Kultur, Musik und Herbstgenuss zwischen Eppans schönsten Schlössern und Ansitzen
Die 12. Auflage des Kulturwandertages „Castelmusika“ lädt am Sonntag, 18. Oktober zum herbstlichen Erlebnis in Eppans schönste Ansitze und Schlösser. Traditionelle Musikgruppen und Chöre beleben die historischen Gemäuer und malerischen Innenhöfe. Eppaner Vereine verwöhnen die Besucher mit typischen Herbstgerichten, hausgemachten Kuchen, erlesenen Eppaner Weinen und vieles mehr. Ein Sonntag für die ganze Familie im Zeichen von Architektur, Musik, Kultur und Genuss!
Giorgio Moroder across media, arts and communication
Es ist die berühmte Anekdote, dass ein begeisterter Brian Eno, fasziniert vom Hören von "I Feel Love", zu David Bowie rannte und verkündete, den Klang der Zukunft entdeckt zu haben. In den siebziger Jahren revolutionierte das Aufkommen von Synthesizern und Sequenzern nicht nur die Klänge, sondern warf auch tiefe Bedenken auf, die Künstlerr*innen und Publikum zwangen, die Beziehung zwischen Mensch und Maschine in der Musikproduktion radikal neu zu definieren. Heute entstehen ähnliche Herausforderungen mit künstlicher Intelligenz und Algorithmen, die diese Spannung in einem Szenario aktualisieren, in dem die Automatisierung die Identität und das Überleben der Musiker selbst in Frage stellt. Tavia Nyong’o und Maria Perevedentseva führen durch ihre jeweiligen Perspektiven eine kritische Analyse der komplexen Entwicklung der Verbindung zwischen Automatisierung und Kreativität.
Das Symposium ist Teil der englischsprachigen Konferenz «Everybody Calls Me Giorgio»: Moroder across media, arts and communication, die dem Südtiroler Pionier der elektronischen und Disco-Musik gewidmet ist.
Keynote-Sprecher*innen:
Prof. Tavia Nyong’o
William Lampson Professor für American Studies, Black Studies, Performance Studies sowie Women’s, Gender & Sexuality Studies an der Yale University
Dr. Maria Perevedentseva
Dozentin für Musikwissenschaft, University of Salford
Raum BZ D1.03
Im Ticket für den Rothoblaas-Abend, der am selben Tag stattfindet, ist auch der Zugang zum Symposium inbegriffen.
Musikalische Lesung mit Musik mit dem Germanisten Max Siller und dem Ensemble Rosarum flores mit Markus Forster (Altus)
Die Geschichte von Tristan und Isolde aus der keltischen Sagenwelt der britischen Inseln taucht zuerst, um die Mitte des 12. Jahrhunderts, in einem altfranzösischen Versepos auf. In den 70er Jahren schrieb dann Thomas von Bretagne einen Tristanroman. Auf diesem fragmentarisch erhaltenen altfranzösischen Werk fußt das mittelhochdeutsch Versepos "Tristan und Isolde" des Gottfried von Straßburg (um 1210)
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