Ausstellung zur Frau am Kreuz
In der heutigen Zeit flammt immer wieder der Streit um die Kreuze in öffentlichen Räumen auf, da das Bild des Gekreuzigten im säkularen Raum für viele befremdlich ist. Hängt am Kreuz nun gar eine Frau, gibt es bei den meisten für dieses Bild keinen inneren Vorstellungshorizont, der dieses Motiv „verstehbar“ macht.
„Komisch“ erscheinen solche Figuren besonders dann, wenn sie geschlechtlich nicht eindeutig sind und Elemente und Merkmale beider Geschlechter spiegeln. 500 Jahre lang war die Kultfigur der „Frau am Kreuz“ Helferin und Heilerin. Nun erlebt sie in Politik, Kunst und der Pop-Kultur eine Wiedergeburt, eine „Renaissance“ – vor allem, weil sie sich gestern und heute als Projektionsfläche für soziale und politische Anliegen eignet und eine Allegorie der Befreiung und Toleranz darstellt.
In der Ausstellung und dem Buch wird die Geschichte der ursprünglichen Kultfigur, ihre Bedeutung früher für die Menschen, aber auch ihre heutigen Rollen z.B. als eine mögliche – nicht geschlechtsexklusive Leitfigur eines Menschen – und „Erlöser“-Bildes dargestellt.
Dr. Ulrike Wörner, Autorin und Kuratorin
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