Ab 14. Dezember zeigt das Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit Fondazione Socin “SchauKlänge”, ein Projekt, das den bestehenden Ausstellungsrundgang das Einfügen von speziellen Hörkulissen bei 8 Kunstwerke aufwertet. Jedes der ausgewählten Werke, die den Bogen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert spannen, wird mit einer dreidimensionalen Klangspur versehen. Die Klangspuren werden eigens angefertigt und rekonstruieren die lautliche Umwelt aus der Epoche und Umgebung, aus der die Objekte ursrpünglich stammen: zum Beispiel Umweltgeräusche der damaligen Transportmittel ebenso wie Sprachproben der korrekten sozialen Bezugsschichten, aber auch Arbeitsgeräusche aus jenen Räumen, in denen die Kunstwerke einst ihren „normalen Alltag“ verlebten (eine Kirche, ein Palais, eine bürgerlicher Salon u.s.w.). Diese Klanglandschaft kann man nur individuell ausprobieren. Der Besucher muss sich einfach vor das Kunstwerk stellen, das eigens für das Hörerlebnis bereit gestellte Gerät benutzen und die Augen schließen, um sich auf die jeweilige Klanglandschaft konzentrieren zu können, die automatisch einsetzt und im Gehirn eine geistiges Bild vom Kontext des Kunstwerkes entstehen lässt. Sobald man die Augen öffnet, unterbricht man die Klangspur und das Kunstwerk kann nun in einem komplett neuen Licht gesehen und verstanden werden.
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