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Margareth Dorigatti:"Luna/Mond" - Veröffentlicht von Galleria Alessandro Casciaro

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Event-Informationen

Zwei Jahre nach ihrer letzten Einzelausstellung in der Galerie zeigt Margareth Dorigatti einen neuen Werkzyklus mit dem Titel Luna/Mond.
In den früheren Ausstellungen (Lago/See, Rubra, Erlkönig) hat die Künstlerin ganz persönliche Referenzwelten erforscht und Eindrücke und Gefühle davon nachempfunden, und zwar durch die Evokation von Archetypen, die auch für jemand erkennbar sind, der jene Wirklichkeiten nicht direkt wahrgenommen hat oder wahrnehmen wollte. Mit Luna/Mond richtet sie dagegen ihr Augenmerk auf etwas, das jeden von uns von Uranfang an und unausweichlich beeinflusst, und zwar zeitlebens; oder vielmehr, von der pränatalen Phase bis zu den veränderlichen Stadien nach dem Tod; von der Empfängnis bis zur Verwesung.
„Indem man sich dem Mond öffnet, wird man in einen stetigen alchemistischen Prozess verwickelt. Wie die verschiedensten alten Kulturen sehr wohl wussten, verzichtet jemand, der nicht auf den Mond achtet, auf das Bewusstsein, auf die Deutung der feinen Ursachen, auf das Verstehen“, schreibt Kate Singleton. „Jeder – und insbesondere jede – hat ihre eigene Luna, ihre Launen. Laune bedeutet nicht nur Gemütsstimmung, sondern auch Fantasie und Extravaganz; also Kreativität. Margareth Dorigatti ist bei Vollmond geboren, wenige Stunden nach einer Mondfinsternis. In ihrem Schicksal finden sich daher nicht alltägliche Parallelen, bedeutsame Verbindungen, ein Element der Syzygie, das heißt, die von den Alchemisten verfolgte Zusammenführung der Gegensätze. Nicht von ungefähr ziehen uns ihre Gemälde hinein in ein mächtiges Firmament, in ein traumhaftes, aber auch auf dramatische Weise reales Universum, Quelle und Schmelztiegel wohlvertrauter intimer und flüchtiger Erinnerungen.”
Mit der Malerei offenbart Margareth Dorigatti die tiefe Erfahrung und lässt uns daran teilhaben. Sie verwendet und bearbeitet die Farbschichten, um die trügerischsten Aspekte des Erlebten zu enthüllen, um einen fernen Widerhall, ein schwaches und vages Echo zurückzurufen. Und wir, Betrachterinnen und Betrachter, folgen auf unsere unterschiedlichen Arten dem Rat, der Einladung, in den verborgensten Abgründen des Bewusstseins zu graben. Das ist Archäologie der Seele.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 31 März 2016 bis 07 Mai 2016

Notizen über die Uhrzeiten :

Lu·Mo - Ve·Fr 10.00-12.30 / 15.00-19.00
Sa 10.00-12.30

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Dass das Verhältnis zum Licht von bestimmter Art ist, bedeutet, dass es entscheidend für die Differenzierung der Sichtbarkeitsgrade dessen ist, was eine Fotografie zeigt. Eine Gruppe sitzender Personen, vielleicht in einem Innenraum; ein Haus in einem Wald; eine Schlange; ein gerade geschlüpftes Küken; ein Schmetterling; das extreme Nahdetail eines Auges. „Was sehen wir?“ – das ist nicht die richtige Frage. Richtiger wäre es zu fragen: „Wie sehen wir es?“ Wir könnten antworten, indem wir anerkennen, dass jede Fotografie uns diese Motive auf eine Weise zeigt, die uns das Licht immer wieder als Rhythmus entdecken lässt: in den Intermittenzen der Präsenz, in den Zwischenräumen zwischen dem Greifbaren und dem Ungreifbaren. Natürlich wird man einwenden, dass sich vor uns weder ein Küken noch ein Haus oder ein Schmetterling befindet. Richtig. Doch es gibt ihr Bild, das heißt das Resultat der Arbeit, die Corrent geleistet hat, um es sichtbar zu machen, indem sie zugleich seine Sichtbarkeit einschränkt. Diese Bilder von ihr sind scharfgestellt, aber man könnte sagen „außerhalb des Lichts“. So gelingt es Corrent, das Licht als Rhythmus wiederzugeben. Doch wohlgemerkt: Es handelt sich nicht um eine bloße technische Lösung. Ein erheblicher Lichteinsatz führt dazu, dass ein Bild überbelichtet ist, während ein minimaler oder fehlender Einsatz es unterbelichtet erscheinen lässt. Anstatt dies auf ein technisches Kunstmittel zu reduzieren, vermag Corrent jene Kluft – zwischen dem, was sich innerhalb des fotografischen Perimeters befindet, und dem Licht, von dem wir bereit sind zu sagen, es sei nicht vorhanden – in die unverzichtbare Möglichkeitsbedingung ihrer Werke zu verwandeln. Was bedeutet das? 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Wir benötigen Licht (außerhalb der Fotografie), um beispielsweise jenes Auto zu erkennen, das in einer anderen ihrer Fotografien in Flammen steht. Mit dem Offenbarwerden des Lichts (innerhalb der Fotografie) nehmen wir den Rhythmus wahr, und dies geschieht auch beim Übergang von einem Bild zum nächsten (die Serie und die unterschiedlichen Präsentationsweisen sind dabei sicherlich hilfreich). Doch wenn das Licht einerseits bewirkt, dass immer etwas entgleiten kann, sorgt es andererseits dafür, dass der Blick gefesselt wird, um in einem Bild etwas zu entdecken, obwohl Corrent es an der Grenze der Sichtbarkeit zeigt.
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