Eine verborgene Welt
Pilze gehören zu den ältesten und zugleich verborgensten Akteuren des Lebens auf der Erde. Die Sonderausstellung FUNGA lädt dazu ein, dieses eigenständige Reich neu zu entdecken – jenseits der bekannten Fruchtkörper und weit über die Rolle von Speisepilzen hinaus.
Die Ausstellung zeigt, wie Pilze als Netzwerke aus Myzelien ökologische Kreisläufe steuern, Böden aufbauen und Symbiosen ermöglichen, ohne die das Leben an Land kaum denkbar wäre. Sie führt von den uralten Ursprüngen der Pilze über ihre Schlüsselrolle in Natur und Evolution bis hin zu ihrer engen Beziehung zum Menschen – etwa im Mikrobiom von Haut und Darm.
Neben naturwissenschaftlichen Einblicken öffnet FUNGA auch kulturelle Perspektiven: Pilze als Heilmittel, als Teil von Ritualen und Mythen sowie als prägende Motive in Kunst und Popkultur. Aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigen Materialien und biotechnologischen Anwendungen schlagen schließlich den Bogen in die Zukunft.
FUNGA lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vernetzt, vielschichtig und überraschend lebendig.
Projekt: Adel Jabbar - Gefördert von Associazione ART APS
mit der Unterstützung von Ufficio bilinguismo e lingue straniere della Provincia autonoma di Bolzano
Wir danken:
Centro Trevi - Trevilab – Biblioteca culture del mondo odv – Ethical media cooperativa sociale ETS – Cedocs
WOR(L)D
Das Zusammenleben von Menschen und Gruppen aus verschiedenen geografischen Regionen hat seit langem zu einer deutlichen Zunahme der sprachlichen Vielfalt in Südtirol geführt. Es ist mittlerweile ganz normal geworden, in vielen Bereichen des Alltags verschiedene Sprachen zu hören. Manchmal hört man Gespräche in unverständlichen Sprachen, von denen uns einige vertraut klingen, obwohl wir sie nicht verstehen, während wir andere nicht einmal geografisch einordnen können.
Wor(L)d ist die fünfte Ausgabe der „Galerie der Sprachen“ und bietet die Gelegenheit, die aktuelle gesellschaftliche Dynamik mit ihren sprachlichen Austauschprozessen kennenzulernen. Gleichzeitig soll sie Menschen aus verschiedenen Sprachgruppen dazu anregen, eine aktive Rolle beim Aufbau einer bewussten und geselligen Gemeinschaft zu übernehmen.
Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen Texte und Fotografien. Die Ausstellung versammelt eine Reihe von fotografischen Arbeiten. Jedes Werk enthält kurze Texte in der Muttersprache, die direkt von den Protagonist*innen ausgewählt wurden. Die Texte bringen den Wert des Wissens und das Streben nach Erkenntnis zum Ausdruck. Die Werke werden von Bildunterschriften mit Übersetzungen ins Italienische und Deutsche begleitet. Im Rahmen der Ausstellung wird eine audiovisuelle Installation präsentiert, die es dem Publikum ermöglicht, die Stimmen der Protagonist*innen zu hören, die ihre auf den Fotos abgebildeten Texte in ihrer Muttersprache vorlesen.
Vierzig Jahre nach seinem Tod am 8. Dezember 1986 in Mailand ist Karl Plattner (Mals im Vinschgau, 1919 – Mailand, 1986) nach wie vor die bedeutendste Persönlichkeit figurativer Kunst Südtirols in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Während seiner Aufenthalte zwischen Florenz, Paris, Brasilien und schließlich Mailand entwickelt Karl Plattner eine ganz eigene, unverwechselbare Bildsprache, angesiedelt zwischen einer postkubistischen Sensibilität und Anklängen an den mitteleuropäischen Expressionismus.
Vernissage: Donnerstag, 12. November, 18.00 Uhr
Einführung von Eva Gratl
Die Tochter von Karl Plattner wird anwesend sein
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Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo. Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446. Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..