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Taddei Alberto Ciro - Gezeichnete Südtiroler Persönlichkeiten - Veröffentlicht von ale inside

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  • Domenikaner Platz 23, Bozen, BZ
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Event-Informationen

Die Räume zeigen erstmals die 12 Bilder umfassende Zeichnungsserie „Gezeichnete Südtiroler Persönlichkeiten“ von Taddei Alberto Ciro. Taddei hat im vergangenen Jahr 12 Südtiroler Persönlichkeiten gezeichnet.
Taddei Alberto Ciro wird am 27. Februar 1971 in Gorla Minore, ein kleiner Ort auf halb Weg zwischen Mailand und Varese geboren. Bereits mit 11 Jahren zeichnete er Echtkopien, an der Mittelschule war er als Künstler der Schule bekannt. Vielleicht gerade deshalb besuchte er nach der Mittelschule das Kunstlyzeum von Busto Arsizio (VA). Diese Jahre sind für seine weitere Laufbahn sehr wertvoll, sie bilden ihn als Mensch sowie als Künstler, dort lernt er vor allem den Gebrauch des Bleistiftes.
Alberto wird dann 2 Jahre ein Architekturstudium in Mailand besuchen und nähert sich immer mehr an die Manie der Präzision in der Zeichnung.1991 kehrt er nach Busto Arsizio zurück und besucht dort eine Schule „Wall Street Design" für Grafik und Design. Es folgen drei intensive und ausschlaggebende Jahre des Lernens. Hier erlernt er den Gebrauch von Pantoni Stiften welche für hyperrealistische Werbeprodukte eingesetzt werden. Die Möglichkeit die Wahrheit mittels Farb- und Bleistifte auf Papier darzustellen fasziniert ihn immer mehr. Am Ende der akademischen Laufbahn widmen ihm seine Kunstlehrer eine Ausstellung und seine Projektskizzen und seine hyperrealistischen Werke eröffnen die Vernissage. 1999 zieht ihn die Liebe zu den Bergen, seiner künftigen Frau, dem Schnee, der deutschen Sprache und die Pflege der Leute für ihr Land und den Sachen die sie machen, nach Bozen. Hier denkt er einen Platz für sein Künstlerdasein gefunden zu haben aber 12 Jahre widmet er seine Aufmerksamkeit dem Webdesign. In jedes Projekt welches er grafisch ausarbeitete, pflegte er sprichwörtlich jeden Pixel, verschiebt ihn, malt ihn an, legt ihn zu den Anderen. Darum auch sein Übernamen „der Herr des Pixels“. Gleichzeitig realisiert er hyperrealistische Werke, die er in Erwartung auf den "besonderen Tag" in die Schublade verbannt. Dieser „besondere Tag“ kommt im Sommer 2014 während eines Besuches in Murano, die Leidenschaft eines Glasmeisters zieht ihn in seinen Bann. In wenigen Minuten und vor den Augen der etlichen Besucher realisiert er ein Skulptur aus Glas und Alberto bleibt verzaubert über den kompletten Genuss den der Meister bei der Betrachtung des soeben kreierten Werkes zu verspüren scheint. Es war so, als ob ihn die ganze Welt um ihn nicht zu interessieren schien, er hatte sich vom Publikum abgehoben und betrachtete mit Anmut sein Werk. In diesem Moment entschloss Alberto dem Webdesign den Rücken zu kehren und sich seiner ersten Liebe, der Bleistiftzeichnung zu widmen.

Kontakte :

  • Location : Verband der Künstler-Sitz
  • Adresse : Domenikaner Platz 23, Bozen, BZ

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 27 Jan. 2015 bis 01 Feb. 2015

Notizen über die Uhrzeiten :

lun-ven ore 15.00 - 19.00; sab-dom ore 10.00 - 19.00

Veröffentlicht von :

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Das Licht steht am Ursprung der Fotografie und wird später erneut für die verschiedenen Weisen der Ausübung des Blicks entscheidend sein. Über diese doppelte Rolle hinaus hat das Licht noch eine weitere, die tief mit der ontologischen Instabilität verbunden ist, die Bilder kennzeichnet. Diese Instabilität beruht auf einer Bedingung, die wir gut kennen: Bilder sind von etwas, aber auch für einen Blick. Mit anderen Worten: In dem Moment, in dem wir uns fragen, was Bilder sind, sehen wir uns mit ihrem ständigen Oszillieren zwischen zwei sogenannten „Dimensionen“ konfrontiert: einer objektiven (das Bild ist in der Welt) und einer subjektiven (das Bild ist im Geist). Gerade in diesem dritten Bereich, in dem das Licht zum kritischen Punkt der alltäglichen Instabilität des fotografischen Bildes wird, offenbart sich die Frage, der sich Corrent seit Langem widmet: jene nach seinem Wesen. Dass das Verhältnis zum Licht von bestimmter Art ist, bedeutet, dass es entscheidend für die Differenzierung der Sichtbarkeitsgrade dessen ist, was eine Fotografie zeigt. Eine Gruppe sitzender Personen, vielleicht in einem Innenraum; ein Haus in einem Wald; eine Schlange; ein gerade geschlüpftes Küken; ein Schmetterling; das extreme Nahdetail eines Auges. „Was sehen wir?“ – das ist nicht die richtige Frage. Richtiger wäre es zu fragen: „Wie sehen wir es?“ Wir könnten antworten, indem wir anerkennen, dass jede Fotografie uns diese Motive auf eine Weise zeigt, die uns das Licht immer wieder als Rhythmus entdecken lässt: in den Intermittenzen der Präsenz, in den Zwischenräumen zwischen dem Greifbaren und dem Ungreifbaren. Natürlich wird man einwenden, dass sich vor uns weder ein Küken noch ein Haus oder ein Schmetterling befindet. Richtig. Doch es gibt ihr Bild, das heißt das Resultat der Arbeit, die Corrent geleistet hat, um es sichtbar zu machen, indem sie zugleich seine Sichtbarkeit einschränkt. Diese Bilder von ihr sind scharfgestellt, aber man könnte sagen „außerhalb des Lichts“. So gelingt es Corrent, das Licht als Rhythmus wiederzugeben. Doch wohlgemerkt: Es handelt sich nicht um eine bloße technische Lösung. Ein erheblicher Lichteinsatz führt dazu, dass ein Bild überbelichtet ist, während ein minimaler oder fehlender Einsatz es unterbelichtet erscheinen lässt. Anstatt dies auf ein technisches Kunstmittel zu reduzieren, vermag Corrent jene Kluft – zwischen dem, was sich innerhalb des fotografischen Perimeters befindet, und dem Licht, von dem wir bereit sind zu sagen, es sei nicht vorhanden – in die unverzichtbare Möglichkeitsbedingung ihrer Werke zu verwandeln. Was bedeutet das? Betrachten wir drei ihrer Fotografien: jene, die der Reihe nach ein offenes Fenster, zwei Frauen auf einer Schaukel und einen zwischen zwei Fingern gehaltenen Zahn zeigen. Die Reihenfolge ist nicht zufällig, da jede davon belegt, dass sich der Grad der Sichtbarkeit in enger Abhängigkeit von der Möglichkeit verändert, am Gleichgewicht zwischen Schärfe (etwas Sichtbares innerhalb des fotografischen Rahmens anzubieten) und der Differenzierung der Erkennbarkeit durch das „außerhalb des Lichts“ zu arbeiten. Das Fenster ist aufgrund des Kontrasts zwischen dem Licht des Himmels und der Dunkelheit des Raumes sichtbar; schwieriger ist es, die beiden Frauen zu unterscheiden, die sich in der Lichtung verlieren, auch begünstigt durch den vertikalen Zuschnitt des Bildes; den Zahn und die beiden Finger können wir kaum erkennen. Für Corrent bedeutet das Gelingen des „außerhalb des Lichts“, die Präsenz des Lichts zu modulieren, um die Bildwirkung zu formen. Wir benötigen Licht (außerhalb der Fotografie), um beispielsweise jenes Auto zu erkennen, das in einer anderen ihrer Fotografien in Flammen steht. Mit dem Offenbarwerden des Lichts (innerhalb der Fotografie) nehmen wir den Rhythmus wahr, und dies geschieht auch beim Übergang von einem Bild zum nächsten (die Serie und die unterschiedlichen Präsentationsweisen sind dabei sicherlich hilfreich). Doch wenn das Licht einerseits bewirkt, dass immer etwas entgleiten kann, sorgt es andererseits dafür, dass der Blick gefesselt wird, um in einem Bild etwas zu entdecken, obwohl Corrent es an der Grenze der Sichtbarkeit zeigt.

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