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Erde trifft Feuer - Veröffentlicht von melanie inside

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Event-Informationen

von Renate Hanus Guttman.

“Seit 10 Jahren arbeite ich in meinem eigenen kleinen Atelier, wobei ich mich hauptsächlich mit der Technik des Raku auseinandersetze. Raku ist eine alte japanische Brenntechnik bei der das Ergebnis im Detail nicht vorhersehbar ist. Der besondere Reiz liegt in der inneren Anspannung, die sich erst dann löst, wenn man das fertige Werk in Händen hält. Somit ist jedes Raku-Stück ein handwerkliches Unikat der besonderen Art.” (Renate Hanus Guttman)

Die Ausstellung von Renate Hanus Guttman ist die Erste einer Reihe von Ausstellungen die unter dem Namen “Leidenschaften – aus dem Archiv Lasecondaluna” abgehalten wird.
Das benannte Archiv sammelt und wertet Leidenschaften all jener Menschen auf, welche ihre Interessen beharrlich, neugierig und zielstrebig verfolgen.

Es handelt sich um eine Initiative des “Comitato Premio città di Laives” in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft 19, realisiert unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Leifers und der Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen, Region Trentino-Südtirol, Stiftung Sparkasse und Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland.

Ihr seid alle herzlich eingeladen und wir erwarten Euch zahlreich!

Kontakte :

  • Location : Foyer Gemeinde Leifers
  • Adresse : Weißensteinerstraße 24, Leifers, BZ
  • E-mail : info@cooperativa19.it

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 29 Dez. 2016 bis 10 Jan. 2017

Veröffentlicht von :

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Die Ausstellung setzt sich fort mit Rauminstallationen, die Vaccaris Interesse an den Spuren menschlicher Gegenwart adressieren. Diese finden ihren Niederschlag in öffentlichen urbanen Räumen ebenso wie in den gesellschaftlichen Dynamiken temporärer Gemeinschaften. Neben dem 1972 auf der Biennale in Venedig vorgestellten, ikonischen Projekt Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio und dem hieraus entwickelten, ambitionierten Werk Photomatic d’Italia (1972–1975), das unter Einbeziehung von Fotoautomaten in öffentlichen Räumen in ganz Italien entstand, spüren auch die beiden Arbeiten Esposizione in tempo reale n. 21, Bar Code – Code Bar (1993) und Mini cinema (2003) Aspekten von sozialer Interaktion, kollektivem Verhalten und Momenten spontaner Begegnungen nach. Vaccaris Rauminstallationen werden in der Ausstellung nicht im Sinne statischer Rekonstruktionen präsentiert, sie bilden vielmehr reaktivierte Situationen, die den ursprünglichen Intentionen des Künstlers treu bleiben und zugleich auf das heutige Publikum reagieren. Die Sammlung des Museion umfasst etwa 20 Werke Franco Vaccaris, die überwiegend dem im Jahr 2020 dem Museum als Schenkung überlassenen Archivio di Nuova Scrittura angehören. Dieses Werkkompendium beinhaltet auch einige der frühen Text-Bild-Arbeiten des Künstlers, die seine Anfänge als visueller Dichter markieren und in denen bereits sein anhaltendes Interesse an Sprache, Spuren und menschlicher Präsenz hervortritt. Die Aufnahme einiger dieser Werke in die aktuelle Ausstellung zeigt Querverbindungen zwischen Vaccaris frühen künstlerischen Erkundungen und den Sammlungsbeständen des Museums auf. Franco Vaccari Franco Vaccari wurde am 18. Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.

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