Die zeitgenössische bildende Kunst ist eine jener Ausdrucksformen, die es einzelnen Personen, sowie ganzen Nationen ermöglicht, durch universelle Zeichen und Botschaften, sprachliche, kulturelle und historische Barrieren zu überwinden. Die Künstler sind dabei die Schöpfer dieser Revolution, sie sind die intellektuelle Kraft, welche Fragen und Überlegungen von internationaler Bedeutung aufwirft, neue Sichtweisen freigibt oder durch Provokation anregt, nachzudenken.
Die aufstrebenden Künstler der jungen Generation schlagen seit jeher unbekannte Wege ein. Sie suchen neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, um somit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten.
Die Ausstellung Academiae möchte junge internationale Kunst an einem Ort, mit einer besonderen Geschichte vereinen und eine Plattform ins Leben rufen, die sowohl künstlerisch als gesellschaftlich eine starke Position einnimmt und die die Rolle unseres Landes als Brücke zwischen den Kulturen und den Nationen fördern soll.
Unterschiedliche Kulturen sollen und dürfen aufeinander treffen und sich gegenseitig ergänzen. Der produktive Dialog von Kunst und Jugend steht im Mittelpunkt des Events.
Academiae ist als Biennale angedacht.
Zur Ausstellung wird eine Reihe von Begleitveranstaltungen unterschiedlichster Art wie beispielsweise von Filmprojektionen, Konzerten, Workshops und geführten Rundgängen konzipiert. Das gesamte Rahmenprogramm konzentriert sich auf die Jugend um den Inhalt und die Grundidee der Ausstellung zu unterstreichen. Die Veranstaltungsreihe wird von lokalen Vereinen der drei Provinzen angedacht und umgesetzt.
Die erste Ausgabe wird von Christiane Rekade und Francesca Boenzi kuratiert und zeigt Arbeiten von 35 aufstrebenden KünstlerInnen, die in Zusammenarbeit mit 11 renommierten ProfessorInnen von Kunstakademien ausgewählt wurden.