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Eine Saga, die sich zwischen Ost und West enthüllt - Veröffentlicht von accart

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Event-Informationen

Eröffnung

"Mats Bergquist - Eine Saga, die sich zwischen Ost und West enthüllt"
eröffnet die Ausstellungssaison der Kunstgalerie Antonella Cattani contemporary art.
Mats Bergquist (1960, Stockholm) ist ein international agierender Künstler, lebt und arbeitet in Schweden; er wuchs in verschiedenen Ländern auf, darunter Russland und China, studierte zwischen 1978 und 1987 an der Kunstakademie in Stockholm und besuchte anschließend das Atelier 17 - Hayter in Paris.

Seine minimalistischen, kontemplativen Gemälde und Objekte spiegeln sein Interesse und seine tiefe Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturen und deren Ausdrucksformen wider und üben eine beinahe spirituelle Faszination aus.
Der Kunsthistoriker Bruno Corà bezeichnet das Werk von Mats Bergquist als „Reflections on emptiness, light and rest“ und tatsächlich bilden diese außergewöhnlich stillen Bilder und Objekte Projektionsflächen für das Unsichtbare aber Erlebbare.
Dieser Eindruck ist die Folge der aufwendigen und traditionellen Technik, derer sich der Künstler bedient und seiner philosophisch lyrischen Herangehensweise an die bildende Kunst.
Für den schwedischen Künstler treibt die Realisierung eines Werkes tatsächlich zu einer Übung, eine Praxis, die ihn erkennen lässt, wie notwendig die Harmonie zwischen Intuition und Schöpfung ist während es an der künstlerischen Technik liegt, als Brücke zwischen den Materialien und der Idee zu fungieren.

Die Werke des Künstlers Mats Bergquist erscheinen uns als zeitgenössische Ikonen.
Eine sensible Praxis, die von Bergquist: der Realisierungsprozess ist der von Ikonen.
Der Künstler verwendet Tafeln in Edelhölzern wie Birne oder Kirsche, die mit
Schwalbenschwanzverbindungen ohne Hilfe von Nägeln oder chemischen Klebstoffen nach den Methoden mittelalterlicher Ikonen befestigt, dann mit Leinwand aus belgischem Leinen bedeckt und zuletzt mit Gips und Pigmenten imprägniert werden.
Die Holzoberflächen werden schließlich von Hand behandelt und einer sehr harten „labor limae“ unterzogen, um in leicht konkaven oder konvexen Formen gezähmt zu werden, bis eine weiße und undurchsichtige Oberfläche entsteht, die der Maler durch die Anwendung von Enkaustik-Tempera zum Leben erweckt.

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