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Carlo Speranza - Self-titled - Veröffentlicht von Galleria Alessandro Casciaro

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Event-Informationen

Die Galerie Alessandro Casciaro freut sich die erste Personalausstellung,
Self-titled, von Carlo Speranza zu präsentieren.

Der Künstler hat immer wieder mit seinem ambivalenten Verhältnis
zur Kunstwelt von sich reden und mit besonderen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. So hat er bei seiner Ausstellung in der Brixner Stadtgalerie kurzerhand die Eingangstür zugemauert und damit die Galerie verschwinden lassen. Stets geht es bei seinen Arbeiten um das Verhältnis des Künstlers zur Welt, besonders zur Kunstwelt. In seiner ersten Einzelausstellung in der Galerie Alessandro Casciaro in Bozen zeigt er eine Serie von neuen Arbeiten, in denen der Künstler von den Erwartungen in der Kunstwelt erzählt und auch davon, was die Wirklichkeit ist in dieser Welt. Es ist dies ein Thema, das bereits in früheren Werken des Künstlers immer wieder vorkommt und das sich wie ein roter Faden durch das doch erstaunliche Werk des Künstlers zieht. Carlo Speranza gibt alles, wenn er arbeitet. Er schließt sich in seinem Atelier ein und arbeitet monatelang wie ein Berserker an der Umsetzung seinen Ideen. Kaum jemand bekommt in dieser Zeit seine Arbeiten zu sehen und erst wenn er sich bereit fühlt,
kommt er aus seiner selbstgewählten Isolation zurück mit seinen erstaunlichen Arbeiten, allesamt eigenhändig gemacht. Carlo Speranza begreift die Welt als ein Experimentierfeld. Immer wieder versucht er auszuloten, wo er steht, aber auch wo er sein will. Er lässt sich nicht in Schubladen stecken, sondern erfindet sich immer wieder neu. Mal ist er ein Schiffsreisender, mal ein Drachenflieger, dann wieder Musiker, oder doch eine Bogenschütze. Auf die Frage was Kunst sei, hat er einmal geantwortet: Eine Reihe komplizierter Entscheidungen, die zu einer Reihe von noch schwierigeren, oft lustigen Situationen führen. Und genauso sind seine Arbeiten: Komplex, überraschend in der Umsetzung und immer mit einem Schuss Ironie. Carlo Speranza hat eine große Erzählgabe in seinen Arbeiten, sie erzählen Geschichten über das Leben als Künstler und untersuchen dabei stets den Wahrheitsgehalt der Dinge. Dabei gibt es unerwartete Richtungsänderungen.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 16 Sep. 2022 bis 01 Okt. 2022

Notizen über die Uhrzeiten :

Vernissage: venerdì / Freitag, 16.09.2022, ore 18.00 Uhr
Introduzione e testo / Einführung und Text: Christian Schwienbacher

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Ein Verlauf, der der Fotografin Claudia Corrent wohlvertraut ist, die sich mit der Bildserie All’ombra simile o a un sogno der Aufgabe stellt, diesen Rhythmus sichtbar zu machen, indem sie sich von einer Passage der Odyssee inspirieren ließ, in der Odysseus, in den Hades hinabgestiegen, dem Schatten seiner Mutter begegnet und dreimal versucht, sie zu umarmen, jedoch ohne Erfolg, da sie nunmehr ätherisch ist. Was Corrent interessiert, ist sowohl die Unregelmäßigkeit dieser Präsenz als auch der unmittelbare Verweis auf die traumhafte Dimension – typischerweise ungreifbar, wenn auch intensiv, jedoch nicht notwendigerweise deutlich; denn oft erinnert man sich an Träume in fernen, verschwommenen Fragmenten oder gar an das vollständige Fehlen jeglicher Details. Wie also soll man sich zu diesem Rhythmus verhalten? Corrent gibt darauf keine Antwort, sondern lässt vielmehr eine entscheidende Bedingung erkennen, die ihre Fotografien kennzeichnet: Je stärker wir geneigt sind zu sagen, es handle sich um Schatten, desto mehr müssen wir eingestehen, dass wir dennoch etwas sehen. Und genau hier liegt der Punkt, zu dessen Betrachtung Corrent uns einlädt: Das ist so, weil wir nicht nur vom Dunkel sprechen können, sondern ebenso vom Licht. Es gibt etwas Spezifisches, das eine Fotografie ihrer Natur nach sichtbar macht: den umgrenzten Raum, innerhalb dessen die Spur eines bestimmten Verhältnisses zum Licht manifest wird. Nichts allzu Elementares. Denn wenn wir genau hinsehen, erkennen wir, dass bereits die Möglichkeit, das Gezeigte zu würdigen oder zu kritisieren, notwendigerweise auf diesem Verhältnis beruht, da Licht sowohl zum Zeigen als auch zum Sehen dessen unerlässlich ist, was eine Fotografie abbildet oder darstellt. Das Licht steht am Ursprung der Fotografie und wird später erneut für die verschiedenen Weisen der Ausübung des Blicks entscheidend sein. Über diese doppelte Rolle hinaus hat das Licht noch eine weitere, die tief mit der ontologischen Instabilität verbunden ist, die Bilder kennzeichnet. Diese Instabilität beruht auf einer Bedingung, die wir gut kennen: Bilder sind von etwas, aber auch für einen Blick. Mit anderen Worten: In dem Moment, in dem wir uns fragen, was Bilder sind, sehen wir uns mit ihrem ständigen Oszillieren zwischen zwei sogenannten „Dimensionen“ konfrontiert: einer objektiven (das Bild ist in der Welt) und einer subjektiven (das Bild ist im Geist). Gerade in diesem dritten Bereich, in dem das Licht zum kritischen Punkt der alltäglichen Instabilität des fotografischen Bildes wird, offenbart sich die Frage, der sich Corrent seit Langem widmet: jene nach seinem Wesen. Dass das Verhältnis zum Licht von bestimmter Art ist, bedeutet, dass es entscheidend für die Differenzierung der Sichtbarkeitsgrade dessen ist, was eine Fotografie zeigt. Eine Gruppe sitzender Personen, vielleicht in einem Innenraum; ein Haus in einem Wald; eine Schlange; ein gerade geschlüpftes Küken; ein Schmetterling; das extreme Nahdetail eines Auges. „Was sehen wir?“ – das ist nicht die richtige Frage. Richtiger wäre es zu fragen: „Wie sehen wir es?“ Wir könnten antworten, indem wir anerkennen, dass jede Fotografie uns diese Motive auf eine Weise zeigt, die uns das Licht immer wieder als Rhythmus entdecken lässt: in den Intermittenzen der Präsenz, in den Zwischenräumen zwischen dem Greifbaren und dem Ungreifbaren. Natürlich wird man einwenden, dass sich vor uns weder ein Küken noch ein Haus oder ein Schmetterling befindet. Richtig. Doch es gibt ihr Bild, das heißt das Resultat der Arbeit, die Corrent geleistet hat, um es sichtbar zu machen, indem sie zugleich seine Sichtbarkeit einschränkt. Diese Bilder von ihr sind scharfgestellt, aber man könnte sagen „außerhalb des Lichts“. So gelingt es Corrent, das Licht als Rhythmus wiederzugeben. Doch wohlgemerkt: Es handelt sich nicht um eine bloße technische Lösung. Ein erheblicher Lichteinsatz führt dazu, dass ein Bild überbelichtet ist, während ein minimaler oder fehlender Einsatz es unterbelichtet erscheinen lässt. Anstatt dies auf ein technisches Kunstmittel zu reduzieren, vermag Corrent jene Kluft – zwischen dem, was sich innerhalb des fotografischen Perimeters befindet, und dem Licht, von dem wir bereit sind zu sagen, es sei nicht vorhanden – in die unverzichtbare Möglichkeitsbedingung ihrer Werke zu verwandeln. Was bedeutet das? Betrachten wir drei ihrer Fotografien: jene, die der Reihe nach ein offenes Fenster, zwei Frauen auf einer Schaukel und einen zwischen zwei Fingern gehaltenen Zahn zeigen. Die Reihenfolge ist nicht zufällig, da jede davon belegt, dass sich der Grad der Sichtbarkeit in enger Abhängigkeit von der Möglichkeit verändert, am Gleichgewicht zwischen Schärfe (etwas Sichtbares innerhalb des fotografischen Rahmens anzubieten) und der Differenzierung der Erkennbarkeit durch das „außerhalb des Lichts“ zu arbeiten. Das Fenster ist aufgrund des Kontrasts zwischen dem Licht des Himmels und der Dunkelheit des Raumes sichtbar; schwieriger ist es, die beiden Frauen zu unterscheiden, die sich in der Lichtung verlieren, auch begünstigt durch den vertikalen Zuschnitt des Bildes; den Zahn und die beiden Finger können wir kaum erkennen. Für Corrent bedeutet das Gelingen des „außerhalb des Lichts“, die Präsenz des Lichts zu modulieren, um die Bildwirkung zu formen. Wir benötigen Licht (außerhalb der Fotografie), um beispielsweise jenes Auto zu erkennen, das in einer anderen ihrer Fotografien in Flammen steht. Mit dem Offenbarwerden des Lichts (innerhalb der Fotografie) nehmen wir den Rhythmus wahr, und dies geschieht auch beim Übergang von einem Bild zum nächsten (die Serie und die unterschiedlichen Präsentationsweisen sind dabei sicherlich hilfreich). Doch wenn das Licht einerseits bewirkt, dass immer etwas entgleiten kann, sorgt es andererseits dafür, dass der Blick gefesselt wird, um in einem Bild etwas zu entdecken, obwohl Corrent es an der Grenze der Sichtbarkeit zeigt.

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