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Pedro Cano: "Flores"_18.10.-19.11.2016 - Veröffentlicht von Galleria Alessandro Casciaro

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Event-Informationen

Die Galerie Alessandro Casciaro freut sich, im project room der Galerie, gleichzeitig mit der Ausstellung von Domenico Grenci, einen neuen Aquarellzyklus von Pedro Cano zu präsentieren. Der 1944 in Blanca (Spanien) geborene Künstler war bereits seit den frühen 1970er-Jahren, in den Zeiten der historischen Galerie Goethe, wiederholt unser Gast.

Die Ausstellung mit dem Titel „Flores“ zeigt eine Serie von 28 kleinformatigen Arbeiten, die alle dem Thema der Blumen gewidmet sind: Rosen, Schwertlilien, Freesien und Jasmine.
Pedro Cano bereist unermüdlich den Mittelmeerraum, den Orient und die Vereinigten Staaten und hat auf seinen Reisen seit jeher ein Heft mit dickem Papier und Wasserfarben dabei, um unterwegs Bilder und Emotionen festzuhalten. Die zarten und zugleich markanten Aquarelle Canos weisen keine Ungewissheiten auf, sie sind nicht befrachtet mit Lasuren und Schatten, die im Atelier hinzugefügt werden, und sie schildern unmittelbar die Wirklichkeit der Natur und ihre Poesie, in einer schwebenden, fast träumerischen Atmosphäre.
Für Cano ist das Papier nicht nur der unausweichliche Träger seines Schaffens, sondern eher ein Teil dieses Schaffens. Kein Blatt ist einem anderen Blatt gleich, so wie keine von ihm dargestellte Blume einer anderen wirklich ähnelt. Die Kasualität der Materie entspricht der Kasualität der Natur und der Künstler behält sich das Recht vor, seine Sujets und die Papierblätter, auf welchen er sie darstellt, auszuwählen, wobei er nur dem Impuls der Gefühle folgt. Aus seinen Werken wird sein Wunsch ersichtlich, die eigenen Gefühle durch seine zeitlose Kunst mitzuteilen, eine Kunst, die durch Licht und Schatten, Überblendungen und Spiegelungen gekennzeichnet ist. Dabei kommt seine Fähigkeit zum Ausdruck, die Nuancen der Natur und die Körperlichkeit der Dinge im alltäglichen Leben zu erfassen.


Zu diesem Anlass wird ein Katalog mit Gedanken von Brunamaria Dal Lago Veneri vorgestellt.

Pedro Cano wurde 1944 in Blanca (Murcia) geboren. Mit zehn Jahren begann er als Autodidakt Ölbilder zu malen. 1965 begann er das Studium an der Akademie der Schönen Künste in Madrid. Er gewann den „Premio Roma“, übersiedelte 1969 nach Italien und hielt sich abwechselnd in Rom und Anguillara auf. In den 1980er-Jahren lebte er fünf Jahre lang in New York, im East Village. Neben der Malerei widmet er den Großteil seiner Zeit einer seiner größten Leidenschaften, dem ständigen Reisen am Mittelmeer. Er war das Lieblingskind von Blanca und Ehrenbürger von Anguillara und erhielt von Spaniens König Juan Carlos die „Encomienda de Isabel La Catolica“. 2005 verlieh ihm die Universität Alfonso X El Sabio in Murcia die Ehrendoktorwürde. 2010 wurde in Blanca das neue Museum und Kunstzentrum (MUCAB) eröffnet. Es ist Sitz der Fundación Pedro Cano, die verschiedene Werke des Künstlers beherbergt. 2011 verlieh ihm die Stadt Ragusa die Ehrenbürgerschaft. Im Jahr 2013 wurde er zum “Accademico onorario” der „Pontificia Insigne Accademia di Belle Arti e Lettere dei Virtuosi al Panteon“ ernannt.
Canos Werke erzählen von einem Leben, das reich an Reisen und wichtige Begegnungen ist; sie wurden in privaten Galerien sowie in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt: Madrid, Beirut, Lissabon, Amsterdam, Paris, New York, Toronto, Bogota, Salzburg, Rom (die Vatikanischen Museen haben vor kurzem ein großes Gemälde erworben und ein Selbstporträt gehört zu den 1.600 Werken der Sammlung der Uffizien). Zu seinen wichtigsten Ausstellungen zählen der von Italo Calvino angeregte Zyklus Città Invisibili (im Palazzo Vecchio in Florenz), Identità in transito (in den Diokletiansthermen in Rom und dann im Palazzo Vecchio in Florenz) und vor kurzem IX Mediterranei, eine Wanderausstellung, die an renommierten Orten wie den Trajansmärkten in Rom und der Fondazione Benetton in Treviso zu sehen war.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 18 Okt. 2016 bis 19 Nov. 2016

Notizen über die Uhrzeiten :

Lu/Mo-Ve/Fr 10.00-12.30 / 15.00-19.00
Sa 10.00-12.30

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Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.
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