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Event-Informationen
Sonderausstellung der 2013 sicher gestellten Objekte des Loretoschatzes, die 1986 entwendet worden waren Informationsabend: „Der Raub des Jahrhunderts 1986 – 2013“ Mittwoch 28.05.2014 20 Uhr Walthersaal, Oberstadt 61
FORT biennale_02:
Zeitgenössische Kunst im Zweijahresrhythmus in der Festung Franzensfeste
Die zweite Ausgabe der FORT biennale ist eine Reise in vier Kapiteln.
Kuratiert und angeleitet von Hannes Egger, Andrea Lerda und Veronica Vascotto zieht erneut Neu- und Andersartigkeit im Dialog mit den massiven Mauern der Festung in die militärischen Räume ein. Eine pure Freude voller Gegensätze – und Gemeinschaft:
Gemeinschaftlichkeit steht über dem Konzept der dargestellten Kunst und den Inspirationen der Künster*innen: Togetherness leitet den Weg durch die diesjährige Ausgabe der Ausstellung für zeitgenössische Kunst in der Festung Franzensfeste.
Schaffen wir Raum für Begegnung
Die Erzählung der diesjährigen Ausstellungsreihe ist eine Antwort auf die drängenden Herausforderungen der Gegenwart:
Von der Zunahme von Konflikten über die Ausbreitung autoritärer Systeme. Von der Klimakrise bis zur Krise der Menschenrechte. Von den Chancen der Digitalisierung bis zur Erosion zwischenmenschlicher Beziehungen.
Die Annahme: eine Entwicklung in dieser Welt ist nicht nur möglich, sie existiert bereits.
Uns neu als Wesen zu begreifen, die Teil einer einzigen globalen Gemeinschaft sind, die auf friedlichen Beziehungen zwischen Menschen und auf einer symbiotischen Koexistenz mit allem Nicht-Menschlichen beruht, ist der einzige Weg zum Überleben.
Die FORT biennale 2026 ist als kreatives, interaktives und offenes Dispositiv gedacht. Ein Instrument, um anderen Vorstellungswelten jenseits der dominierenden zeitgenössischen Paradigmen zu begegnen. Ein Raum kollektiver Imagination, in dem Empathie, Zuhören und Gemeinschaft geübt werden können.
Reclaiming Collective ist eine Einladung, jene Hindernisse zu überwinden, die Trennung erzeugen: Allianzen, Teilhabe und gegenseitige Unterstützung können eine Alternative zum zerstörerischen Individualismus, geleitet vom Turbo-Kapitalismus, darstellen.
Think, Play, Dance und Act
Die Werke von rund zwanzig italienischen und internationalen Künstler*innen – mit besonderem Augenmerk auf die kreative Szene der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino – werden in den Sektionen Think, Play, Dance und Act präsentiert, im Dialog mit den Stimmen von Forscher*innen von Eurac Research.
Eine erfolgreiche Beziehungsgeschichte
Hunde sind wichtige Jagdbegleiter, treue Gefährten und vielseitige Helfer. Ihr Instinkt und ihre Fähigkeiten machen sie zu einzigartigen Partnern des Menschen.
Die Ausstellung gibt Einblicke in dieses Beziehungsgeflecht, das neben der Jagd auch die Kulturgeschichte beeinflusst hat. Sie stellt den Jagdhund selbst, seine Bindung zum Menschen und seine unterschiedlichen Einsatzbereiche vor.
„Zwischenräume“ versammelt Werke des Südtiroler Bildhauers Hermann Josef Runggaldier, die sich im Spannungsfeld von Mensch und Natur entfalten. Seine reduzierten Figuren und materialbetonten Arbeiten bewegen sich im Dazwischen: zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verbergen, Körper und Raum.
Runggaldiers Werke eröffnen Räume der Wahrnehmung, die sich erst im Umschreiten und im Wechsel der Perspektiven erschließen. So wird Skulptur zum Erfahrungsraum – ein Ort, an dem sich das menschliche Dasein im Dialog mit natürlichen Prozessen manifestiert.
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