Einloggen

Einloggen

Heidrun Widmoser - Veröffentlicht von melanie inside

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

Die Künstlerin, die in Wien bei Prof. Oswald Oberhuber und Prof. Ernst Caramelle studiert hat und deren Werkbreite neben der Malerei auch Kunstformen wie Film und Fotografie umfasst, bringt in ihrer Bildauswahl Gemälde und Zeichnungen, die die wechselseitige Durchdringung der unterschiedlichen Medien und ihr Verhältnis zueinander sichtbar machen. Wie bei fast all ihren Bildmotiven stellt eine von Widmoser selbst aufgenommene Fotografie die Bildvoralge.

Die gewählten Sujets und Bildmotive der Ausstellung zeigen flüchtige Momente städtischer Straßenszenen oder, aus dem jüngsten Zyklus, sich kräuselnde, dahin rollende Wasseroberflächen, das darauf reflektierte Licht, die Spiegelungen auf den Wasseroberflächen. Diese neuen Arbeiten stehen exemplarisch für die jüngsten Prozesse ihrer Auseinandersetzung mit der Natur – der Transformation im Abbild ihrer fotografischen oder digitalen Nachbehandlung sowie ihrer Umarbeitung und Rückführung in malerisches Sehen und Handel. In den Entscheidungen zur Komposition und den gewählten Bildideen führt die Künstlerin die Wahrnehmung des Realen häufig in Elemente der Abstraktion über.

Theresia Hauenfels sagt dazu: „Die Malerei selbst aber verlässt den naturalistischen Weg. Die Naturformen, reduziert auf einen konzentrierten Fond, treten zurück. ... Der Eindruck, den die Bilder hinterlassen, … bewegt sich sachte auf einem schmalen Grat zwischen reiner Abstraktion und unvermittelter Wiedergabe des Realen.“ Und dennoch: der Umgang mit der Farbe, etwa mit den verschiedenen Tönen von Ocker und Blau verweist auf eine eingehende Auseinandersetzung mit der Tradition der Landschaftsmalerei.

Im Sujet des städtischen Lebens, die im Nacht – und im Dämmerlicht gehalten sind, sieht man bewegte oder aus der Bewegung erfasste Straßenszenen, eingefangene und konservierte Augenblicke der Lichtdiffusion im Raum. Dargestellt ist eine Entfernung, die sich ankündigt: Automobile deren Verschwinden man auch ein farblich gemeintes Davonglühen nennen kann.

Das künstlerische Verfahren von Heidrun Widmoser ist von beträchtlichem Aufwand. Den Fotografien zur Bildauswahl folgen Schritte eingehenden Prüfens und der Auslese bis ein geeignetes Motiv gegeben ist. Dieses Motiv wird in klassischer Eitemperamalerei auf den Bildträger eher trocken als feucht und in nur geringen Schichtungen gemalt. In dieser Technik ist Ei das emulgierende Mittel und wird mit natürlichen Bindemitteln wie Leinöl oder Harze und Wasser verarbeitet. Die Künstlerin arbeitet dabei fast ausschließlich mit mineralischen Pigmenten, die in ihrer Wirksamkeit ein ideales Verhältnis zwischen matten, fast stumpfen und leuchtenden Darstellungen bieten und weichere Übergänge erlauben als es etwa die schnell trocknenden synthetischen Binder in der Acrylmalerei tun.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 25 Okt. 2016 bis 05 Nov. 2016

Notizen über die Uhrzeiten :

mar-sab h.10:00-12:00, 16:00-18:00
e su prenotazione telefonica · sowie nach telefonischer Vereinbarung

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 06 Juni 2026 bis 01 Aug. 2026
    Solo im Ensemble 2 3 Ausstellungen vereint zu einem Ensemble Marlies Baumgartner, Heinz Innerhofer, Markus Moling HUMANA IDENTITAS In einer Zeit, in der die Kommunikation zwischen uns Menschen zunehmend herausfordernd erscheint, geraten wesentliche Aspekte unseres Daseins leicht in den Hintergrund. Vielleicht gerade deshalb sollte sich die Kunst mit den grundlegenden Fragen unserer Existenz auseinandersetzen. Die Themen der menschlichen Existenz sind zeitlos und begleiten uns von Epoche zu Epoche, von Generation zu Generation. Obwohl wir uns ständig neu definieren, bleibt der Mensch doch immer Mensch. Die Herausforderungen, die mit unserer Vergänglichkeit, unserer Anpassungsfähigkeit, unserem Glauben und unserem Fortschritt einhergehen, machen unsere Existenz immer wieder aufs Neue spannend. Erst vor diesem Hintergrund treten auch die Spannungen unserer Gegenwart hervor – gelegentlich geprägt von Konflikten oder Kriegsberichten –, doch sie bilden nur einen kleinen Ausschnitt eines viel umfassenderen menschlichen Erfahrungsraums. Die Kernfragen bleiben für uns immer die gleichen, während sich die Umstände in unserer schnelllebigen Zeit rasant verändern. Zur Musik- und Bewegungs-Performance Ira-Arca für BassFlöte und Kontrabass, der Komponist Beat Furrer verwandelt die Instrumente in „Schatten eines Schattens“ und verschmilzt ihre klanglichen „Identitäten“ zu einer kaum erkennbaren Einheit. Aus dem Klang formt sich der Körper als Resonanzraum. Er folgt der Musik und löst sich im nächsten Moment von ihr, bewegt sich zwischen Hingabe und Widerstand. In ihm zeigt sich ein Werden: aus Einem entsteht ein Zweites – eine sich teilende, suchende Identität, die zwischen Verbundenheit und Autonomie oszilliert. Christina Auer (BassFlöte) und Riccardo Coelati Rama (Kontrabass) Bewegungs-Performance Marlies Baumgartner und Carmen Niederkofler Marlies Baumgartner geboren 1995, lebt und arbeitet in Vahrn. Nach der fünfjährigen Ausbildung mit „Maestro d'Arte" und „Matura" Abschluss an der „Cademia" in St. Ulrich absolvierte sie ein dreijähriges Studium an der „LABA" in Bildender Kunst und Malerei in Florenz. Heinz Innerhofer Studium an der ZeLIG – Schule für Dokumentarfilm und neue Medien, dann Kameraassistent bei verschiedenen Dokumentarfilmproduktionen. Abschluss und Diplom mit Auszeichnung an der Prager Fotoschule für angewandte und künstlerische Fotografie. Markus Moling geboren in Wengen 1973. Nach der Matura an der Kunstlehranstalt in St. Ulrich studierte er an der Accademia di Belle Arti in Florenz und an der Brera in Mailand, wo er 1996 das Diplom erlangte. Seit 1996 stellt er regelmäßig im In und Ausland aus.
  • Es gibt Termine vom 25 Nov. 2025 bis 08 Nov. 2026
    Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.
  • Es gibt Termine vom 12 Mai 2026 bis 07 Juni 2026
    Artiste: Daria Akimenko, Joana Preza, Stefania Rossi A cura di Margherita Cestari e Samira Mosca Una mostra che nasce dal desiderio di aprire uno spazio di riflessione sull’Albania attraverso storie, incontri e sguardi condivisi. Un progetto che prende forma dal dialogo con persone di origini albanesi, con chi ha attraversato il Paese durante un viaggio e con chi appartiene alla seconda generazione cresciuta tra più culture. Dalle conversazioni, dalle porte di casa aperte e dai racconti di un passato ancora vicino emergono memorie personali, frammenti di vita quotidiana e ricordi che continuano a circolare tra le generazioni. La comunità albanese in Trentino-Alto Adige vive accanto a noi ogni giorno, eppure le sue storie restano spesso inudite. A Laives, attraverso una serie di interviste, saranno le persone stesse a raccontarsi: le loro storie di partenza e di arrivo, di appartenenza e di trasformazione, in un dialogo autentico che restituisce voce e presenza a chi spesso rimane sullo sfondo. La mostra Mirë se vini - Mirë se ju gjeta è un luogo di incontro tra prospettive e culture, uno spazio in cui il racconto individuale si trasforma in occasione di dialogo e di scoperta reciproca.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..