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Gruppenausstellung: Postglaziale Landschaft - Veröffentlicht von Vijion Art Gallery

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Dramatische Veränderungen in der Kryosphäre, der kalten Zone des Planeten, in der Wasser zu Eis oder Schnee gefroren ist, spiegeln die beispiellose Geschwindigkeit der globalen Erwärmung wider. Dies zeigt sich daran, dass bisher die wärmsten jemals gemessenen Jahre in das neue Jahrtausend fielen.

Die Warnsignale unseres überhitzten Planeten sind überall um uns herum sichtbar: Die Gletscher verschwinden vor unseren Augen und schrumpfen auf die niedrigsten jemals gemessenen Werte. Die schmelzenden Polkappen destabilisieren das Erdsystem, indem sie Wettermuster verändern und den Meeresspiegel ansteigen lassen. Gleichzeitig trägt er zum Klimawandel bei, indem er große Mengen Kohlenstoff aus der alten Vegetation freisetzt, die im tauenden Permafrost eingeschlossen ist.
Gletscher und ihr geomorphologischer Formenschatz gelten in diesem Zusammenhang als Klimazeugen und wichtige Untersuchungsobjekte zur Rekonstruktion und zum Verständnis von Klimaänderungsprozessen. Sie können als Signale, Schlüsselindikatoren und Modellgrößen für das Klimasystem im Hochgebirge aufgefasst werden.
Wie der Klimatologe Peter Wadhams in seinem Buch „Abschied vom Eis“ warnt, „hat das sommerliche arktische Meereis nicht mehr lange zu leben“, und sein Verschwinden wird den Planeten seines Schutzes vor der Sonneneinstrahlung und die nördlichen Landmassen der kühlenden Ströme eiskalter Luft berauben.
Die Erforschung der spät- und postglazialen Gletscherschwankungen in den Alpen unserer Zeit erfordert eine dringende Entscheidungs- und Handlungsphase hinsichtlich des globalen Problems „anthropogener Treibhauseffekt“. Dieses akute Phänomen ist aktueller und brisanter denn je.
Die letzte Eiszeit, die vor etwa 11.700 Jahren endete, hat die Landschaft Europas nachhaltig geprägt. Es entstand eine nacheiszeitliche, hügelige, bewaldete Grundmoräne mit zahlreichen Rinnen, Seen und Flüssen. Von der einst mehrere tausend Meter dicken Eismasse sind nur noch vereinzelte Reste in den Alpen erhalten. Doch der Klimawandel zerrt auch an diesen Gletscherresten und verändert die alpine Landschaft zusehends.
Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse wird der Klimawandel hier als globaler Prozess betrachtet, der nicht nur die Menschen weltweit, sondern auch die Natur betrifft. Die Tier- und Pflanzenwelt ist in ihrer Existenz bedroht und ein radikales Umdenken des Menschen in der Gestaltung der Erde ist dringend erforderlich.
Die destabilisierenden Auswirkungen des Klimawandels auf alle Aspekte des Lebens auf unserem Planeten veranlassen viele Künstler*innen dazu, die Krise mit verschiedenen künstlerischen Mitteln zu thematisieren. Sie versuchen, die kaskadenartigen Auswirkungen zu erfassen und mögliche Wege für einen ökologischen Wandel aufzuzeigen.

Was die in der Gruppenausstellung „Postglaziale Landschaften“ versammelten Künstler*innen leitet, ist die glühende Sorge um das lebende, atmende Subjekt Erde und alle anderen Erdbewohner, die in diesem sich rasant entwickelnden Klimadrama gefangen sind. Der Klimawandel wird insbesondere am Beispiel des Gletscherschwundes veranschaulicht.
Teilnehmende Künstler*innen: Wilma Kammerer, Daniela Brugger, Erich Erler, Leonhard Angerer, Rudolf Emil Klöden, Silvia De Bastiani, Lukas Schäfer und Georg Tappeiner

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 17 Jan. 2025 bis 10 Feb. 2025

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  • Es gibt Termine vom 07 März 2026 bis 05 Apr. 2026
    BERGWELTEN
 Ewa Jönsson Hörtnagl Paesaggi montani La pittura di Ewa Jönsson Hörtnagl si inserisce in una lunga tradizione storico-artistica di cartografia della memoria e dell’esperienza vissuta, in un mondo segnato dalla transitorietà.
Bergwelten è una serie di opere che si fonda sugli stessi presupposti dell’intero corpus dell’artista. Si tratta di una sequenza di paesaggi che mettono in evidenza il lavoro di scavo, la penetrazione di diversi strati, alla ricerca di uno o più nuclei centrali.
La montagna stessa è esattamente la medesima massa di ricordi immagazzinati, che sedimento dopo sedimento si condensa lentamente in una forma chiusa e apparentemente uniforme. Ma sappiamo che la roccia, come gli alberi, racchiude in sé innumerevoli anelli del tempo e vive simultaneamente tutte le epoche.
L’artista lavora in modo consapevolmente sobrio e con uno sguardo rigoroso. Il metodo di stratificazione rende il tempo tangibile. La cromia spesso rugginosa e terrosa lo sottolinea ulteriormente: essa rappresenta calore e vita, ma è anche segnale di una stasi o la marcatura di un punto di svolta, di un processo di decomposizione. In questo modo i dipinti diventano testimonianze dell’inarrestabile scorrere del tempo. Memoria ed esperienza non solo sbiadiscono nella loro forma originaria, ma si trasformano, mutando forma e carattere.
Quando abbiamo il privilegio di poter visitare per un certo tempo la sfera della memoria di un altro, nasce naturalmente il desiderio di rendere vive le nostre stesse memorie. Forse l’osservatore inizia a esaminare i reperti che affiorano come tracce sulla superficie, interpretandoli per sé come segni carichi di significato. In questo modo si può cominciare a “leggere” i dipinti, nei quali i segni formano un linguaggio senza parole, colmo di informazioni, emozioni e misteri. Una poesia silenziosa che reclama tempo per sé, se si è disposti a lasciarsi coinvolgere. Johanna Gredfors Ottesen, critica d'arte Ewa Jönsson Hörtnagl,
nata nel 1950 a Helsingborg, Svezia. Ha studiato pittura, grafica e fotografia presso l’Accademia di Arti Applicate di Vienna e successivamente pittura con il Prof. Oswald Oberhuber.
Vive e lavora in Svezia e in Tirolo come pittrice, grafica e designer, e realizza realizza progetti artistici in spazi pubblici.
Le sue opere sono state esposte in numerose mostre personali e collettive internazionali, fiere d’arte, gallerie e spazi espositivi.
Ewa Jönsson Hörtnagl ha lavorato anche per il teatro e il cinema come scenografa e costumista ed è curatrice dei libri fotografici "to be a man" e "Unforgettable - Unforgotten" di Erich Hörtnagl.
  • Es gibt Termine vom 06 März 2026 bis 31 März 2026
    Ein Boot, signalrot, treibend auf der stillen Wasserfläche des Pragser Wildsees – ein starkes Bild, das berührt und aufrüttelt. Mit dem sozialen Kunstprojekt „Rotes Boot“setzen der Südtiroler Künstlerbund und der Verein Erlebnis Pragser Wildsee in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Das Projekt war bereits an mehreren Stationen zu sehen und wird nun zum siebten Mal an einem neuen Ausstellungsort präsentiert. 18 Künstler:innen positionieren sich mit eindrucksvollen Interventionen rund um dieses Mahnmal und rufen zu gesellschaftlicher Verantwortung, Solidarität und Schutz auf. Der Erlös eines limitierten Kunstpostkarten-Sets (18 Motive, Auflage 1.500) kommt vollständig einem Gewaltopfer zugute. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 04.03. unter: info@kuenstlerbund.org

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