Um 1410 verlegte Friedrich IV. von Österreich seinen Regierungssitz von Schloss Tirol nach Innsbruck. Als durchaus 26 ambivalente Herrscherfigur seiner Zeit lieferte er die Grundlage für die wirtschaftlich prosperierende Situation des Tirolischen Spätmittelalters. Politisch auf seine Hausmacht bedacht, grenzter den dominanten Einfluss des Adels ein und förderte das Bürgertum und den Bauernstand. Legenden und Erzählungen halten seine Erinnerung bis Heute fest.