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Sprachlounge - Veröffentlicht von ylenia_inside

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  • Ein Literatursalon Foto © Isolde Ohlbaum Vielfach ausgezeichnet und unbedingt lesenswert: Norbert Gstrein stellt im Literatursalon seinen neuen Roman „Im ersten Licht“ vor. Die Auszeichnung mit dem Siegfried-Lenz-Preis 2026 und die Nominierung für den Leipziger Buchpreis sind nur zwei Belege dafür, dass Norbert Gstrein mit seinem neuen Roman „Im ersten Licht“ ein weiteres Meisterwerk seines umfangreichen Schaffens vorgelegt hat. Er schenkt uns darin ein ganzes Menschenleben, das ein Jahrhundert und zwei Weltkriege umspannt. Es ist die Geschichte Adrians, den sein Vater durch einen Axthieb untauglich für den Krieg macht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Es ist ein Roman von großer Sprachkraft, der mit seinem Blick in die Vergangenheit letztlich direkt ins Herz der großen Fragen unserer Gegenwart trifft. Es diskutiert und liest: Norbert Gstrein Moderation: Maria Piok Zeit: Samstag, 14. November 2026, 18 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus
  • Die deutsche Sprache hat nicht unbedingt den Ruf, schön zu sein. Roland Kaehlbrandt wird Sie vom Gegenteil überzeugen! Bei einem Sprachwissenschaftler, der wie Kaehlbrandt nicht nur Germanist, sondern promovierter Romanist ist, mag dies überraschen. In seinem Buch „Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung“ zeigt er, wie wohlklingend das Deutsche sein kann, wie reich an Wort- und Satzkunstwerken es ist und wie viel Schönes auch in seinen Mundarten steckt. Als Sprache der Literatur, der Wissenschaft oder einer bewegenden Rede kann das Deutsche genauso glänzen wie beim Singen. Und selbst geistreicher Witz und Humor gehören zur schönen deutschen Sprache. In seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussion wird Roland Kaehlbrandt auf die Frage eingehen, was Sprache schön macht, und sein Publikum anhand vieler Beispiele von der Schönheit des Deutschen überzeugen. Referent: Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Autor, Sprachwissenschaftler an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn Moderation: Nina Schröder Zeit: Dienstag, 20. Oktober 2026, 18 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Sparkassensaal, Schlernstraße 1 Hinweis: Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und wird von der Journalistenkammer Trentino-Südtirol als Fortbildung anerkannt. Eintritt frei Eine Veranstaltung der Gesellschaft für deutsche Sprache/Zweig Bozen und der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut in Zusammenarbeit mit der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann, der Journalistenkammer Trentino-Südtirol und der VHS Südtirol
  • Foto © Konrad Gös Von Sigmund Freud bis Erich Fromm: Über Revolutionäre, die unser Bild vom modernen Ich prägten, erzählt Steve Ayan in zwei Büchern, die er im Sachbuchsalon vorstellt. Im Wien des Fin-de-Siècle entwickelte sich die Psychologie zu einer der prägenden Wissenschaften des 20. Jahrhunderts. Visionäre wie Sigmund Freud, C. G. Jung oder Viktor Adler läuteten die Geburtsstunde der Psychotherapie ein. Das Bahnbrechende wie Abgründige dieser Anfänge betrachtet der Wissenschaftsjournalist und Psychologe Steve Ayan in seinem Buch „Seelenzauber“ und erzählt darin die Geschichte der Psychotherapie so spannend wie in einem Roman. Auch heute leben wir in einer Ära der Selbstbespiegelung: Die Befassung mit dem Ich bis hin zur Selbstoptimierung und Achtsamkeit zählen zum Kernstück unserer Kultur. Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller haben durch ihr Denken die Erfindung dieses modernen Selbst entscheidend geprägt. Ihnen widmet Steve Ayan mit „Die Revolutionäre des Ich“ ein weiteres spannendes wie kritisches Buch. Im Sachbuchsalon spricht Steve Ayan mit Moderatorin Nina Schröder über seine zwei Bücher und liest Passagen daraus vor. Es diskutiert und liest: Steve Ayan Moderation: Nina Schröder Zeit: Sonntag, 15. November 2026, 17 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Die Bücher zur Veranstaltung: - Steve Ayan. Seelenzauber. Aus Wien in die Welt. Das Jahrhundert der Psychologie (dtv, 2024), erscheint im Oktober 2026 als Taschenbuch unter dem Titel „Die Architekten der Seele“ (dtv, 2026) - Steve Ayan. Die Revolutionäre des Ich. Und die Erfindung des modernen Selbst (dtv, 2026) Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus

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