Einloggen

Einloggen

Ausstellung_Das Tier in mir - Veröffentlicht von Vijion Art Gallery

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

„Warum lebe ich im Körper eines Tieres oder warum lebe ich im Körper eines Menschen, wenn meine Triebe und Begierden so tierisch sind?“ Diese Frage scheinen die Figuren der schwedischen Künstlerin Nathalie Djurberg in sich zu tragen, schreibt Massimiliano Gioni. Djurbergs imaginäre Kosmologie ist beispielhaft für die heutige Auffassung der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Unsere Beziehungen und Abhängigkeiten vom Tier, die von Ausbeutung und Gewalt, aber auch von Respekt und nicht zuletzt von großer Liebe geprägt sind, werden uns für immer verbinden.

Sie sind treue Begleiter, enge Verbündete und uralte Seelenverwandte. Mensch und Tier sind seit Anbeginn ihrer Geschichte eng miteinander verbunden. In der Steinzeit war der Mensch auf das Tier angewiesen, gleichzeitig stellten Tiere eine Bedrohung dar. Sie forderten Respekt vom Menschen und übernahmen so auch die Rolle des Lehrmeisters - in der Kunst des Überlebens. Ihre Andersartigkeit, das Unverstandene, überstieg den menschlichen Verstand und wirkte geheimnisvoll und überwältigend. Tiere schienen Züge des Göttlichen in sich zu tragen.
So ist es nicht verwunderlich, dass die griechische Mythologie von unzähligen Metamorphosen berichtet. Diese wurden entweder bewusst von einem Gott oder einer Göttin vollzogen, um ein persönliches Ziel zu erreichen. So nahm beispielsweise Zeus die Gestalt eines Schwans an, um Leda zu verführen. Oder die Verwandlung wurde einem Sterblichen als Strafe auferlegt: So verwandelte Artemis Aktaion in einen Hirsch. Die Mythologie erzählt aber auch von Nymphen, Zyklopen und Kentauren. Die Kentauren waren Mischwesen, halb Mensch, halb Pferd, ungezähmt und wild, während die Meeresnymphen mit ihrem betörenden Gesang die Seefahrer in den Tod lockten.
Diese kulturübergreifenden Motive haben in Form von Sagen und Mythen weltweit ihre Überlieferung gefunden. Auch die Sagen der Dolomiten erzählen von Nixen, Waldwesen und Verwandlungen. Verständlicherweise hat die Faszination der Mythologien über Jahrhunderte hinweg Künstler*innen inspiriert. Beeindruckend in der Kunst der Antike sind die zahlreichen Darstellungen der Sphinx. Ob die Schlange im Paradies des Christentums oder die heilige Kuh im Hinduismus: In fast allen religiösen oder mythologischen Darstellungen spielen Tiere eine besondere Rolle.
Waren es früher Mythen oder religiöse Symbole, die das Tier in das Kunstwerk integrierten, so beschäftigt sich die Kunst heute eher mit den Eigenschaften und dem humanen Zusammenleben von Tier und Mensch. Bestimmte Eigenschaften des Tieres finden als Symbolik ihren Niederschlag im Kunstwerk. Die Bewunderung für die wundersamen Fähigkeiten der Tiere hat den Menschen schon immer gereizt und Forschung und Entwicklung haben davon profitiert. Inzwischen sind es viele Künstler*innen, die unseren Blick auf tierfreundliche Überlegungen weiten. Schließlich wird immer deutlicher, wie katastrophal die Folgen für die Artenvielfalt und die Ökosysteme des Planeten sind, wenn der Mensch sich alle anderen Arten untertan macht. Statt von Ausbeutung und Beherrschung ist immer öfter von Solidarität und Koexistenz die Rede.

Tiere reagieren immer anders auf uns Menschen, sie sind der Spiegel der menschlichen Seele. Und so werden unsere treuen Weggefährten, die Tiere, den Künstler*innen ewig inspirierende Ausdrucksmöglichkeiten bieten.

Diese wechselseitige emotionale Verbundenheit zwischen Mensch und Tier wird in der Ausstellung „Mensch-Tier“ von den Künstlerinnen Valentina Andrees und Emily Oberschmied bildlich dargestellt. Beide Künstlerinnen haben ihre persönliche Ausdrucksform, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Während Valentina Andrees sich einer sehr realistischen Sprache bedient und mit viel Einfühlungsvermögen auf besondere Merkmale und Details eingeht, setzt Emily Oberschmied auf Empfindungen, Imagination und Körperbewusstsein in Bezug auf die Tierwelt.
Valentina Andrees zeigt Mensch und Tier als versöhnte Verbündete. Sie werden in eine exotische, fantastische Welt versetzt. In ihren farbenfrohen, realistischen Kompositionen verschmilzt Andrees persönliche Empfindungen und Gedanken. Mit großer Intensität und technischer Klarheit verleiht sie ihren Werken eine geheimnisvolle und facettenreiche Essenz.
Emily Oberschmied hat sich darauf spezialisiert, in ihren Gemälden eine Fantasiewelt zu schaffen, die im Kontrast zur Realität steht und von mehrdeutigen Wesen bevölkert wird. In ihren Inszenierungen vermischen sich vieldeutige Themen und spielen mit den Registern des Bizarren und Grotesken. Die ungewöhnlichen und spannenden Sujets entstammen einer jenseitigen, traumhaften und geheimnisvollen Welt, die der Betrachter nur erahnen kann.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 21 März 2025 bis 14 Apr. 2025

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 07 März 2026 bis 05 Apr. 2026
    BERGWELTEN
 Ewa Jönsson Hörtnagl Paesaggi montani La pittura di Ewa Jönsson Hörtnagl si inserisce in una lunga tradizione storico-artistica di cartografia della memoria e dell’esperienza vissuta, in un mondo segnato dalla transitorietà.
Bergwelten è una serie di opere che si fonda sugli stessi presupposti dell’intero corpus dell’artista. Si tratta di una sequenza di paesaggi che mettono in evidenza il lavoro di scavo, la penetrazione di diversi strati, alla ricerca di uno o più nuclei centrali.
La montagna stessa è esattamente la medesima massa di ricordi immagazzinati, che sedimento dopo sedimento si condensa lentamente in una forma chiusa e apparentemente uniforme. Ma sappiamo che la roccia, come gli alberi, racchiude in sé innumerevoli anelli del tempo e vive simultaneamente tutte le epoche.
L’artista lavora in modo consapevolmente sobrio e con uno sguardo rigoroso. Il metodo di stratificazione rende il tempo tangibile. La cromia spesso rugginosa e terrosa lo sottolinea ulteriormente: essa rappresenta calore e vita, ma è anche segnale di una stasi o la marcatura di un punto di svolta, di un processo di decomposizione. In questo modo i dipinti diventano testimonianze dell’inarrestabile scorrere del tempo. Memoria ed esperienza non solo sbiadiscono nella loro forma originaria, ma si trasformano, mutando forma e carattere.
Quando abbiamo il privilegio di poter visitare per un certo tempo la sfera della memoria di un altro, nasce naturalmente il desiderio di rendere vive le nostre stesse memorie. Forse l’osservatore inizia a esaminare i reperti che affiorano come tracce sulla superficie, interpretandoli per sé come segni carichi di significato. In questo modo si può cominciare a “leggere” i dipinti, nei quali i segni formano un linguaggio senza parole, colmo di informazioni, emozioni e misteri. Una poesia silenziosa che reclama tempo per sé, se si è disposti a lasciarsi coinvolgere. Johanna Gredfors Ottesen, critica d'arte Ewa Jönsson Hörtnagl,
nata nel 1950 a Helsingborg, Svezia. Ha studiato pittura, grafica e fotografia presso l’Accademia di Arti Applicate di Vienna e successivamente pittura con il Prof. Oswald Oberhuber.
Vive e lavora in Svezia e in Tirolo come pittrice, grafica e designer, e realizza realizza progetti artistici in spazi pubblici.
Le sue opere sono state esposte in numerose mostre personali e collettive internazionali, fiere d’arte, gallerie e spazi espositivi.
Ewa Jönsson Hörtnagl ha lavorato anche per il teatro e il cinema come scenografa e costumista ed è curatrice dei libri fotografici "to be a man" e "Unforgettable - Unforgotten" di Erich Hörtnagl.
  • Es gibt Termine vom 06 März 2026 bis 31 März 2026
    Ein Boot, signalrot, treibend auf der stillen Wasserfläche des Pragser Wildsees – ein starkes Bild, das berührt und aufrüttelt. Mit dem sozialen Kunstprojekt „Rotes Boot“setzen der Südtiroler Künstlerbund und der Verein Erlebnis Pragser Wildsee in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Das Projekt war bereits an mehreren Stationen zu sehen und wird nun zum siebten Mal an einem neuen Ausstellungsort präsentiert. 18 Künstler:innen positionieren sich mit eindrucksvollen Interventionen rund um dieses Mahnmal und rufen zu gesellschaftlicher Verantwortung, Solidarität und Schutz auf. Der Erlös eines limitierten Kunstpostkarten-Sets (18 Motive, Auflage 1.500) kommt vollständig einem Gewaltopfer zugute. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 04.03. unter: info@kuenstlerbund.org

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..