Einloggen

Einloggen

GIANNI DESSI' im Fluss schwarzer Tusche - Veröffentlicht von accart

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

Die Zeichnungen des Künstlers Gianni Dessì „fließen“ durch die Ausstellung in der Kunstgalerie Antonella Cattani contemporary art - folgen dem Fluss schwarzer Tusche, begleitet von leichten Pinselstrichen in Gelb und Blau und lassen die Konturen von Körperformen erscheinen.
Es sind Arbeiten, die einen Mise en Abyme-Effekt des Bildes erzeugen,
indem sie unseren Blick erzwingen, langsam in ungewöhnliche Tiefen für die Malerei abzutauchen.

Das Projekt geht auf eine Reise des Künstlers nach China zurück, Beginn auch von einer Recherche, nach der Suche von einem Wort/Bild, das eine Erscheinung abgeben könnte, einen Augenblick, in dem die Realität sich in einer essenziellen Form offenbart, das jedoch zugleich auch die Beziehungen/Aktionen aufweist, die diese hervorgebracht haben.
Die vom Blatt aufgesogene, flüssige Verbreiterung des wässerigen Pinselauftrags lassen im Zentrum der Werke durch ganz wenige, ineinander verflochtene Striche ein Fragment der Existenz entstehen.

Die Zeichnung, Ausgangspunkt jedes Bild und Hauptresultat der Konzeptkunst selbst, wird hier vom Künstler in gänzlich anderer Weise eingesetzt: nicht mehr das Zeichen bringt System, Form und Ordnung in das Denken, sondern es stellt den Wortkörper selbst dar.
Aus Dessìs Kontakt mit der chinesischen Kultur geht die Figur eines großen Weisen des 6. Jahrhunderts v. Chr. hervor; ist die Raku-Keramikskulptur, die das Gesicht von Konfuzius darstellt und die Ausstellung dominiert als Symbol von einer Innerlichkeit, die nach außen projiziert wird.

PARALLEL ZUR AUSSTELLUNG:

“P e r f o r ME”
von Corinna Conci kuratiertes Projekt, die die Praxis der Performance und die Wissenschaft der Psychologie nutzt, um in das Thema zwischenmenschliche Beziehungen einzusteigen.
Die Initiative wird in einer Video-Performance präsentiert, in der die performativen Aktionen von Corinna Conci und Anika Schluderbacher im Dialog mit den Gemälden von Gianni Dessì stehen.
Das poetische Wort wird zusammen mit Musik von Salvatore Dante in die Videobilder integriert, so dass ein Zwischenwerk entsteht, das neue Denkweisen der menschlichen Beziehung aufzeigen möchte.
In der letzten Zeit hat der soziale Kontakt seine Eigenschaften verändert und das Konzept braucht neue Lebensformen.
"PerforME" möchte unterschiedliche Perspektiven und ein weiteres Beziehungsbewusstsein durch Körpersprache bieten, was zur Vertiefung von Themen wie der menschlichen Wahrnehmung und Emotionen beiträgt.

Corinna Conci ist Künstlerin und Psychotherapeutin Sie beschäftigt sich mit der relationalen und intrapsychischen Dynamik der Kunst.
Anika Schluderbacher ist Schauspielerin, Regisseurin und künstlerische Leiterin.
Musik von Salvatore Dante
Das Videoprojekt entsteht mit Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen / Südtirol, Abteilungen der Italienischen, Deutschen und Ladinischen Kultur.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 14 Dez. 2021 bis 28 Jan. 2022

Notizen über die Uhrzeiten :

Dal lunedì al venerdì 10:00 - 12:00 15:30 - 19:00
Sabato 10:00 - 12:00

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 20 Feb. 2026 bis 31 Jan. 2027
    Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.
  • Es gibt Termine vom 10 Feb. 2026 bis 07 Feb. 2027
    Eine verborgene Welt Pilze gehören zu den ältesten und zugleich verborgensten Akteuren des Lebens auf der Erde. Die Sonderausstellung FUNGA lädt dazu ein, dieses eigenständige Reich neu zu entdecken – jenseits der bekannten Fruchtkörper und weit über die Rolle von Speisepilzen hinaus. Die Ausstellung zeigt, wie Pilze als Netzwerke aus Myzelien ökologische Kreisläufe steuern, Böden aufbauen und Symbiosen ermöglichen, ohne die das Leben an Land kaum denkbar wäre. Sie führt von den uralten Ursprüngen der Pilze über ihre Schlüsselrolle in Natur und Evolution bis hin zu ihrer engen Beziehung zum Menschen – etwa im Mikrobiom von Haut und Darm. Neben naturwissenschaftlichen Einblicken öffnet FUNGA auch kulturelle Perspektiven: Pilze als Heilmittel, als Teil von Ritualen und Mythen sowie als prägende Motive in Kunst und Popkultur. Aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigen Materialien und biotechnologischen Anwendungen schlagen schließlich den Bogen in die Zukunft. FUNGA lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vernetzt, vielschichtig und überraschend lebendig.
  • Es gibt Termine vom 10 Apr. 2026 bis 23 Mai 2026
    Urban Grünfelder Kein schöner Land in dieser Zeit Urban Grünfelders künstlerische Arbeit kreist um grundlegende Fragen nach Menschsein, Identität und gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausgehend von aktuellen Ereignissen, alltäglichen Beobachtungen und Eindrücken aus der Natur entstehen Bilder, die zum Nachdenken über individuelle und kollektive Erfahrungen anregen. Grünfelder arbeitet mit Malerei, Skulptur und Zeichnung und verbindet in seinen Werken persönliche Wahrnehmung mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Seine Arbeiten stellen weniger Antworten bereit, als vielmehr Fragen nach Sinn, Bedeutung und Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. Kunst versteht er dabei als Spiegel für die Betrachtenden: einen Raum, in dem sich eigene Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven wiederfinden können. Die Werke laden dazu ein, innezuhalten und über die eigene Rolle innerhalb gesellschaftlicher Zusammenhänge nachzudenken. Urban Grünfelder, geboren 1967 in Brixen, absolvierte seine Ausbildung an der Kunstschule in St. Ulrich und studierte anschließend an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seine künstlerische Tätigkeit ist durch eine solide akademische Ausbildung und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Fragestellungen geprägt.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..