Mit strenger Einfachheit, feiner Ironie und dem Bewusstsein des Absurden erschüttern die Arbeiten von Ceal Floyer (1968) gewohnte Wahrnehmungsmuster. Indem sie Alltagsobjekte benutzt zeigt ihr präziser Gestus unerwartete Räume zwischen Vision, Wirklichkeit, Sprache und Wahrnehmung auf. Im Museion präsentiert die Künstlerin, neben neuen Arbeiten, die sich mit der Architektur und der Raumsituation des Gebäudes auseinandersetzen, eine Auswahl von Fotografien, Videos und Installationen aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Floyer war mit Einzelausstellungen in Museen und Kunstinstitutionen in aller Welt vertreten, darunter auf der Biennale in Venedig (2009) und auf der dOCUMENTA(13) (2012). Sie wurde mit dem Nam June Paik Award (2009) und dem Preis der Nationalgalerie für junge Kunst (Berlin, 2007) ausgezeichnet.
Kuratiert von Letizia Ragaglia.
Biografie
Ceal Floyer wurde 1968 in Karachi, Pakistan, geboren. Sie studierte von 1991 bis 1994 am Goldsmith College in London. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre ist sie kontinuierlich in namhaften Museen, Galerien und internationalen Gruppenausstellungen vertreten.
2007 erhielt Ceal Floyer den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst in Berlin und 2009 den Nam June Paik Art Center Prize. Sie war vertreten auf der Biennale von Venedig (2009), der Biennale in Singapore (2011) und der dOCUMENTA 13 (2012).
Ceal Floyer lebt und arbeitet in Berlin.
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