Einloggen

Einloggen

Domenico Grenci: Sguardi/Blicke" - Veröffentlicht von Galleria Alessandro Casciaro

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

Die Galerie Alessandro Casciaro freut sich, die erste Einzelausstellung von Domenico Grenci zu präsentieren. Der junge Künstler, der 1981 in Ardore in der Provinz Reggio Calabria geboren wurde, lebt und arbeitet derzeit in Bologna.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von klein- und großformatigen Arbeiten auf Leinwand und Papier, in denen das Thema des weiblichen Gesichts vorherrscht. In einer fast obsessiven Suche in allen möglichen Abwandlungen davon stellt der Künstler die grenzenlose Vielfalt, die Einmaligkeit, den immerwährenden Reiz des Frauengesichts dar, ohne kosmetische Kunstgriffe, die mitunter dessen Authentizität und innerste Wahrheit verdecken. Grenci spürt dem ewigen Geheimnis des menschlichen Gesichts nach, sein Ziel ist aber nicht die deutliche Ähnlichkeit und eine Form von sozialer Auseinandersetzung. Durch die malerische Veränderung, der er seine Gesichter und seine Körperfragmente unterzieht, ständig auf der Suche nach einem Ausdruck, der den Gemütszustand wiederzugeben vermag, will der Künstler nicht die glatte, klare Ähnlichkeit der äußeren Züge eines Gesichts erfassen, sondern vielmehr etwas Tieferes und schwer zu Erlangendes, das sich uns fortwährend entzieht.
Bisweilen melancholisch, dann wieder rätselhaft und beunruhigend, angesiedelt in einer zeitlosen Dimension und ohne jeden räumlichen Bezug, scheinen Grencis Frauengesichter aus einem alten, von der Zeit zerfressenen Foto wieder aufzutauchen. Der Künstler verwendet neben der Bleistiftzeichnung und dem Aquarell ein minderwertiges und ungewohntes Material wie das Bitumen und erzeugt dadurch die Wirkung einer unbestimmten und unvollendeten Entfremdung, eine geheimnisvolle Atmosphäre, wie sie ein unscharfes oder verblasstes Bild hervorruft.
In den von ihm gezeichneten und gemalten Gesichtern gibt Grenci einige konstante Elemente wieder, als ob er bei seiner Rekonstruktion der Gesichtszüge nicht davon absehen könnte: die markanten Zeichen der Augen und Lippen vor allem, aber auch von Augenlidern und Augenbrauen, und der Nasenlöcher; das Oval des Gesichts, das häufig durchscheinend und blass gefärbt ist und mit der dunklen Fülle der Haare kontrastiert, die den Künstler zu faszinieren scheinen, als ob sie für ihn ein Grundelement der weiblichen Verführung wären. Manchmal sehen uns seine Gesichter frontal an, als ob sie unsere möglicherweise vorhandene Trägheit, unsere Gleichgültigkeit herausfordern möchten, und dann fällt es in der Tat schwer, jenem durchdringenden Blick standzuhalten; ein anderes Mal halten die Figuren den Blick gesenkt, als ob sie es nicht wagten, dem Gegenüber in die Augen zu sehen; wieder ein anderes Mal ist der Blick auf einen uns unbekannten, fernen Ort außerhalb des Gemäldes gerichtet.

Einzelausstellungen (Auswahl): 2016 Sguardi / Blicke, Galerie Alessandro Casciaro, Bozen; I’ll be your mirror, Galerie Zulauf, Freinsheim (D) und Nuova Galleria Morone, Milano; 2015 Domenico Grenci, gli inafferrabili enigmi del volto femminile, BFMR&PARTNERS, Reggio Emilia; 2013 Profilature, Catania Art Gallery, Catania; 2012 Solitudini di Venere, Galleria Movimento Arte Contemporanea, Milano; 2011 Canto di Lontananze, Comune di Cervia, Magazzini del Sale, Galleria L’Immagine, Cesena; 2010 Domenico Grenci – Elevatio Animae, Comune di Cesena, Galleria Comunale d'Arte Palazzo del Ridotto, Cesena; 2009 Works, Istituto Italiano di Cultura Centre Leonardo da Vinci, Montreal, Canada; Domenico Grenci, Lu.C.C.A., Lucca; That I a-lone will own/your heart for-ev-er, Dear,/Most of all,/I want your love, Amphisbaena Gallery of Contemporary Art, Modena; 2008 Project for TETRAPAK, tetradialogue, Modena; Domenico Grenci, Amphisbaena Gallery of Contemporary Art, Modena;
Gruppenausstellungen (Auswahl): 2016 LAND | Emilia, Rubiera, Reggio Emilia; Di incanti e di Follia, l'Arte Contemporanea legge l'Ariosto, Palazzo Pretorio, Sondrio; Biennale disegno di Rimini, Profili del Mondo, Museo della città, Rimini; 2015 L'Orlando Furioso: incantamenti, passioni e follie. L'arte contemporanea legge l'Ariosto, Magnani, Reggio Emilia; 2014 Selvatico: 3 una testa che guarda, Museo San Rocco, Fusignano; 2012 Selvatico. Spore. [due], e bianca, una parola diversa per dire latte, Fabbri Museo delle Cappuccine, Bagnacavallo; Biennale chiese laiche, le arti alla fine del mondo, Sala della Manica Lunga, Ravenna; 2011 Lascia un segno, Pinacoteca Nazionale di Bologna; Illuminazioni, 54a Biennale di Venezia, Pad. Italia/Accademie;

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 13 Okt. 2016 bis 19 Nov. 2016

Notizen über die Uhrzeiten :

Lu/Mo-Ve/Fr 10.00-12.30 / 15.00-19.00
Sa 10.00-12.30

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 20 Feb. 2026 bis 31 Jan. 2027
    Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.
  • Es gibt Termine vom 25 Nov. 2025 bis 08 Nov. 2026
    Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.
  • Es gibt Termine vom 17 Apr. 2026 bis 20 Juni 2026
    Aree di Studio, Antoinette Bader, Roland Baldi, Othmar Barth, Patrizia Bertolini, Walter Blaas, Luca Boscardin, Das Ganze Leben, Debiasi Sandri, Marco Dessí, Dissegna, Diyr.dev/unibz, Draw Studio, Robert Engl, Elisabeth Frei, Karolina Gacke, Martino Gamper, Elisa Grezzani, Alexander Gufler, Beatrice Harb, Insalata-mista Studio, Kira Kessler, Katharina Theresa Mayr, Ignacio Merino, Sissa Micheli, Christian Mittendorfer, Neue Serie Handdruck, Niva Design, Elisabeth Oberrauch, Miriam Pardeller, Patternhouse.org, Plank, Reinhard Plank, Kuno Prey, Othmar Prenner, Anuschka Prossliner, Paula Prugger, Patrick Rampelotto, Alessio Ramundo, Andreas Rier, Ruralurban, Sagaría, Dunja Scannavini, Ursula Schnitzer, Barbara Schweitzer, Giorgio Seppi, Luis Seiwald, Benno Simma, Judith Sotriffer, Sabine Steinmair, Reinhold Stoll, Laurenz Stockner, Ursula Tavella, Harry Thaler, Tiefenbacher Lehmann, Veronika Thurin, Paul Thuile, Ariel Trettel, Ùtol Ceramica, Gabi Veit, Vetroricerca, Cristina Vignocchi, Lucas Zanotto, Christian Zanzotti, Katherina Zoeggeler, Zilla. Im neuen Projektraum SKB LAB des Südtiroler Künstlerbundes präsentiert sich CASA SCISCIORÉ, ein Ausstellungs- und Forschungsprojekt, kuratiert von Anna Quinz. Das Projekt erforscht alpines Design durch die Linse des Spiels und bewegt sich dabei zwischen Tradition und Gegenwart, Materialität und Imagination. Es vereint Arbeiten von Designer:innen und Künstler:innen aus Trentino-Südtirol, die handwerkliche Wurzeln, Materialkultur und zeitgenössische Visionen miteinander verbinden. Im SKB LAB nimmt CASA SCISCIORÉ die Form eines bewohnbaren Raumes an: Möbel, Leuchten, Textilien und Objekte treten in einen vielschichtigen Dialog und schaffen eine sinnlich erfahrbare Umgebung. Über 60 Designer:innen und Künstler:innen gestalten gemeinsam eine installative „Hauslandschaft“, die dazu einlädt, Materialien, Formen und Erzählungen zu entdecken und die Idee von Zuhause als offenen, fluiden und spielerischen Raum neu zu denken.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..