist weder beschreibend noch erzählerisch, sondern entspringt dem Bedürfnis der Autoren eine Vertiefung der Fotografie als Sprache zu unternehmen. In diesem Fall durch das Flanieren entlang einer imaginären Grenze, so fragmentiert und unpäzise wie visuell spannungsgeladen durch die zeitgenössische Fotogenität. Der Akzent liegt auf dem Akt, also der Geste des Fotografen, der wie ein Chemiker durch mikroskopische Fragmente eine größere Realität sucht, um sie letztlich empirisch erkennbar zu machen.
Luoghicomuni ist ein Kollektiv, das 2011 von zunächst zwölf jungen italienischen Fotografen ins Leben gerufen wurde. Nach einem Jahr des Experimpentierens hat es eine Entwicklung in Richtung thematischer Projekte festgestellt, die über das Web vorgeschlagen wurden. Heute konzentrieren sich Luoghicomuni auf die Untersuchung der fotografischen Bildsprache anhand des Beobachtens von Orten. Zur Zeit besteht das Kollektiv aus Alessandro Calabrese, Simone Mizzotti und Milo Montelli.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 11 Apr. 2014 bis 10 Mai 2014

Notizen über die Uhrzeiten :

Di-Fr - mar-ven ore 15-19 Uhr; Sa-sab ore 10-12 Uhr

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    Eröffnung 21. November, 19:00 Uhr Tanzperformance von Susanna Recchia für Okwui Enwezor 20:00 Uhr Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Francesca Recchia (*1975, Avezzano, Italien) mit Emma Snædis Recchia (*2020, Morges, Schweiz) Mit Arbeiten von Stefano Graziani (*1971, Bologna, Italien), Lorenzo Tugnoli (*1979, Lugo, Italien), Aziz Hazara (*1992, Wardak, Afghanistan) Videogespräche: Francesca Recchia mit Aufnahmen von Sandi Hilal (*1973, Beit Sahour, Palästina) und Alessandro Petti (*1973, Pescara, Italien), [Gründer von Decolonising Architecture Art Research, 2007]; Ram Bhat (*1981, Neu-Delhi, Indien), Ekta Mittal (*1978, Indien), [Gründer von Maara, 2008]; Sanjay Kak (*1958, Pune, Indien); Amanullah Mojadidi (*1971, Jacksonville, USA); Jayaraj Sundaresan (*1972, Thrissur, Indien) Bemalte Steine und Muscheln: Emma Snædis Recchia (*2020, Morges, Schweiz) Taktiles Buch: Norwegian Afghanistan Committee (*2025, Kabul) Aufkleber: Anonymous Witness (Afghanistan) Das Programm von Ar/Ge Kunst wird kuratiert von Zasha Colah und Francesca Verga. Die Ausstellung Das Land des Übermorgen erkundet die Möglichkeit, sich Zukünfte vorzustellen, die nicht unmittelbar bevorstehen, und tut dies an der Seite von jenen, die ihre Protagonist*innen sein werden. In der kuratorischen Vision Francesca Recchias wird sie zu einem Spielfeld von Beziehungen, zu einer politischen und menschlichen Praxis mit langem Atem, zu einem Geflecht aus Zuneigung und Verantwortung, das sich mit der Zeit weiterentwickelt, ähnlich wie ein Gewebe, das still, aber stetig wächst. Den Titel verfasste Recchia zusammen mit ihrer vierjährigen Nichte Emma Snædis Recchia, die die Ausstellung ko-kuratiert hat. Er spielt auf eine andere Zeit an, weder auf die Gegenwart noch auf eine utopische Zukunft, sondern auf den Zeitraum des „Übermorgen“: einen Horizont, in dem Verantwortung gegenüber anderen kultiviert wird wie ein in der Erde ruhendes Samenkorn, das unsichtbar ist und doch lebendig.
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