Das Herbstprogramm der Meraner Gallerie 00A beginnt am Freitag 7. Oktober um 19.30 mit der Einzelausstellung „Black box“ von Simon Perathoner.
Der junge Künstler aus Gröden besuchte nach der Kunstschule in St. Ulrich/Gröden, die Universität Wien und schloss an der Akademie in Venedig sein Studium der Fotographie und Neuen Medien ab. Seine künstlerische Arbeit ist vollkommen gelöst von der Grödner Tradition. Seine Arbeit ist konzeptionell angelegt und er nutzt experimentelle Techniken um philosophisch über die Natur und das Medium der Fotographie nachzudenken. Die Ausstellung zeigt die aktuelle Recherche des Künstlers. Es handelt sich um analoge als auch digitale Bilder und einige eigens für die Ausstellung entstandener Interventionen.
Die Arbeit von Perathoner beschäftigt sich mit der Kodifizierung und Entkodifizierung von Bildern, mit der Beziehung zwischen Fotographie und Schrift und der enormen Quantität von Daten die auf immer kleineren Festplatten gespeichert werden. Die Poesie des Künstlers geht davon aus, dass Mensch und Maschine anhand von Codes kommunizieren und dass das von der Fotographie genutzte Werkzeug um Bilder zu schaffen – der Fotoapparat – als ein vom kollektiven Geist ermöglichtes Dispositiv zu verstehen ist und dass die damit produzierten Bilder somit konsequenterweise keiner einzelnen Autorenschaft zugeordnet werden können.
Der Eintritt ist kostenlos.