Einloggen

Einloggen

artgerechter Kerker - Veröffentlicht von Galerie

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

Nach der Präsentation von Kunstwerken, die Schüler der 2. Klasse Grundschule und der 2. Klasse Mittelschule während eines Workshops mit der Künstlerin Veronika Thurin geschafft hatten, erfolgt in diesem Jahr eine weitere außerprogrammliche Ausstellung. Es handelt sich hierbei um eine Einzelausstellung des Künstlers Rainer Kainrath.
Der in Eppan wohnhafte Kainrath zeigt Zeichnungen, in denen er zum Ausstellungsort, dem ursprünglichen Gefängnis, Bezug nimmt. Kainrath selbst hierzu: „…wie wir alle auf irgend eine Weise be- und gefangen sind, bin auch ich ein Gefangener des irdischen ach so schönen Lebens. Ich bin zwar noch nie ‚gesessen‘, jedoch bin ich sesshaft hier, und übe einen sitzenden Beruf aus; und was lag da näher, sitzend darüber nachzudenken, und in diesem allen Übel nach etwas Humor zu suchen, für leichtere Erträglichkeit des grauen Alltages. Und so entstanden für diese löbliche gefaengnislecarcerigalerie art-gerechte Kerker Objekte. Mögen sie dem Betrachter Mahnung sein, Hoffnung und Trost geben, und Ihm trotzdem ein kleines Lächeln abringen.“

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 28 Nov. 2013 bis 22 Dez. 2013

Notizen über die Uhrzeiten :

29. November/novembre - 22. Dezember/dicembre
Fr, Sa, So: 10-12 und 16-19
venerdì, sabato, domenica: 10-12 e 16-19

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 20 Okt. 2026 bis 31 Okt. 2026
    Im Oktober ist im Kunstforum Unterland die aus Hall in Tirol stammende und in Wien lebende Künstlerin Martina Tscherni zu Gast. JUST SWIM ist ihre zweite Einzelausstellung in Südtirol und der Titel ist Programm, denn Martina Tscherni ist nicht nur eine außergewöhnliche Zeichnerin, sondern auch eine herausragende Schwimmerin, die bereits die Straße von Gibraltar und den Ärmelkanal durchschwommen hat. Diese beiden scheinbar unterschiedlichen Leidenschaften verbindet sie auf eine bemerkenswerte Weise, indem sie aus jedem Schwimmzug schöpft und die damit verbundenen Wechselwirkungen und Ambivalenzen in ihre künstlerische Arbeit integriert. Ihr Mut, im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder ins kalte Wasser zu springen, kreiert ein Narrativ voller Sehnsüchte, Herausforderungen und Errungenschaften, die sie anschließend in ihrem Oeuvre verarbeitet. Martina Tscherni: „Man spürt das Wasser hautnah, hört den Atem, spürt die Kraft und das Müde werden in den Beinen und Armen. Zudem entstehen in der Monotonie des Langstreckenschwimmens andere Bilder im Kopf und diese ‚verschwommenen Bilder‘ beinhalten bereits eine Erzählung.“ JUST SWIM präsentiert Videoarbeiten und Zeichnungen von Mikroorganismen – zum Beispiel von Kieselalgen –, die für das Auge unzugänglich sind und erst in vielfacher Vergrößerung ihre kunstvolle Beschaffenheit offenbaren. Die Ausstellung lädt ein, geistig in unbekannte Gewässer einzutauchen und der weiten Dimension des Meeres nachzuspüren. Sie öffnet einen Raum für eine Vielzahl kulturhistorischer, künstlerischer, politischer und gegenwartsbezogener Fragestellungen, die durch die Werke und Schwimmerfahrungen Martina Tschernis auf eine tiefere Ebene der Reflexion gehoben werden. Bereits der antike Naturphilosoph Thales von Milet postulierte: „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.“ Wasser ist demnach nicht nur die Quelle allen Lebens, sondern auch ein zentrales Symbol für zahllose Diskurse über Ressourcenverteilung, Verbindendes und Trennendes sowie zukunftsträchtige Visionen. Martina Tscherni schenkt Zuversicht, indem sie unter anderem zwischen zwei Kontinenten schwimmt und mit ihrem unermüdlichen Einsatz wie in einem performativen Akt Grenzen hinterfragt und auslotet.
  • Es gibt Termine vom 25 Nov. 2025 bis 08 Nov. 2026
    Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.
  • Es gibt Termine vom 02 Sep. 2026 bis 26 Sep. 2026
    Die zwischen Karlsruhe und Hangzhou lebende Künstlerin Hangyan Chen zeigt im Foto Forum die Ausstellung Das ist ein Kinderspiel, not an Apple. Die Arbeit ist eine intime und zugleich zutiefst zeitgenössische Auseinandersetzung mit Identität, Sprache und kultureller Wahrnehmung. Ausgehend von ihrer Erfahrung eines Lebens zwischen Deutschland und China entfaltet sich die Ausstellung als Reflexion darüber, wie Ort, Erinnerung und Sprache unser Verständnis von uns selbst und den Welten, in denen wir leben, fortwährend verändern. Hangyan Chen arbeitet mit Fotografie, Video, Performance und Künstlerpublikationen. Auf sensible und zugleich tiefgründige Weise untersucht sie die leisen Verflechtungen des Alltags. Dabei macht sie übersehene Orte, verborgene Erzählungen und jene subtilen Spannungen sichtbar, die zwischen unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Wirklichkeiten entstehen. Die Fotografie nimmt in Chens künstlerischer Praxis eine zentrale Stellung ein. Ihr Blick richtet sich auf die Randlandschaften urbaner Räume – Orte, die zwar sichtbar sind, jedoch weitgehend unbeachtet bleiben. Aus der durch Distanz und Migration veränderten Perspektive nimmt sie ihre vertrauten Lebenswelten in Deutschland und China neu wahr. Sie dokumentiert periphere Bereiche der Städte ebenso wie deren stille, oft unsichtbare Rhythmen. Zwischen Vertrautheit und Entfremdung angesiedelt, untersucht Chens Werk, wie Migration, Sprache und kulturelle Mobilität die Wahrnehmung selbst verändern. Anstatt Identität als festgelegt oder eindeutig darzustellen, versteht ihre Praxis sie als einen fortlaufenden Prozess des Aushandelns, der durch Bewegungen über sprachliche, geografische und kulturelle Grenzen hinweg kontinuierlich neu geformt wird. In der gesamten Ausstellung verwebt Chen unterschiedliche Zeitebenen zu einer komplexen Konstellation, in der Menschen, Gegenstände, Orte und Erinnerungen innerhalb paralleler Erzählstränge aufeinandertreffen. Jedes Fragment – sei es eine Fotografie, ein Bewegtbild oder ein gedrucktes Medium – erscheint als eigenständige und zugleich verbundene Perspektive, die zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Erfahrung oszilliert. Ihr Blick bewegt sich zwischen der Position einer Innenstehenden und jener einer Außenstehenden und macht sichtbar, wie grundlegend sich Wahrnehmung durch die Erfahrung verändert, in mehr als einer kulturellen Welt zu leben. Mit einer zugleich poetischen und kritisch aufmerksamen künstlerischen Praxis legt Hangyan Chen die politische Bedeutung frei, die alltäglichen Begegnungen innewohnt. Sie eröffnet einen Raum, in dem Erinnerung, Sprache und Zugehörigkeit in einem kontinuierlichen Dialog miteinander stehen. Susanne Kriemann

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..