Vom 24. März bis zum 1. April wird die Freilicht-Fotoausstellung „Eine Welt, ein Traum, zwei Gesichter“ am Rathausplatz in Bruneck zu sehen sein. Die Fotoausstellung dokumentiert Alltagssituationen von Jugendlichen: in Südtirol und im thailändischen Grenzgebiet zu Burma.
Die Lebensgeschichten dieser jungen Menschen könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem gibt es jede Menge Parallelen. Die Jugendlichen aus Myanmar gehören sprachlichen und ethnischen Minderheiten an, so wie die deutschsprachigen Jugendlichen in Südtirol. Was aber vor allem klar heraus kommt, ist, dass die Jugendlichen hier wie dort ähnliche Interessen, ähnliche Träume und Wünsche haben. Zu allererst sind sie Jugendliche, ganz egal woher aus der Welt sie kommen. Ein Thema, das in Anbetracht der gegenwärtigen Flüchtlingsthematik von großer Aktualität ist.
Die Fotoausstellung wird von der Südtiroler Hilfsorganisation „Helfen ohne Grenzen“ in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Alexander Indra organisiert. Helfen ohne Grenzen unterstützt und fördert seit 13 Jahren burmesische Kinder und Jugendliche in Thailand und Myanmar. Aus dem Bedarf an Bildungseinrichtungen für diese Kinder finanziert und betreut „Helfen ohne Grenzen“ Schulen für knapp 2.ooo Kinder sowie verschiedene Schülerheime.
Myanmar (Burma) ist ein Vielvölkerstaat in Südostasien, in dem 135 verschiedene Ethnien leben. Knapp 50 Jahre lang – von 1962 bis 2011 – wurde das Land von einer brutalen Militärdiktatur regiert. Millionen Menschen mussten fliehen. Das Land hat sich in den letzten Jahren politisch gesehen zwar geöffnet, der Weg zur Demokratie ist jedoch noch weit.
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