Einloggen

Einloggen

Federica Mambrini: L‘albergo della lontananza / Far Far Stay - Veröffentlicht von ylenia_inside

0
  • Weggenstein-Str. 3F, Bozen, BZ
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

ORGANISIERT VON STEFANO RIBA
IN ZUSAMMENARBEIT MIT BOLZANISM MUSEUM

Im Untergeschoss zeigt Federica Mambrini die erweiterte Version von L’albergo della lontananza / Far Far Stay. Das Projekt wurde 2024 erstmals öffentlich gezeigt, mit Ausstellungen im Museo de Historia Natural und im Parque Cultural de Valparaíso in Chile sowie im Spazio Mutty in Castiglione delle Stiviere (MN).
In dieser Phase wurde es vom italienischen Kulturministerium im Rahmen der 12. Ausgabe des Italian Council (Sektion Talentförderung) unterstützt.
Für die Ausstellung im Foto Forum präsentiert Mambrini eine erweiterte Fassung mit über hundert Fotografien, zwei neuen installativen Eingriffen und einer speziell für den Anlass entwickelten Ausstellungsarchitektur.
L’albergo della lontananza / Far Far Stay bewegt sich zwischen Italien und Chile und basiert auf architektonischen Situationen, die die Künstlerin untersucht oder eigens geschaffen hat, um die Grenzen von Fotografie und Architektur in Bezug auf Übersetzung und Distanz auszuloten.
Der Zwischenraum ist definitionsgemäß das, was sich zwischen verschiedenen Möglichkeiten befindet. Wenn unterschiedliche Elemente miteinander in Kontakt treten, beeinflussen und überlagern sie sich gegenseitig und erzeugen neue hybride Formen. Übersetzung ist ein solcher Prozess, in dem sich durch verschiedene Wechselwirkungen ein Moment der Begegnung ergibt, der zu einzigartigen Ausdrucksformen und Verständnissen führt.
Die Distanz ist die zwischen zwei Menschen, verbunden durch eine Liebesbeziehung, aber getrennt durch Kontinente. Sie versuchen, sich einander zu nähern, indem sie den Raum analysieren, der sie trennt.
Die Ausstellung zeigt fünf Situationen: die Brücke, die zwei Plätze, der Raum/der Zweifel, der Kuss und die Wüste.
Federica Mambrini (1994, Mantua) hat Architektur am Politecnico di Milano (2019) studiert und den Masterstudiengang in Fotografie an der IUAV (2021) abgeschlossen. Ihre visuelle Forschung kreist um Versuche, Gleichgewichte und Spannungen zu unterwandern – mit einem interdisziplinären Ansatz.
Mit einem Hintergrund in Architektur interessiert sie sich für alles, was gebaut ist, gebaut wird oder dekonstruiert werden kann. Sie hat an verschiedenen künstlerischen Residenzen teilgenommen, zuletzt in der Atacama-Wüste mit LaWayakaCurrent. Ihr erstes Forschungsprojekt Come costruire un castello di carte wurde bei Giostre Edizioni veröffentlicht. 2023 wurde sie als Preisträgerin des Italian Council ausgewählt. 2024 war sie Finalistin beim Premio Castelfiorentino per le arti. Zwischen 2023 und 2025 nahm sie an mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen teil, u. a. im Museo de Historia Natural in Valparaíso (Chile), bei Mutty (Mantua) und bei JEST (Turin). Sie lebt und arbeitet zwischen Turin, Mailand und Mantua.

Kontakte :

  • Location :
  • Adresse : Weggenstein-Str. 3F, Bozen, BZ
  • Webseite : foto-forum.it

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 03 Sep. 2025 bis 27 Sep. 2025

Notizen über die Uhrzeiten :

Orari di apertura
Martedì – venerdì 15.00 – 19.00
Sabato 10.00 – 12.00
(chiuso la domenica, il lunedì, al di fuori del programma espositivo, nei giorni festivi)

Öffnungszeiten
Dienstag – Freitag
Samstag 10.00 – 12.00
(geschlossen sonntags, montags, außerhalb des Ausstellungsprogramms, an Feiertagen)

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 20 Feb. 2026 bis 31 Jan. 2027
    Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.
  • Es gibt Termine vom 18 Sep. 2026 bis 31 Okt. 2026
    Gotthard Bonell Némesis Solo Show 18.09. - 31.10.2026 Opening: Freitag, 18. September, 18.00 Uhr Einführung und Text von Daniela Ferrari Der Künstler wird anwesend sein
  • Es gibt Termine vom 20 Okt. 2026 bis 31 Okt. 2026
    Im Oktober ist im Kunstforum Unterland die aus Hall in Tirol stammende und in Wien lebende Künstlerin Martina Tscherni zu Gast. JUST SWIM ist ihre zweite Einzelausstellung in Südtirol und der Titel ist Programm, denn Martina Tscherni ist nicht nur eine außergewöhnliche Zeichnerin, sondern auch eine herausragende Schwimmerin, die bereits die Straße von Gibraltar und den Ärmelkanal durchschwommen hat. Diese beiden scheinbar unterschiedlichen Leidenschaften verbindet sie auf eine bemerkenswerte Weise, indem sie aus jedem Schwimmzug schöpft und die damit verbundenen Wechselwirkungen und Ambivalenzen in ihre künstlerische Arbeit integriert. Ihr Mut, im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder ins kalte Wasser zu springen, kreiert ein Narrativ voller Sehnsüchte, Herausforderungen und Errungenschaften, die sie anschließend in ihrem Oeuvre verarbeitet. Martina Tscherni: „Man spürt das Wasser hautnah, hört den Atem, spürt die Kraft und das Müde werden in den Beinen und Armen. Zudem entstehen in der Monotonie des Langstreckenschwimmens andere Bilder im Kopf und diese ‚verschwommenen Bilder‘ beinhalten bereits eine Erzählung.“ JUST SWIM präsentiert Videoarbeiten und Zeichnungen von Mikroorganismen – zum Beispiel von Kieselalgen –, die für das Auge unzugänglich sind und erst in vielfacher Vergrößerung ihre kunstvolle Beschaffenheit offenbaren. Die Ausstellung lädt ein, geistig in unbekannte Gewässer einzutauchen und der weiten Dimension des Meeres nachzuspüren. Sie öffnet einen Raum für eine Vielzahl kulturhistorischer, künstlerischer, politischer und gegenwartsbezogener Fragestellungen, die durch die Werke und Schwimmerfahrungen Martina Tschernis auf eine tiefere Ebene der Reflexion gehoben werden. Bereits der antike Naturphilosoph Thales von Milet postulierte: „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.“ Wasser ist demnach nicht nur die Quelle allen Lebens, sondern auch ein zentrales Symbol für zahllose Diskurse über Ressourcenverteilung, Verbindendes und Trennendes sowie zukunftsträchtige Visionen. Martina Tscherni schenkt Zuversicht, indem sie unter anderem zwischen zwei Kontinenten schwimmt und mit ihrem unermüdlichen Einsatz wie in einem performativen Akt Grenzen hinterfragt und auslotet.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..